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Erster gemeinsamer Film

"Eine Nacht in Bangkok": So sind Désirée Nosbusch und Matthias Brandt als Eltern

Veröffentlicht:

von teleschau

In "Eine Nacht in Bangkok" werden die Ex-Eheleute Hektor (Matthias Brandt) und Katharina (Désirée Nosbusch) mit einer schrecklichen Nachricht konfrontiert: Ihre Tochter wurde verhaftet.

Bild: NDR/ARD/Boris Laewen


Die eigene Tochter wird plötzlich verhaftet: Dieser Schock ereilt Désirée Nosbusch und Matthias Brandt in ihrem ersten gemeinsamen Film "Eine Nacht in Bangkok". Wie die beiden Schauspielstars im echten Leben wohl reagieren würden? Das verraten sie im Interview.

Es ist keine einfache Situation für Katharina (Désirée Nosbusch) und Hektor (Matthias Brandt), von der der Fernsehfilm "Eine Nacht in Bangkok" erzählt: Das Ex-Ehepaar erfährt am Telefon, dass die gemeinsame Tochter Lilith (Clara Vogt) verhaftet wurde. Der jungen Frau wird vorgeworfen, in eine Einbruchsserie verwickelt zu sein. Um herauszufinden, was wirklich geschehen ist, müssen Katharina und Hektor nach jahrelanger Trennung plötzlich wieder zusammenarbeiten. Denn eines ist klar: Für ihre Tochter sind sie da, auch und gerade wenn es mal schwierig wird im Leben!

Désirée Nosbusch über ihre Kinder: "Ich bin immer da"

Nicht viel anders als ihre Filmfiguren blicken Matthias Brandt und Désirée Nosbusch auf diese Situation. Sowohl der 64-Jährige als auch die 61-Jährige sind im echten Leben selbst Eltern: "Eltern bleiben Eltern", betont Brandt im Doppel-Interview mit der Nachrichtenagentur teleschau: "Das Kind kann 50 oder 60 sein, und man empfindet es noch immer als das eigene Kind - vorausgesetzt, man erlebt das noch." Lediglich der Einfluss der Eltern auf das eigene Kind sollte geringer werden, fährt der Sohn des ehemaligen Bundeskanzlers Willy Brandt fort, denn: "Konflikte entstehen oft dort, wo Eltern das nicht rechtzeitig bemerken und von ihren erwachsenen Kindern in die Schranken gewiesen werden müssen."

"Meine Devise als Mutter ist ganz einfach: Ich bin immer da - egal, was eines meiner Kinder getan hat", unterstreicht auch Désirée Nosbusch: "So verstehe ich meine Aufgabe: da sein, unterstützen und gemeinsam nach einem Ausweg suchen." Ihre inzwischen 88-jährige Mutter frage sie noch heute: "Hast du genug gegessen? Du bist so spitz geworden." Andersrum ertappe sich die gebürtige Luxemburgerin gelegentlich dabei, ihren Kindern am Telefon die gleichen Fragen zu stellen. "Diese Liebe und diese Sorge um die eigenen Kinder verändern vielleicht ihre Form, wenn sie erwachsen sind", beschreibt Nosbusch: "Weniger sichtbar werden sie aber nie. Sie verschwinden nicht."

Désirée Nosbuschs Kinder leben in den USA

Mit dem österreichischen Komponisten Harald Kloser hat Nosbusch zwei Kinder: Sowohl die 1999 geborene Tochter Luka als auch der 1996 geborene Sohn Noah-Lennon leben heute in den USA: "Deshalb rechne ich ständig im Kopf mit: 'Okay, jetzt stehen sie auf.' Oder: 'Jetzt gehen sie schlafen'", erzählt die Schauspielerin: "Und wenn ich nichts von ihnen höre, denke ich: Das ist ein gutes Zeichen."

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