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"Große Challenge"

So hat der Jakobsweg "Bergdoktor"-Star Lieselotte Voß verändert

Veröffentlicht:

von Rebecca N.

Lieselotte Voß pilgerte nach Santiago de Compostela in Spanien.

Bild: IMAGO/imagebroker/Zoonar/ZDF/Sabine Finger


Reisen gehört für Schauspielerin Lieselotte Voß zum Berufsalltag. Der Jakobsweg jedoch forderte den "Bergdoktor"-Star auf eine andere, ungewohnte Weise.

Bei Wind und Wetter Etappen von meist 20 Kilometern pro Tag laufen, ohne viel Luxus auskommen und abends mit fremden Menschen in einem Hostel einkehren: Dieses Abenteuer erwartet Pilger, wenn sie sich auf den Jakobsweg nach Santiago de Compostela machen. Für Schauspielerin Lieselotte Voß sei es eine "unfassbar schöne und eine wahnsinnig herausfordernde Reise zugleich" gewesen, wie sie im Interview mit "Domradio.de" verriet.


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Das lernte die "Bergdoktor"-Schauspielerin auf dem Jakobsweg

"Man stellt sich Fragen wie "Was ist der Sinn?" oder "Warum bin ich hier?"", berichtete Voß über ihre Gedanken während der Reise. "Du triffst auf ganz viele Gleichgesinnte, die sich auch diese Fragen stellen." Man habe abends zusammen gekocht - und dann gemeinsam in einem Raum übernachtet: "Das war für mich auch eine große Challenge."

Was hat sie von ihrer Reise mit nach Hause genommen? Das hat auch etwas mit ihren Mitpilgern zu tun. "Ich habe auf dem Jakobsweg viel gelernt, nämlich dass man niemals von der äußeren Wahrnehmung eine Meinung haben sollte", so die 25-Jährige. "Und dass gerade die Leute, die vielleicht von außen am unzugänglichsten wirken, eine wichtige Geschichte hinter sich verstecken."

Wichtig sei die Aufgeschlossenheit, schlussfolgerte die Schauspielerin: "Auf einmal geht man mit diesen Menschen in dieses Gespräch und vielleicht kann man sich anschließend auch selbst hinterfragen, wieso man diese Personen zuvor in eine Schublade gesteckt hatte." Sie habe sich stets bewusst gemacht, was sie von anderen lernen könne.

"Am Ende saß ich da immer mit Leuten zusammen, von denen ich niemals gedacht hätte, dass wir auf einer Wellenlänge sind", schloss Voß ab. Letztendlich schaffte sie die Tour bis zum Heiligen Jakob nach Santiago de Compostela und konnte sich den letzten Stempel in ihrem Pilgerpass abholen.

Josie Bachmeier (Lieselotte Voß) begibt sich in Behandlung bei Dr. Martin Gruber (Hans Sigl).

Bild: ZDF/Erika Hauri


Lieselotte Voß teilt Reisen bei Social Media

Für Lieselotte Voß gehört es dazu, viel unterwegs zu sein. "Ich liebe es, zu reisen, und mir wird auch schnell langweilig. Ich habe schnell Fernweh, wenn ich zu lange nicht weg war", sagte die Schauspielerin. Auch bei Social Media teilt sie ihre Reisen mit ihren Follower:innen. Gleichzeitig verbringe sie aber auch gerne Zeit daheim. Sie genieße die Mischung aus beidem. "Nur unterwegs zu sein - dann würde ich mein Zuhause vermissen."

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Ein großer Teil von Lieselotte Voß' Alltag spielt sich aber am Set ab. Seit ihrem neunten Lebensjahr ist sie Teil von TV-Produktionen, darunter "Polizeiruf: 110", "Tatort", "Die Pfefferkörner", und "Nord Nord Mord". Seit 2025 ist sie fest im "Bergdoktor"-Cast dabei. Sie verkörpert Josephine "Josie" Bachmeier, die Tochter von Karin Bachmeier. Karin Bachmeier ist die Ehefrau von Bergdoktor Martin Gruber (Hans Sigl). Wegen einer Erkrankung begibt sich Josie auch bei Martin in Behandlung.

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