Spirit-Guy verlässt die GNTM-Ranch
"Schulter zum Anlehnen": So denkt Ex-Kandidat Jill über seine Zeit bei GNTM 2026
Aktualisiert:
von Jan IslingerGermany's Next Topmodel
Umstyling für Jill: Neues Haare, neues Glück
Videoclip • 04:23 Min • Ab 12
Jill galt als einfühlsamer Ruhepol der Staffel. Doch nach 12 Folgen ist die Reise für den sympathischen Hattinger vorbei. Im Interview spricht er über seine GNTM-Teilnahme und verrät, was ihn am Zusammenleben besonders berührt hat.
Die 21. Staffel GNTM auf Joyn
Harmonie hat einen Namen: Jill
Jill war nie der Kandidat, der bei "Germany's Next Topmodel" mit Drama, Lautstärke oder Egoshow aufgefallen ist. Der 45-Jährige ist eher ein spiritueller Typ, der Harmonie liebt und im Loft lieber Energien sortiert, als Beef anzuzetteln. Damit erreichte er etwas, das nur wenige vor ihm geschafft haben: viel Screentime durch eine sympathische, lockere und offene Art - ganz ohne Provokation, Tränen oder Streit.
Bemerkenswert war auch Jills aufgeschlossene Art in Bezug auf sein Leben als trans* Mann. "Behind the Screens" hatte er dazu schon zum Staffel-Beginn ein sehr lesenswertes Interview gegeben.
Im exklusiven Interview blickt Jill mit uns auf seine GNTM-Zeit zurück.
Jills Rolle im GNTM-Cast
Generell sei für ihn eigentlich alles ein Highlight gewesen - und zwar weniger wegen der Jobs, sondern wegen des Zusammenlebens. Gerade das soziale Leben mit vielen fremden Menschen habe ihn "sehr berührt". Die Wohngemeinschaft sei besser gewesen, "als ich es mir hätte vorstellen können". Statt Reibereien und Konkurrenzdenken habe er echte Nähe erlebt.
Ich fand, dass es super Teamwork war. Und dass es halt nicht so ein Ellbogen-Dasein war.
Im Gegenteil: Wäre die Stimmung zu ego-getrieben geworden, sagt er, "dann hätte ich auch gesagt, dann geh ich". Stattdessen habe er sich im Cast eine ganz eigene Rolle gesucht:
Ich glaub, ich habe schon auch - so gut es ging - Verbindungen geschaffen.
Er erzählt, dass er viel "Raum gehalten" habe, wenn die anderen Jungs "hart zu sich selbst waren und gestresst". Er sei "so ein bisschen die Schulter zum Anlehnen" gewesen, jemand, der andere wieder "runtergeholt" hat. Harmonie sei es vielleicht nicht immer gewesen, aber zumindest Ruhe im System.
Seine eigene Art sei "schon ein bisschen speziell", sagt Jill weiter, aber genau das habe ihm geholfen, Brücken zu schlagen. Knallharten Konkurrenzkampf habe er bei GNTM aber auch gar nicht erlebt, sondern die Show als intensives Teamprojekt wahrgenommen, bei dem es zwar ums Weiterkommen geht - aber eben auch darum, wie man miteinander umgeht.
Über seinen Exit in Folge 12 war Jill übrigens traurig und erleichtert zugleich.
Mehr Jill hätte ich gar nicht zeigen können.
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