"NCIS"-Folge 499
"Navy CIS" Staffel 23: Dieser Plot-Twist stellt McGees Leben auf den Kopf
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von Christian VockMit dieser Wendung hätte McGee (Sean Murray) sicherlich nicht gerechnet.
Bild: 2024 CBS Broadcasting, Inc. All Rights Reserved
Kurz vor der 500. Folge "Navy CIS" haben die Drehbuchautor:innen eine ganz besondere Überraschung für Special Agent Timothy McGee alias Sean Murray eingebaut. Eine, die sein Leben auf den Kopf stellen wird.
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"Navy CIS" ist eine der erfolgreichsten und am längsten laufenden Krimi-Serien der Welt. Das hat sicher viele Gründe: spannende Fälle, das besondere Umfeld des US-Militärs, die faszinierenden Charaktere und natürlich deren interessante Geschichten. Die sind meist genauso spannend wie die Kriminalfälle selbst, auch weil es hier immer wieder zu nicht vorhersehbaren Wendungen kommt.
Mitten in diesem nicht enden wollenden Strom aus Überraschungen gibt es aber einen Ruhepol: Agent Timothy McGee (Sean Murray). Seit Murray als McGee zum ersten Mal in Folge sieben der ersten Staffel in der Serie aufgetaucht ist, ist er so etwas wie Mister Beständigkeit. Während Stars der ersten Stunde wie Mark Harmon, Sasha Alexander oder Michael Weatherly "Navy CIS" längst verlassen haben, hat es Murray in 23 Staffeln zum dienstältesten Schauspieler der Serie gebracht.
Hier feiert McGee seinen Einstand im NCIS-Kosmos
Umso erstaunlicher also, dass sich die Drehbuchautor:innen ausgerechnet für Timothy McGee kurz vor der Jubiläumsfolge einen ganz besonderen Plot-Twist ausgedacht haben. Denn in Folge 499 bekommt es McGee mit den berühmten Geistern der Vergangenheit zu tun.
⚠️ ACHTUNG, SPOILER-ALARM!
Dieser Artikel verrät dir Details aus Staffel 23 von "Navy CIS", die erst noch im Free-TV ausgestrahlt wird.
Dieser Plot-Twist erwartet die Zuschauer:innen in Folge 499
In der 499. "Navy CIS"-Folge mit dem Titel "In Too Deep" untersucht McGee mit seinem Team den Mord an dem Navy Chief Warrant Officer Martin Hodges (Justin Paul). Hodges war Drohnenpilot und ließ eine Drohne in einem Park fliegen. Die Ermittler:innen finden bei dem toten Soldaten das Foto einer Frau namens Olivia Garcia (Elena Goode), doch was wie der Fund einer ganz normalen Ermittlung wirkt, ist alles andere als normal. Denn Olivia Garcia ist nicht nur Wissenschaftlerin an der Trask Underground Research Facility, sondern war vor fast 20 Jahren sechs Monate lang mit Agent McGee zusammen. Erst vor ein paar Wochen hatte sie McGee eine E-Mail geschrieben und ihn um ein Treffen gebeten, zu dem es allerdings nie kam.
Garcia ist verschwunden und ihr 18-jähriger Sohn Matteo (Patrick Keleher) versucht, sie wiederzufinden. Dazu ermittelt er nicht nur undercover bei der Firma seiner Mutter, sondern hatte auch Hodges, den ermordeten Drohnenpiloten, als Unterstützung engagiert. Doch das ist nur die kriminalistische Seite des Falls. Denn wenn man nicht nur 18 Jahre und 9 Monate zurück rechnet, sondern auch noch eins und eins zusammenzählt, kommt man schnell darauf, dass Matteo und Agent McGee mehr als nur ein Mord- und Vermisstenfall verbindet.
Tatsächlich erfahren die Fans am Ende von "In Too Deep", dass Matteo McGees Sohn ist. McGee und Garcia müssen also irgendwann zwischen der fünften und sechsten Staffel zusammen gewesen sein. Olivia habe damals, so erfährt man es in "In Too Deep", mit McGee Schluss gemacht und ihm nichts von ihrer Schwangerschaft erzählt, damit er sich nicht zu einer Heirat gezwungen fühlte. Allerdings steht McGee nun, 18 Jahre später, nicht nur mit einem Sohn da, sondern auch mit der Herausforderung, all das seiner Frau Delilah (Margo Harshman) und seinen beiden Zwillingen Johnny und Morgan zu erklären.
Gespielt wird Sohn Matteo übrigens von Patrick Keleher, den man zum Beispiel aus der Krimi-Serie "The Rookie" kennt. Warum McGee nun plötzlich einen erwachsenen Sohn hat, erklärte der Showrunner der Serie, Steven D. Binder, in einem Interview mit dem "Parade"-Magazin:
Wir suchen immer nach Wegen, McGee auf eine Weise weiterzuentwickeln, die sich erarbeitet anfühlt.
Man wolle zwar Überraschungen, aber keine Schocks. Deshalb habe man sich, so Binder, die Frage gestellt: "Welche Enthüllung würde McGees ganzes Leben wirklich neu gestalten, ohne die Grundregeln zu brechen?" Ein unbekannter Sohn habe sich plausibel angefühlt, aber gleichzeitig die Gegenwart erschüttern können. Damit dürfte Showrunner Binder sicher recht gehabt haben.
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