Auf den Cent
"Most Wanted"-Star spricht offen über Geld: So viel verdient Max Schradin als Streamer
Aktualisiert:
von Lars-Ole GrapTwitch-Star Max Schradin: So sieht sein Kontostand aus.
Bild: picture alliance / Panama Pictures | Christoph Hardt
Was verdient man als erfolgreicher Twitch-Streamer in Deutschland wirklich? Max Schradin hat in einem Livestream ungewöhnlich offene Einblicke in seine Finanzen gegeben - und dabei auch über Zeiten gesprochen, in denen sein Konto leer war.
In diesem Format kannst du Max Schradin auf Joyn sehen
Vom TV-Aus zum Twitch-Erfolg: Diese Summen verdient Max Schradin
Comeback-Geschichten gibt es viele, doch die von Max Schradin hat eine besondere Wendung. Der 47-Jährige, einst Gesicht des Call-in-Fernsehens, tauchte nach seinem TV-Aus fast vollständig ab. Heute ist er auf der Streaming-Plattform Twitch zu Hause, hat sich dort eine treue Community aufgebaut und spricht so offen über seine Finanzen, wie man es selten in der Öffentlichkeit erlebt.
In guten Monaten habe er Einnahmen von bis zu 60.000 Euro, wie der Influencer kürzlich in einem Livestream verrät - wobei er selbst betont, dass solche Ausreißer nach oben eher die Ausnahme seien. Realistischer sei ein etwas geringeres monatliches Einkommen. "Das Durchschnittsding, glaube ich, so pro Monat bei Twitch ist so 25.000 bis 45.000, würde ich sagen", erklärt Schradin. Damit bewegt er sich klar im oberen Segment der deutschen Streaming-Landschaft - und liegt um ein Vielfaches über dem, was die meisten Menschen in Deutschland im Monat verdienen. Zum Vergleich: Das durchschnittliche Bruttomonatsgehalt von Vollzeitbeschäftigten lag laut Statistischem Bundesamt im April 2025 bei etwa 4.784 Euro.
Seinen höchsten Kontostand nennt er ebenso unverblümt: "Ich glaube, 450.000 war insgesamt mal das allerhöchste, was ich als Zahl auf dem Konto hatte." Gehalten habe sich die Summe nicht. Die Hälfte sei direkt ans Finanzamt geflossen, Steuernachzahlungen und Vorauszahlungen hätten den Rest schnell dezimiert.
Schon gesehen? Max Schradin und Zarbex bei "World Wide Wohnzimmer"
Max Schradin über gepfändete Konten und sein bescheidenes Wunschgehalt
Doch der Influencer kennt auch schlechtere Zeiten. "Mir wurden Konten schon gepfändet, EC-Karte zugemacht, weil kein Geld mehr drauf war", sagt er. Monatsenden, an denen der Griff zu Nudeln mit Ketchup keine Frage des Geschmacks, sondern des Kontostands war. Auch das ist Teil von Schradins Geschichte.
Ich war nicht glücklicher mit viel Geld.
Vielleicht erklärt genau das, warum der Streamer dem Thema Geld so gelassen begegnet. Es ist keine gespielte Bescheidenheit, sondern die nüchterne Bilanz eines Mannes, der beide Seiten kennt. Heute, so sagt er, würde er sich auch mit "zweieinhalbtausend netto" zufriedengeben. Denn viel Geld bedeute für ihn keinesfalls Zufriedenheit.
Auch bei "Experte für Alles" ist Max Schradin in dieser Folge dabei
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