"Wie im Film"
"Hatte Angst um mein Leben": Nino de Angelo über Verfolgungsjagd mit der Polizei
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von C3 NewsroomNino de Angelo lieferte sich 2025 eine Verfolgungsjagd mit der Polizei.
Bild: Imago Images / Future Image
Im vergangenen Juli lieferte sich Nino de Angelo eine Verfolgungsjagd mit der Polizei. Anfang des Jahres wurde er dafür verurteilt. Nun spricht der Sänger erstmals über jenen Abend.
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Nino de Angelos Leidenschaft für Oldtimer ist bekannt - doch eine Ausfahrt im Juli 2025 nahm eine folgenschwere Wendung. "Es war eine Verkettung unglücklicher Umstände", sagt der Schlagerstar rückblickend im Gespräch mit der "Bild"-Zeitung. "Ich habe beim Ausparken ein anderes Auto leicht gestreift, was ich gar nicht bemerkt habe." Als ihm plötzlich Menschen hinterherrannten, sei er "total erschrocken".
An der Ausgangsschranke des Parkhauses spitzte sich die Situation zu: Er habe "eine Panikattacke erlitten" und sei "von der Bremse aufs Gas gerutscht. Da war die Schranke auf einmal weg." Zeugen alarmierten schließlich die Polizei.
Nino de Angelo flüchtete vor der Polizei
Die Minuten nach dem Unfall beschreibt de Angelo als extrem belastend: "Das war wie im Film", erinnert er sich. "Ich hatte Angst um mein Leben und dass die Polizisten auf mich schießen könnten. Deshalb bin ich nicht stehen geblieben und habe weiter Gas gegeben."
Er habe sich in einem "psychischen Ausnahmezustand" befunden. Dennoch sei ihm die Brisanz der Situation bewusst gewesen: "Ich wusste natürlich auch, dass ich ohne Führerschein unterwegs war und das Ärger geben würde."
"Urteil war ein Schock"
Zwar konnte Nino de Angelo die Polizei abschütteln, die Konsequenzen seiner Tat musste er dennoch tragen: Sein Auto wurde sichergestellt, zudem folgte eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, unerlaubten Entfernens vom Unfallort, Sachbeschädigung und eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens.
Im Januar wurde gegen de Angelo eine Freiheitsstrafe von einem Jahr auf Bewährung verhängt, zusätzlich wurde eine Geldstrafe in Höhe von 50.000 Euro festgesetzt. Außerdem darf er für 16 Monate keinen neuen Führerschein beantragen.
Für den 62-Jährigen ist vor allem die finanzielle Belastung enorm. "Das Urteil war ein Schock", erklärt er. "Ich bin finanziell gar nicht in der Lage, die 50.000 Euro zu stemmen. Ich bin ja gerade aus meiner Insolvenz heraus. Es wurde außer der Schranke kein anderes Auto beschädigt, da war nicht mal ein Kratzer."
Neuanfang in der Toskana
Sein Verhalten führt Nino de Angelo auch darauf zurück, dass er kurz zuvor nach 12 Jahren sein Antidepressivum abgesetzt habe. "Das ließ meine Panikattacken zurückkommen, unter denen ich vor vielen Jahren gelitten habe. Ich war dadurch hoch explosiv."
Neben seiner Karriere stand der "Jenseits von Eden"-Sänger immer wieder auch wegen privater Krisen und gesundheitlicher Herausforderungen im Fokus der Öffentlichkeit. Heute lebt er mit seiner Verlobten Simone auf einem Pferdehof in Italien, wo er Ruhe finden kann. Sein Sportwagen steht inzwischen abgemeldet in seiner Garage - verkauft hat er ihn laut "Bild" nicht.
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