
Mit der Kamera an der Ostfront im Jahr 1944
57 Min.Ab 16

Mit der Kamera an der Ostfront im Jahr 1944
Der Film begleitet den 22-jährigen Kriegsberichterstatter Götz Hirt-Reger, der schon beim Angriff auf die Sowjetunion als Funker filmte. Nach einer Verletzung nahe Moskau kehrt er 1944 an die Ostfront zurück – diesmal im Auftrag der Deutschen Wochenschau. Was kaum jemand wusste: Hirt-Reger arbeitete mit zwei Kameras. Mit der offiziellen Kamera entstanden Propagandaaufnahmen, mit seiner privaten hielt er fest, was in der Wochenschau nicht gezeigt wurde: das unverstellte Leben deutscher Soldaten in einem blutigen Krieg. Die Dokumentation nutzt privates, ungeschöntes Archivmaterial in Farbe und Schwarz-Weiß, das nicht für Propagandazwecke gedreht wurde. So entsteht ein authentischer Blick „jenseits der offiziellen Wochenschau“, der die Realität des Kriegsalltags und den dramatischen Wendepunkt 1944 eindrucksvoll zeigt.