Gemeinsame Filmprojekte
Trauer um Ralf Richter: In einem seiner größten Filme war seine Tochter zu sehen
Aktualisiert:
von Lars-Ole Grap:newstime
Schauspielstar Ralf Richter gestorben
Videoclip • 21 Sek • Ab 12
Ralf Richter ist tot. Der Schauspieler starb in der Nacht zum 15. September 2026 im Alter von 69 Jahren in Köln. Ein wichtiges Detail zu seiner Tochter, das viele Fans gar nicht wissen: In einem seiner bekanntesten Filme ist Aline in einem Kurzauftritt zu sehen.
In dieser Komödie hat Ralfs Richter Tochter einen kurzen Auftritt
Ralf Richter: Das kaum bekannte Film-Cameo seiner Tochter in "Was nicht passt, wird passend gemacht"
Peter Thorwarths Komödie "Was nicht passt, wird passend gemacht" kommt 2002 in die Kinos und gewinnt auf der Berlinale den Jupiter-Publikumspreis als bester deutscher Film. Die Story dreht sich um die drei ewig bankrotten Bauarbeiter Kümmel, Horst und Kalle (Ralf Richter). Weil ihr geiziger Chef den verdienten Lohn einbehält, greift das Trio zu einer drastischen Maßnahme: Sie täuschen den Unfalltod eines polnischen Schwarzarbeiters vor, um das Geld zu erpressen. Das illegale Manöver setzt jedoch eine Kettenreaktion des Scheiterns in Gang. Als die Männer auf der Baustelle im Kreis Unna auch noch eine Fliegerbombe ausgraben, vertuschen sie den Fund und bauen einfach drumherum. Damit nehmen die Probleme für das Trio weiter zu.
Für die Nebenrollen holt Thorwarth mehrere bekannte Gesichter vor die Kamera. Heinrich Schafmeister ist als Stadtrat zu sehen, Stefan Jürgens spielt einen Architekten. Herbert Knebel taucht im Abspann als Opa im Rollstuhl auf, der sich in einem zu klein geratenen Badezimmer verkeilt. Karl Thorwarth, der Vater des Regisseurs, übernimmt - wie bereits in "Bang Boom Bang" - die Rolle eines Polizisten.
Unter den Gastauftritten findet sich auch ein besonders persönlicher: Bei 1:22:33 ist Aline Richter als Tochter der Figur Kalle zu sehen - als Filmtochter ihres eigenen Vaters. Ihr Auftritt dauert nur wenige Sekunden und ist leicht zu übersehen.
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Ralf Richter und sein Sohn Maxwell: Das Filmprojekt, das nie fertig wurde
Auch Richters Sohn Maxwell interessiert sich für die Schauspielerei, steht selbst vor der Kamera und arbeitet über Jahre eng mit seinem Vater zusammen. 2014 entsteht die Idee zu "Grabowski - Alles für die Familie". Maxwell Richter initiiert das Projekt, Vater und Sohn schreiben gemeinsam das Drehbuch. Ralf Richter soll darin gleich drei seiner bekannten Figuren aus Peter Thorwarths Unna-Trilogie verkörpern. Eine Crowdfunding-Kampagne bringt mehr als 1.200 Unterstützer:innen zusammen und erzielt rund 127.000 Euro.
Der Dreh wird jedoch mehrfach verschoben und kommt nicht mehr zustande. Auch ein letzter gemeinsamer Auftritt von Vater und Sohn bleibt aus: In einem Instagram-Video kündigen die beiden ihre Teilnahme an der Gründerveranstaltung "Pitch Boom Bang" an - ein Wortspiel mit Richters bekanntestem Film. Das Event war für den 16. September angesetzt, einen Tag nach Ralf Richters Tod.
Streame "Bang Boom Bang - Ein todsicheres Ding" mit Ralf Richter auf Joyn
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