Fans sind empört
Drei Filme, aber kein Finale: Darum endet "Divergent"-Saga mit einem offenen Ende
Aktualisiert:
von Anna TiefenbacherDer Cast von "Die Bestimmung - Allegiant" hätte mit so einem Ende sicherlich nicht gerechnet.
Bild: IMAGO / Capital Pictures
Der Riesenerfolg von "Die Tribute von Panem - The Hunger Games" löste eine ganze Lawine an ähnlichen Verfilmungen aus. Keine so erfolgreich. Besonders ärgerlich für Fans ist vor allem die Verfilmung der "Divergent"-Romane von Veronica Roth - hier fehlt einfach das Ende!
So sieht ein würdiges Saga-Finale aus
Darum geht es in der "Die Bestimmung"-Reihe
Die "Divergent"-Saga spielt in einer dystopischen Zukunft, in der die Gesellschaft in fünf Fraktionen unterteilt ist: Altruan (Selbstlosigkeit), Ferox (Furchtlosigkeit), Ken (Wissen), Amite (Friedfertigkeit) und Candor (Wahrhaftigkeit). Jugendliche müssen sich mit 16 Jahren für eine Fraktion entscheiden. Hierbei hilft ein Test, aber letztlich haben sie freie Wahl. Die Hauptfigur Beatrice "Tris" Prior (Shailene Woodley) erfährt, dass sie divergent ist - sie passt nicht eindeutig in eine Kategorie und gilt damit als gefährlich.
In "Die Bestimmung - Divergent" (2014) entscheidet sich Tris für die Ferox und beginnt eine brutale Ausbildung. Hier lernt sie den Ausbilder Four (Theo James) kennen. Die 16-Jährige merkt bald, dass das System unterwandert wird - besonders von der machthungrigen Ken-Anführerin Jeanine Matthews (Kate Winslet). Die hat es sich zum Ziel gemacht, die Divergenten auszulöschen.
In "Die Bestimmung - Insurgent" (2015) sind Tris und Four auf der Flucht. Jeanine nutzt eine geheimnisvolle Box, die nur von einem Divergenten geöffnet werden kann, um die Herrschaft der Ken zu zementieren. Die Divergente stellt sich ihr, entdeckt aber eine Nachricht, die das gesamte System infrage stellt.
"Die Bestimmung - Allegiant" (2016) führt Tris und ihre Freunde über die Stadtmauern hinaus in eine Welt, die bisher niemand betreten durfte. Dort stoßen sie auf das sogenannte Büro für genetisches Wohl - eine Organisation, die Chicago als Experiment betrachtet. Tris muss entscheiden, ob sie sich ein weiteres Mal gegen eine übergeordnete Macht stellt.
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Warum das Ende der "Divergent"-Reihe offen bleibt
Wie so viele Roman-Verfilmungen ("Der Hobbit", "Harry Potter", "Die Tribute von Panem") sollten auch hier mehr Filme als Bücher veröffentlicht werden. Aus der Trilogie von Veronica Roth sollten ursprünglich vier Filme entstehen. Die ersten beiden Teile waren kommerziell erfolgreich, doch der dritte floppte. Regisseur Robert Schwentke, der bei Teil zwei und drei Regie geführt hatte, stieg daraufhin aus.
Nach einigem Hin und Her entschied das Studio, den finalen Teil nicht ins Kino zu bringen, sondern stattdessen eine TV-Serie daraus zu machen.
Aber: Hauptdarstellerin Shailene Woodley lehnte das Projekt ab, da ihr Vertrag eine Kinoveröffentlichung vorsah und keine Serienproduktion. So wurde die "Divergent"-Verfilmung endgültig gestoppt. Was schon bei Serien tierisch nervt, ist bei Filmreihen nicht minder enttäuschend. Kleiner Trost: Die Fans können zumindest in den Büchern erfahren, wie die Geschichte von Tris endet.
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