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Male Model schafft Klarheit

Hat Godfrey Beef mit Ramon Wagner? Der GNTM-Finalist bezieht Stellung

Veröffentlicht:

von Jan Islinger

Godfrey auf dem Red Carpet beim Final-Screening im Berliner Zoo Palast.

Bild: Joyn


Ist Godfrey zu "austauschbar"? Das behauptete eine Model-Expertin im Interview mit GNTM-Experte Ramon Wagner. Kurze Zeit später gab es dicke Luft. Nun äußerte sich GNTM-Finalist Godfrey. Sind die Wogen geglättet?


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Ramon-Wagner-Talk hat ein Nachspiel

"That escalated quickly." So oder so ähnlich könnte man wohl die gestrige Situation zwischen Finalist Godfrey, GNTM-Experte Ramon Wagner und Branchen-Insiderin Claudia Midolo bezeichnen.

Ramon Wagner hatte die Geschäftsführerin der Modelagentur Modelwerk, Claudia Midolo, zum Talk geladen. Mit ihr wollte der Content Creator die Frage klären, ob die GNTM-Kandidat:innen auch auf dem normalen Modelmarkt bestehen können. Um es kurz zu machen: An den aktuellen Finalist:innen ließ sie mit wenigen Ausnahmen kaum ein gutes Haar.

Laut Midolo bekomme man Aurélie nicht verbucht, bei Anna fehle das Alleinstellungsmerkmal und Tony sei "nicht das, was Kunden gerade suchen". Zwar gesteht sie den meisten Finalist:innen ein, auf dem kommerziellen Markt funktionieren zu können, doch eine echte High-Fashion-Karriere traut die Agentur-Chefin keinem der besprochenen Models zu.

Nur bei Ibo wirkte die Model-Expertin etwas optimistischer: "Den würde ich auch nehmen", da er dem aktuellen Zeitgeist entspreche. Doch auch der Münsteraner sei für die großen Fashion-Shows eventuell zu breit, mutmaßt sie weiter. Dort würden derzeit vor allem schmale Models gesucht werden - auch im Männerbereich.

Godfrey zu "nieschig" und "austauschbar"?

Auch Godfrey bekam von der Modelwerk-Chefin sein Fett weg. Zwar habe er einen guten Körper, könne eventuell als klassisches Model oder Sportmodel arbeiten. "Aber ich glaub, es reicht bei ihm nicht, um davon leben zu können", meint die Agenturleiterin. Dafür sei er "zu nieschig", "zu austauschbar".

Diese Aussage ließ Godfrey nicht lange unkommentiert. In mehreren Insta-Storys äußerte sich der 34-Jährige zur Show und Claudia Midolos Beitrag.

Valide Meinung, aber zum Glück nicht die einzige Meinung in der Industrie.

Godfrey

Dann aber schoss Godfrey in einer weiteren Story überraschend gegen Ramon Wagner, der in seiner Rolle als Interview-Partner vermeintlich nur passiv aufgetreten war. "Ramon, der Modelmarktexperte (nie was mit der Industrie zu tun gehabt), der keine Interviews mehr bekommt, hat gesprochen und freut sich, dass ich mal seinen Inhalt reposted habe."

Nachdem die Situation zu eskalieren drohte, machten Ramon und Godfrey das, was gefühlt heutzutage viel zu wenig passiert: Sie redeten miteinander und klärten den vermeintlichen Beef! Ramon Wagner veröffentlichte im Nachgang des Gesprächs einen Screenshot mit Godfrey in seiner Anruferliste und dem Kommentar: "Haben alles geklärt". Grund genug, bei Godfrey nachzuhaken und zu erfragen, wie es eigentlich zu der Situation kam.

Godfrey klärt auf: So lief die Aussprache mit Ramon Wagner

Zunächst räumt Godfrey ein, dass es wirklich eine "kleinere Reiberei" zwischen Ramon und ihm gegeben habe, da er "gewisse Anmerkungen" vom Content Creator im "Video mit Claudia Midolo negativ aufgenommen habe." Zwar wolle sich der Österreicher nicht zu den Details des anschließenden Gesprächs äußern, versichert aber, dass alle Differenzen aus der Welt geschafft werden konnten.

Die Ungereimtheiten zu der Thematik konnten wir jedenfalls miteinander klären.

Godfrey

Godfrey über Agentur-Chefin: "Geschmäcker sind verschieden"

Wertschätzend kommentiert er im Anschluss auch Claudia Midolos Rolle in der Model-Industrie. Sie sei eine sehr erfahrene Frau in ihrem Job, "jedoch zum Glück nicht die einzige Stimme". Geschmäcker seien nunmal verschieden. An der Stelle hebt der 34-Jährige auch noch mal hervor, dass er während seiner GNTM-Zeit den Support einiger echter Topmodels und Designer genossen habe.

"Einige größere Namen mit entsprechender Erfahrung im Modelbusiness wie offensichtlich Heidi Klum, Topmodel Stella Maxwell oder Stardesigner Julien Macdonald [...] hatten zu meinem Look eine ganz andere Meinung als Frau Midolo."

Godfrey lässt sich nicht beirren

Weiter merkt der Finalist an, dass er bereits vor GNTM in Karteien von insgesamt 15 Modelagenturen in ganz Europa zu finden war. Zwar sei die Auftragslage nicht immer befriediegend gewesen, doch grundsätzlich zeige das ja, "dass es genügend Personen in der Industrie gibt, die von meinem Look überzeugt sind."

Am Ende räumt der Wiener ein, dass es natürlich auch immer das gewisse Quäntchen Glück braucht. Ein einziger großer Job könne gesamte Auftragslage positiv beeinflussen. Daher blickt Godfrey der Zukunft auch gelassen entgegen.

Man sollte sich daher von Aussagen einzelner Personen der Modelbranche nicht den Kuchen versauen lassen und so lange weitermachen, wie man möchte.

Godfrey

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