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Tom Gaebel widmet auch seine nächste Tour dem großen Frank Sinatra

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Bild: Nicole Hoppe


Der Entertainer, Bandleader, Sänger und "Dr. Swing" Tom Gaebel liebt seit jeher die Musik von "Ol' Blue Eyes" Frank Sinatra. Nun hat der "Crooner aus Köln", dem "Crooner aus New York" zum zweiten Mal eine ganze Tour gewidmet: Von Mitte bis April 2027 ist Gaebel unterwegs und lädt zur "A Night In Las Vegas", die auf Sinatras wohl stärkste Schaffensphase blickt.

Tom Gaebel wird von Fans und Presse nicht nur "Dr. Swing", "der Crooner aus Köln", sondern immer wieder auch "der deutsche Frank Sinatra" genannt. Außerdem ist Sinatra ein Stückweit schuld daran, dass Gaebel einst tatsächlich zum Jazz-Sänger wurde. Als junger Mann spielte Gaebel nämlich vor allem Geige und später Posaune. So tourte er mit vielen Orchestern durch die Lande. Aber dann fand er auf einem Wühltisch die CD "Frank Sinatra – Best of", kaufte sie und vor sofort begeistert. Dem SWR erzählte Gaebel mal in einem Interview: "So war ich mit 18 oder 19 Jahren plötzlich schockverliebt in die Musik und die Stimme von Frank Sinatra." Aus der Liebe wurde der Wunsch zu singen und es dauerte nicht lange, bis seine Bandkollegen merkten, was für ein talentierter Crooner da an der Posaune saß.

Schon 2019 ging Gaebel mit einem Programm namens "… singt Sinatra" auf große Tournee und intonierte mit seinem Orchester Klassiker wie "Strangers In The Night", "Theme from New York, New York", "I Get A Kick Out Of You" und natürlich "Fly Me To The Moon" sowie "My Way", das 2019 übrigens 50. Jubiläum feierte.

Die kommende Tour "A Night In Las Vegas" widmet sich nun der vielleicht stärksten Phase in Sinatras Karriere. Ab Mitte der 50er spielte Sinatra regelmäßig im Sands Hotel und später im Caesars Palace in Las Vegas heute geradezu historische Konzerte. Anfang der 60er brachte er als Bandleader im Sands regelmäßig sein "Rat Pack" zusammen – gut gekleidete Damen und Herren wie Dean Martin, Sammy Davis Jr., Joey Bishop, Peter Lawford, Lauren Bacall, Judy Garland und Shirley MacLaine, die damals quasi der Gipfel der Coolness waren.

Fans und Musikpresse sind sich einig, dass diese Stadt Sinatras Karriere neuen Glanz brachte und Las Vegas mit dem Künstler eine ganz besondere Synergie pflegten. Nicht umsonst hieß auch eine 2011 veröffentlichte Compilation "Sinatra – Best of Las Vegas".

Diese Erkenntnis wird sich auch in Gaebels Setlist für "A Night In Las Vegas" spiegeln. Man darf gespannt sein, welche Songs der Sinatra-Kenner dabei pickt. "Angel Eyes"? "I Can’t Get Started"? "I’ve Got You Under My Skin"? Vielleicht. "Fly Me To The Moon"? Ganz bestimmt. Die Abende werden aber auch auf die besondere Vegas-Stimmung der Zeit setzen. So versprechen die Veranstalter "eine Show, die mehr ist als eine Sammlung von Welthits – es wird ein Konzertabend ganz im Stil von Sinatras größter Zeit mit allem, was dazugehört: Die swingend-kochende Band, die Gags, die Überraschungen. Das Licht, die Bar auf der Bühne. Alles stilvoll und elegant und doch locker und leicht."

Stellen wir uns also schon mal einen Whiskey "Frank’s Way" kalt – das war nämlich sein Lieblingsdrink, den es hoffentlich auch bei der Show gibt: Ein nach der 3:2:1-Methode gemixter Jack Daniel’s. Also: 3 Eiswürfel – 2 Fingerbreit Jack Daniel’s Black Label und 1 kleinen Spritzer Wasser. Prost, Frank! Cheers, Tom!

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