Comedy
101 Min.HD
Die verwöhnte Partyqueen Anabel wurde bei ihrer Geburt vertauscht. Ihre leibliche Mutter Carmen ist eine waschechte Berliner Schnauze, die in einem ranzigen Plattenbau lebt. Mehr...

Sozialkritische Culture-Clash-Komödie mit romantischen Elementen 

High Society: Gegensätze ziehen sich an

In der romantischen Verwechslungs- und Culture-Clash-Komödie High Society erfährt das verwöhnte Partymädchen Anabel, porträtiert von Emilia Schüle, dass sie bei ihrer Geburt von einer verantwortungslosen Krankenschwester vertauscht wurde. Nach einem Streit mit ihrer Industriellenfamilie beschließt sie daraufhin, ihr pompöses Leben zurückzulassen und zu ihren mittellosen, biologischen Verwandten in einen Plattenbau zu ziehen. 

Der soziale Abstieg ist vorprogrammiert

Mit Gucci-Tasche und Luxuskarre sieht Anabel dort völlig fremd aus und wird sofort vom hübschen Polizisten Yann, gespielt von Jannis Niewöhner, angehalten. Trotz einer anfänglichen Neckerei bringt er sie letztlich zu ihrer Familie, wo Anabels Probleme jedoch erst beginnen.

Denn wie es aussieht, ist ihr ausgeprägter Gerechtigkeitssinn das Einzige, was sie mit ihrer alternativen Mutter teilt. Als sie zusammen vor einem Pelzladen protestieren und im Laufe der Demonstration handgreiflich werden, nimmt Yann sie mit aufs Polizeirevier und teilt ihnen eine hohe Geldstrafe zu. 

Zum ersten Mal in ihrem Leben steht Anabel der harten Realität der Unterschicht gegenüber und sieht sich gezwungen, eine bezahlte Arbeit zu finden. Nachdem sich ihre Kenntnisse über das Privatleben der Kardashians in der Jobsuche als nutzlos entpuppen, muss Anabel lernen, die Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen und endlich erwachsen zu werden. 

Verwechslung nach einer wahren Geschichte 

Nach dem Erfolg ihres Regiedebüts Traumfrauen, bei dem prominente Schauspielerinnen wie Palina Rojinski und Karoline Herfurth die Hauptrollen besetzen, ergänzt Drehbuchautorin und Regisseurin Anika Decker die deutsche Mainstream Comedy Landschaft mit ihrem komödiantischen Meisterwerk High Society. Die Idee dafür bekam Decker von einem Zeitungsartikel über eine alkoholsüchtige Krankenschwester, die in ihrer Laufbahn diverse Babys vertauscht hat. Auch die Charaktere basieren auf echten Personen, die die Regisseurin entweder in der High Society oder in ihrem engeren Umfeld kennengelernt hat. Die Komödie feierte im September 2017 ihre Premiere. Außerdem wurde Schüle im selben Jahr bei der Bambi-Verleihung in der Kategorie “Schauspielerin national” nominiert. 

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