Gemeinsam mit Ashton Kutcher
Zwischen Comedy und Crime: Aus dieser 90er-Jahre-Kultserie kennst du "Navy CIS"-Star Wilmer Valderrama
Aktualisiert:
von Annalena GraudenzComedy & Crime: Wilmer Valderrama im Batman-Kostüm in der Sitcom "Die wilden Siebziger" und als "Navy CIS"-Agent.
Bild: picture alliance / Everett Collection, IMAGO/Capital Pictures
Heute überzeugt Wilmer Valderrama als tougher Special Agent Nick Torres in "Navy CIS". Seinen Durchbruch feierte er jedoch in einer ganz anderen TV-Welt: In "Die wilden Siebziger" spielte er eine Rolle, die kaum unterschiedlicher sein könnte.
Es kommt nicht oft vor, dass ein Schauspieler sich so mühelos von einem Comedy-Kultformat in ein erfolgreiches Crime-Franchise katapultiert. Doch genau das beschreibt die zwei wohl wichtigsten Rollen von Wilmer Valderrama. Ende der Neunziger und Anfang der Nullerjahre prägte er mit seiner Darstellung des Fez in "Die wilden Siebziger" den Humor einer ganzen Teenager-Generation. Jahre später schaffte er es, bei "Navy CIS" Teil eines der langlebigsten Ermittler:innen-Teams im US-amerikanischen Fernsehen zu werden.
"Navy CIS" - Klarer Blick, scharfer Verstand
Valderramas Durchbruch in "Die wilden Siebziger"
Die Show, in der auch Mila Kunis und Ashton Kutcher sich kennenlernten, lief von 1998 bis 2006 und avancierte schnell zum TV-Highlight dieser Zeit. "Die wilden Siebziger" erzählt vom chaotischen Alltag einer Clique im fiktiven Point Place, Wisconsin. Nostalgie, Coming-of-Age-Momente und romantische Verwicklungen verliehen der Serie ihren Charme. Hinzu kam ein junges Ensemble, aus dem später echte Stars wurden. Neben Kunis und Kutcher spielten auch Topher Grace ("Spider-Man 3") und Laura Prepon ("Orange Is The New Black") mit.
In dieser Gruppe von späteren Hollywood-Größen stach Valderrama als Fez hervor. Der etwas unbeholfene Austauschschüler wirkte zwar manchmal wie ein Fremdkörper, konnte sich allerdings zum Fanliebling entwickeln. Fez war charmant, überdreht und gleichzeitig sensibel. Die Darstellung dieser Rolle verhalf Valderrama zum Durchbruch und der Erfolg der Sitcom öffnete ihm die Türen zu weiteren Rollen.
Vom Sitcom-Liebling zum Action-Darsteller
Nachdem 2006 die letzte Klappe für "Die wilden Siebziger" fiel, arbeitete Valderrama in den verschiedensten Genres: Er drehte Filme, lieh Animationsfiguren seine Stimme, fungierte als Produzent und Drehbuchautor ("Yo Momma"). Zehn Jahre nach dem Serienende folgte dann der Schritt, der seine Karriere neu definierte: Er stieg bei "Navy CIS" ein und übernahm die Rolle des Special Agent Nick Torres. Die Figur ist impulsiv, effizient, körperlich fit und hat eine undurchsichtige Vergangenheit. Elemente, die sie besonders spannend machen.
Auf den ersten Blick fällt es schwer, hinter Torres denselben Darsteller zu erkennen, der einst Fez verkörperte. Aber genau diese Wandlungsfähigkeit macht Valderrama als Schauspieler so interessant. Während Fez seinen Humor aus Naivität und Übertreibung zog, lebt Torres von Ernsthaftigkeit, Loyalität und der Bereitschaft, Risiken einzugehen.
Zwei Stilrichtungen, eine erfolgreiche Karriere
Natürlich kann man argumentieren, dass es zum Job eines Schauspielers gehört, unterschiedliche Rollen zu verkörpern. Aber vor allem erfolgreichen Comedy-Darsteller:innen fällt es oft schwer, im Anschluss ernstere Rollen zu ergattern: Einmal Comedy, immer Comedy? Valderrama jedoch hat im Laufe seiner Karriere zwei Welten erobert.
Er beherrscht sowohl Figuren in lockeren Sitcoms, als auch in ernsthafteren Krimiserien. "Die wilden Siebziger" haben ihn zum Fanliebling gemacht, "Navy CIS" zum festen Bestandteil eines global erfolgreichen TV-Franchises. Nach der Originalserie war er sowohl in "Navy CIS: Hawai'i" als auch in "Navy CIS: L.A." zu sehen.
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