Verlobt seit Juni 2025
Andrea Kiewel: Würde sie live im "ZDF-Fernsehgarten" heiraten?
Aktualisiert:
von TeleschauAndrea Kiewel hat es getan. Im "ZDF-Fernsehgarten" enthüllte sie: Sie hat sich verlobt.
Bild: ZDF/Marcus Höhn
Es war die romantischste Überraschung des Fernsehsommers: Letzten Sommer gab "ZDF-Fernsehgarten"-Moderatorin Andrea Kiewel live im TV ihre Verlobung bekannt. Aber würde sie auch vor laufender Kamera und Publikum heiraten?
Vormerken: Am 29. Juni läuft wieder "ZDF-Fernsehgarten"
Kiwi hat "Ja" gesagt
Und die ganze TV-Nation durfte zuschauen: Im Juni 2025 jubelt Andrea Kiewel live im "ZDF-Fernsehgarten": "Sie hat Ja gesagt!". Gemeint ist sie selbst, denn sie verkündet darauf ihre Verlobung nach acht Jahren Beziehung. "Hallo chéri, I love you", hauchte sie in die Kamera.
Verlobung öffentlich, Hochzeit geheim?
Nachdem Andrea Kiewel schon die Verlobung live verkündete, liegt für viele "Fernsehgarten"-Fans der Gedanke nahe, ob sie ihrem Liebsten nicht auch das Ja-Wort vor laufender Kamera geben könnte. In einem Interview mit "t-online" hat die Moderatorin allerdings eine ganz klare Meinung dazu.
"Ich finde das ganz entzückend, dass man mir zutraut, ich würde live im Fernsehen heiraten. Noch dazu in meiner eigenen Show." Wird es also nach GNTM-Kandidatin Teresia Fischer, Sarah Connor, Daniela Kazenberger und Co. bald die nächste große TV-Hochzeit geben?
Wohl eher nicht. Sie scherzt weiter: "Wenn Barbara Schöneberger singt und Guido Maria Kretschmer das Brautkleid aussucht … Nein, nein, alles Private bleibt auch schön privat."
Umso beeindruckender, dass sie die Verlobung damals öffentlich gemacht hat. Aber wer ist eigentlich der Mann an ihrer Seite?
Für ihren Geliebten lernte Andrea Kiewel Hebräisch
Wie ihr Verlobter heißt, wie er aussieht - das gab Kiwi nie bekannt, obwohl sie seit acht Jahren mit ihm zusammen und wegen der Liebe sogar zu ihm in die israelische Hauptstadt Tel Aviv gezogen ist. Denn der Mann an ihrer Seite ist Israeli - und war Elitesoldat in der israelischen Armee.
Kennengelernt haben sie sich zufällig an einer Straßenecke in Tel Aviv. Es war der Auftakt zu einer leidenschaftlich glücklichen, aber auch nicht einfachen Beziehung. Sie sei geprägt durch kulturelle Unterschiede, aber auch von einer besonderen, innigen Liebe, verriet die 60-Jährige einst.
Auch wenn sie ihren Partner noch nie in der Öffentlichkeit gezeigt hat, so berichtete Kiwi doch bereits mehrfach über ihn. In ihrem Buch "Meist sonnig" schwärmte sie 2020: "Ich liebe einen Mann, der von einem anderen Stern ist. Man nennt es Fernbeziehung. Wir leben in verschiedenen Welten. Wir sprechen nicht mal dieselbe Sprache." Kiwi tat alles für die "Annäherung": Sie zog nach Tel Aviv, wo sie eine Wohnung besitzt. Sie machte einen Hebräisch-Kurs. Sie bezeichnete sich auch bereits als Jüdin. In einem Interview mit "T-Online" sagte sie: "Ich lebe in Israel, weil ich das will. Hier bin ich zu Hause. Als Jüdin, als Ost-Berlinerin, als Mensch, als Andrea. Es ist meine Lebensentscheidung."
Im Oktober 2024, nach dem Überfall der Hamas auf das israelische Nova-Festival, sagte sie im Interview mit "Bild": "Mein Freund hat 25 Jahre als Elitesoldat gekämpft. Er hat nie über diese Zeit gesprochen. Doch oft sah ich, wie er nachts im Schlaf zuckte, wenn seine schrecklichen Erlebnisse wieder in seinen Träumen waren."
Kiwis Verlobter ist israelischer Elitesoldat
Deshalb zögerte Kiwis Partner auch nicht lange nach dem Überfall. Im Interview schilderte sie damals, wie er sie von dem Entschluss, wieder an die Kriegsfront zu ziehen, informierte. Er habe gesagt: "'Andrea. Ich bekam einen Anruf. Ich gehe.' Es sind die Sätze, die ich am meisten gefürchtet habe. Mein Mann zieht die Jeans aus und die Uniform an. Ich bin die Freundin eines Soldaten."
Kiwi macht sich natürlich Sorgen, steht aber unerschütterlich zu ihrem Geliebten: "Der Mann, den ich liebe, ist der Fels in der Brandung. 25 Jahre als Elitesoldat haben ihn viele schlimme Ereignisse erleben und überleben lassen", schrieb sie in einem Gastbeitrag für die "Jüdische Allgemeine". Jetzt aber ziehe er wieder in den Krieg, "um dieses Land, in welches sich seine Familie vor den Nazis retten konnte, zu verteidigen. Er war durch nichts aufzuhalten, und er würde bis zum Schluss für Israel kämpfen, auch wenn es sein Leben kostet. Er würde sein Leben für dieses, sein Land geben. Es ist in seiner DNA verankert. Ich liebe ihn unendlich dafür."
Die gewalttätigen Auseinandersetzungen in Nahost hatten auch Auswirkungen auf Kiwis "Fernsehgarten"-Moderation. So konnte sie die Jubiläumssendung letztes Jahr am 15. Juni nicht moderieren, weil der Flughafen von Tel Aviv gesperrt war. Am darauffolgenden Sonntag stand sie dann wie gewohnt am Mainzer Lerchenberg vor der Kamera und überraschte mit der Liebes-Nachricht.
Andrea Kiewel war schon dreimal verheiratet
Wann die Hochzeitsglocken läuten sollen, ist nicht bekannt. Wenn die beiden heiraten, wird es Kiwis vierte Ehe. Im Alter von 19 Jahren heiratete sie zum ersten Mal und wurde 1986 Mutter eines Sohnes. 1999 sagte sie zum zweiten Mal "Ja", diesmal zum Redakteur Gerrit Brinkhaus. Fünf Jahre später ging sie mit dem Regisseur Theo Naumann ihre dritte Ehe ein. Naumann, 2012 gestorben, ist der Vater von Kiwis zweitem Sohn (geboren 2001). Seit der Trennung von Naumann im Jahr 2007 galt Kiwi als Single.
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