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Statement auf Instagram

"SAT.1-Frühstücksfernsehen": Ski Aggu entschuldigt sich für umstrittenen Auftritt

Aktualisiert:

von C3 Newsroom

SAT.1-Frühstücksfernsehen am Sonntag

Alles neu bei Ski Aggu

Videoclip • 18:14 Min • Ab 12


Rapper Ski Aggu hat mit seinem Auftritt im "SAT.1-Frühstücksfernsehen" für heftige Diskussionen gesorgt. Handelt es sich um eine PR-Aktion? Jetzt meldet sich der Musiker selbst zu Wort.


Am Sonntagmorgen war der Rapper Ski Aggu im "SAT.1-Frühstücksfernsehen" zu Gast - und sorgte prompt für Wirbel. Nach einer mehrmonatigen Auszeit meldete sich der 28-Jährige mit einem veränderten Look zurück. Längere Haare, neue Brille und eine auffällig spirituelle Haltung: Ski Aggu erklärte im Gespräch, er habe in Australien zu sich selbst gefunden. Begleitet wurde er von zwei Freunden aus Australien, die er in der Sendung als seine Partner vorstellte. Er lebe nun in einer polyamoren Beziehung.

Viele Zuschauer:innen reagierten irritiert. In den sozialen Netzwerken wurde spekuliert, ob es sich bei dem Auftritt um eine inszenierte Aktion handelt. Da am Donnerstag ein neuer Song des Rappers erscheint, lag für viele der Verdacht nahe, dass es vor allem um Aufmerksamkeit geht.

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Nun hat sich "SAT.1-Frühstücksfernsehen"-Moderator Chris Wackert zu dem Auftritt geäußert und versucht, die Wogen zu glätten. In einem Statement auf Instagram sagt er: "Ich wollte noch mal kurz Stellung beziehen zu dem Auftritt von Ski Aggu." Es habe viele Menschen gegeben, "die das ganz furchtbar fanden". Das sei "auch irgendwo nachvollziehbar".

Gleichzeitig bittet Wackert das Publikum um Gelassenheit. "Aber bitte, bitte: Ski Aggu ist eine Kunstfigur", betont der Moderator. Die Musik könne man mögen oder nicht, "aber in erster Linie war das natürlich PR für eine Art Comeback". Als Künstler würde man versuchen, "so viel Aufmerksamkeit wie möglich zu generieren". Aus Sicht des Moderators ist das Ski Aggu gelungen. Für ihn steht damit im Vordergrund, dass es sich um eine zugespitzte Inszenierung handelt, die vor allem Reichweite bringen soll.

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Ski Aggu widerspricht - "Das war keine PR"

Doch genau hier entsteht offenbar das zentrale Missverständnis: Während viele Zuschauer:innen und auch Wackert den Auftritt als PR-Aktion werten, sieht Ski Aggu das anders. Er kommentierte das Instagram-Video des Moderators und stellte klar: "Hey Chris, kleine Randbemerkung: Das war keine PR. Ich bin wirklich so."

Damit widerspricht der Rapper der Darstellung, es handle sich vor allem um eine Show. Nach eigenen Angaben hat ihn die Auszeit in Australien tatsächlich verändert - sowohl äußerlich als auch innerlich. Seine polyamore Beziehung und seine spirituelle Haltung seien Ausdruck seines aktuellen Lebensstils und keine kurzfristige Inszenierung.

Ski Aggu geht mit Marlene Lufen auf Tuchfühlung

Im "Frühstücksfernsehen" sorgte Ski Aggu nicht nur mit seinen Aussagen, sondern auch mit seinem Verhalten für Aufsehen. So massierte er unter anderem die Füße von Moderatorin Marlene Lufen und philosophierte über das Leben. Wackert betont in seinem Statement, es sei eine "ganz große Prise Humor" dabei gewesen, "auch wenn es nicht jeder lustig gefunden hat". Er ruft die Zuschauer:innen dazu auf, sich zu entspannen und das Ganze nicht zu ernst zu nehmen. Dennoch bleibt der Auftritt umstritten.


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"Leute, ich hab einen Fehler gemacht"

Mit diesen Worten beginnt Ski Aggu sein Statement-Video auf Instagram. Die ganze Szenerie wirkt etwas suspekt: Man sieht nur einen Barhocker vor einer kahlen Hauswand. In typischer Statement-Manier sieht man, wie er selbst die Aufnahme startet, zum Stuhl geht, sich hinsetzt und nach einem tiefem Seufzer drauflosredet:

Ich möchte mich entschuldigen. Manchmal schießt man über's Ziel hinaus [...]. Dann muss man daraus die Konsequenzen ziehen.

Ski Aggu auf Instagram

"Ich habe meinen Freunden ein Bussi gegeben, das war uncool". Er möchte sich bei den Fans des Frühstücksfernsehens entschuldigen, da die Aktion "komplett drüber" war. Allerdings entsteht schnell der Eindruck, dass diese "Entschuldigung" wohl nicht so ganz ernst gemeint ist.

Als Konsequenz aus dem Fehlverhalten habe er sich dazu entschieden, die geplante Tour für dieses Jahr abzusagen. Stattdessen wolle er die Zeit nutzen, um sein "Verhalten zu reflektieren". In München und Berlin soll es wohl trotzdem einzelne Shows für die verbliebenen Fans geben.

Handelt es sich auch hier um eine weitere PR-Aktion? Wie ernst das Ganze jetzt gemeint ist, wird wohl nur die Zeit zeigen.

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