Tatort Antike
Folge 1: Glaube und Macht
In der dieser Folge von „Tatort Antike“ geht es um ein rätselhaftes Massensterben von Kindern im antiken Athen, den großen Brand von Rom unter Kaiser Nero und die fanatische Zerstörung ägyptischer Tempel durch Pharao Echnaton. Ein internationales Expertenteam ermittelt mit Hilfe von moderner Forensik und experimenteller Archäologie die Täter. In einem Brunnen auf dem Marktplatz des antiken Athen entdecken Archäologen in den 1930er Jahren die Überreste von 450 toten Babys. Der Fall gibt Rätsel auf: Wieso werden die Skelette an einem Ort gefunden, der in der Antike keine offizielle Begräbnisstätte war? Handelt es sich um eine Epidemie oder um die Tat von grausamen Kindsmördern? Zwei Wissenschaftlerinnen machen sich 80 Jahre später auf und lösen den Fall. Es ist der größte Brand, den das antike Rom je erlebt hat: Mehr als eine Woche wüten die Flammen im Sommer des Jahres 64. Angesichts des Ausmaßes der Katastrophe stellt sich die Frage, wer oder was das gigantische Feuer ausgelöst hat? Handelt es sich um Brandstiftung? Und hat Kaiser Nero seine Finger im Spiel? In einem spektakulären Experiment stellen Ermittler den Ablauf des Brands von Rom nach und kommen der Wahrheit auf die Spur. Ein weiterer Kriminalfall führt an die Ufer des Nils. Es geht um die Zerstörung der Tempel durch den ägyptischen Pharao Echnaton. Seine Zeitgenossen halten die Schändung von Heiligtümern für die Tat eines Verrückten. Doch ist Echnaton das wirklich? Wissenschaftler gehen der Spur nach und finden tatsächlich medizinische Anhaltspunkte für einen religiösen Wahn des Herrschers…
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