Eiskalte Rache
Claude-Oliver Rudolph bei "Promis unter Palmen" 2026: So will er sich an Reality-Stars rächen
Aktualisiert:
von Lena MaierAuf dem roten Teppich der "Promis unter Palmen"-Premiere erklärt Claude-Oliver Rudolph seine eiskalte Rache-Mission an der Reality-Welt.
Bild: imago/Gartner
Er ist Schauspieler, eine TV-Legende, ein echter "harter Hund". Warum also geht Claude-Oliver Rudolph zu "Promis unter Palmen"? Aus Spaß? Aus Langeweile? Wohl kaum. Auf der Premiere in Köln erklärt der TV-Bösewicht im exklusiven Gespräch, warum sein Einzug kein Zufall ist und was er mit den Reality-Sternchen wirklich vorhat.
Claude-Oliver Rudolph in der Krimi-Serie "Der Schattenmann"
Vom Filmset zu "Promis unter Palmen": Ein Schauspieler schlägt zurück
Claude-Oliver Rudolph ist für seine direkten Ansagen bekannt. Als wir den Kult-Schauspieler auf der "Promis unter Palmen"-Premiere am 4. Februar in Köln treffen, wollen wir wissen: Was reizt ihn als Schauspieler an einem Reality-Format? Seine Antwort lässt keinen Zweifel daran, dass er weiß, worauf er sich einlässt. Er sei in diesem Metier kein Neuling, betont er: "Du, ich mach' das seit 25 Jahren, [...] ich hab das erste Promiboxen aus Amerika geholt. Ich hab die blutigste Schlacht, die jemals im Fernsehen war, geliefert."
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Die knallharte Abrechnung: "Reality-Stars sind nur Laien"
Seine Motivation beschreibt Rudolph selbst als eine Art Gegenbewegung. Er beobachte seit Jahren, wie Reality-Darsteller in klassische Schauspielbereiche vordringen. "Diese sogenannten Reality-Stars, sind ja alles Laien, keine Schauspieler. Die kommen in unseren Bereich, erobern den, stehen am roten Teppich, nehmen uns die Jobs weg und verdienen viel Geld", erklärt er mit unbewegter Miene.
Seine Konsequenz: "Und ich dreh's einfach um. Ich geh in deren Bereich, nehm' denen den Job weg und auch das Geld." Eine Ansage, die bei "Promis unter Palmen" für gewaltiges Konfliktpotenzial sorgen dürfte.
Rudolphs vernichtendes Urteil
Dass Reality-Stars ebenfalls eine Form von Schauspiel betreiben, lässt er nicht gelten. "Nee, können sie ja nicht", stellt er klar. Für ihn ist die Casting-Formel simpel und durchschaubar: "Die werden ja eingekauft für das, was sie sind. Der eine ist laut. Der andere ist primitiv. Der andere ist homosexuell. Das reicht ja dann meistens."
Das Ziel sei klar: "Dann prallen die zusammen, die trinken sehr viel Alkohol [...] Dann streiten die sich. Dann ist ein bisschen Blut und Fleisch und das will der Sender vielleicht auch haben."
Doch Rudolph will nicht nur Unruhe stiften, sondern auch Grenzen setzen. Wenn es ihm zu "ordinär" oder "primitiv" wird, schreitet er ein. Er habe dann "den pädagogischen Lehrmeister raushängen lassen" und dafür gesorgt, dass sich alle "wunderbar verhalten". Seine selbsternannte Mission scheint er also erfüllt zu haben.
Die neue Staffel von "Promis unter Palmen" ist am 16. Februar gestartet und läuft immer montags um 20:15 Uhr in SAT.1 und parallel kostenlos zum Streamen auf Joyn. Alle Sendetermine im Überblick:
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