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Al Bundy und der Fluch aus Unter-Uncton

Kultfolgen von "Eine schrecklich nette Familie": Die Highlights der Bundy-Ära

Aktualisiert:

von Andreas Ilmberger

Der Mob aus Unter Uncton will Al und Bud Bundy (v.l.) an den Kragen.

Bild: Joyn


Die Sitcom "Eine schrecklich nette Familie" erreichte in den 1980er und 1990er Jahren in elf Staffeln Kultstatus. Und dennoch gibt es einige Folgen, die sich bei den unzähligen Fans noch mehr ins Gedächtnis brannten als andere. Ganz oben auf dieser Liste steht der dreiteilige Trip der Familie Bundy nach Großbritannien.


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Es gibt Dinge, welche die Bundy-Familie ganz besonders liebt: Dinge, die nichts kosten! Und so denken sie auch nicht lange über eine dubiose Einladung nach, die einen luxuriösen Urlaub in England verspricht. Wie zu erwarten war, hat die Gastfreundschaft einen gehörigen Haken: Denn die Gastgeber stammen aus dem düsteren Dorf "Unter-Uncton". Jenes Kaff fiel anno 1653 dem Fluch einer bösen Hexe zum Opfer. Nachdem sich der örtliche Hufschmied - ein gewisser Seamus Bundy - mit ihr anlegte, hüllte die dunkle Zauberin den Ort in ewige Finsternis. Darüber hinaus verfluchte sie Bundy und jeden seiner Nachkommen zu stinkenden Schweißfüßen.

Die Bewohner von Unter-Uncton gelangten zu der Überzeugung, dass der Fluch der Finsternis so lange anhalten würde, bis der letzte männliche Nachfahre von Seamus Bundy qualvoll ums Leben kam. In den letzten Jahren schritt die Mission zur Eliminierung aller Bundy-Männer weit voran, bis eines Tages eben nur noch Al Bundy (Ed O’Neill) und sein Sohn Bud (David Faustino) übrig waren. Allerdings müssen die letzten verbliebenen Bundys in Unter-Uncton ihr Leben verlieren, um den Fluch zu besiegen, deshalb die Einladung nach England.

Unter Uncton versus Ober Uncton versus Bundys

Neben dem finsteren Städtchen Unter-Uncton liegt die stets hell erleuchtete Gemeinde Ober-Uncton. Auch deren Bewohner haben ein riesiges Interesse am Tod der letzten männlichen Bundys. Dank diese Konstellation wuchs Ober-Uncton zu einer Touristen-Attraktion heran und kam so zu viel Reichtum. Dies würde mit dem Tod von Al und Bud Bundy so bleiben - aber nur, wenn sie außerhalb von Unter-Uncton das Zeitliche segnen. Und so schweben die Bundys in doppelter Lebensgefahr, obwohl sie sich doch auf einem entspannten Luxusurlaub in England wähnen.

In England laufen die Bundys zur Höchstform auf

In den USA lief die Sitcom "Eine schrecklich nette Familie" von 1987 bis 1997 in elf Staffeln insgesamt elf Jahre lang. Für viele Fans ist dieser England-Dreiteiler und Finale der sechsten Staffel der absolute Höhepunkt der gesamten Bundy-Ära. Und rückblickend kann man wohl sagen, dass die Serie hier an ihrem Zenit des Erfolges war.

Übrigens ließen es sich die Produzenten damals nicht nehmen, für ihre England-Trilogie diverse britische Gaststars anzuwerben. Aus heutiger Sicht sind die bekanntesten Schauspieler von damals Alun Armstrong, der unter anderem bereits in Hollywood-Blockbustern wie "Braveheart",  "Die Mumie kehrt zurück", "Sleepy Hollow" oder "Van Helsing" größere Nebenrollen verkörperte. In Unter-Uncton mimte Alun Armstrong den verschlagenen Trevor, einer der Rädelsführer des blutrünstigen Mobs.

Und dann war da noch ein verschlagener Schreiner und Galgenbauer in jenem finsteren Ort. Jenen Hobelschwinger verkörperte der damals noch sehr junge Schauspieler Mark Addy. In kennt man unter anderem aus Filmen wie "Die Flintstones in Viva Rock Vegas", "Ritter aus Leidenschaft", Robin Hood" sowie als König Robert Baratheon in der Fantasy-Serie "Game of Thrones".


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