
Van Gogh – Schüsse im WeizenfeldJetzt kostenlos streamen
Cold Case
Folge 4: Van Gogh – Schüsse im Weizenfeld
Vincent van Gogh ist einer der bedeutendsten Künstler der Menschheitsgeschichte. Sein Malstil war revolutionär, seine Pinselführung einzigartig, sein Farbenspiel unerreicht. Van Gogh war aber auch ein schwieriger Charakter. Unsicher, manisch, extrem. Der Maler lebte und arbeitete immer an der Grenze zwischen Genie und Wahnsinn. Und dieser Wahnsinn trieb ihn todessehnsüchtig in den Selbstmord. So lautet die offizielle These der Experten seit mehr als 100 Jahren. Der Pulitzer-Preisträger und van Gogh-Biograph Steven Naifeh widerspricht dieser Auffassung. Er will beweisen, dass van Gogh den Schuss nicht selbst abfeuerte, sondern dieser von einem 16-jährigen Jungen namens René Secrétan kam, der ständig eine Waffe trug und in einem Cowboykostüm gerne mit ihr herumfuchtelte. Möglicherweise, so seine Theorie, wurde van Gogh versehentlich angeschossen. Naifeh hat neue Indizien gesammelt, die gegen einen Selbstmord sprechen. Doch wie stichhaltig sind diese Hinweise, die eine völlig andere Geschichte vom Tode van Goghs erzählen? Florence Kasumba prüft Naifehs Behauptung. Unterstützt wird sie von Fachexperten aus der Ermittlungspraxis: Prof. Thomas Gundlach (Hochschule Akademie der Polizei Hamburg), Prof. Dr. med. Knut Albrecht (Brandenburgisches Landesinstitut für Rechtsmedizin), Kriminalpsychologin Lydia Benecke und Militärhistoriker Dr. Stephen Bull. Hatte jemand ein Interesse, den einsamen Künstler zu ermorden? Hatte er Neider, Widersacher, Feinde? Oder war es am Ende doch ein schrecklicher Unfall?
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