"SAT.1-Frühstücksfernsehen"
"Werde ich meine Enkel noch sehen": Moderatorin Karen Heinrichs über Altersängste
Veröffentlicht:
von Peter Falan PichaMatthias Killing und Karen Heinrichs (v.l.) sprechen im Podcast über ihre Sorgen.
Bild: Sat.1
Im Podcast kommen die beiden "SAT.1-Frühstücksfernsehen"-Moderator:innen Karen Heinrichs und Matthias Killing auf ein Thema, was sie schon länger beschäftigt: das Älterwerden. Durch ihr spätes Mutterglück hat die 52-Jährige Angst, nicht mehr die Kinder ihrer Tochter kennenzulernen zu können.
SAT.1-Moderator ringt mit dem Alter
Umso älter man wird, umso jünger wird das Umfeld. Die Erfahrung machte Matthias Killing vor Kurzem, als ihm jemand gesagt habe, dass er 1999 geboren ist. "99! Da bin ich schon auf der AIDA durch die Gegend Gefahren", erzählt er "SAT.1-Frühstücksfernsehen"-Kollegin Karen Heinrichs im gemeinsamen Podcast "Redebedarf".
Dabei sei dem 46-Jährigen wieder sein Alter bewusst beworden, und dass ihn das Älterwerden zunehmend beschäftige. "Nur noch 30 Jahre", spekuliert er.
Von Montag bis Freitag ab 5:30 Uhr und am Wochenende ab 9 Uhr
Wird Karen Heinrichs noch ihre Enkel kennenlernen können?
Karen Heinrichs verfolge das Thema schon seit einigen Jahren. Sie habe das Gefühl, nicht mehr so viel Zeit für all ihre Vorhaben zu haben. "Vor der 50 ging es mir gar nicht gut", gesteht sie.
In erster Linie denkt die nun 52-Jährige an ihre Familie: "Ich will so lange wie möglich Zeit mit meinen Kindern verbringen." Ihre Tochter hat sie mit 40 Jahren bekommen. Was damals ein Segen für sie war, mache ihr im zunehmenden Alter Sorgen. "Oh Mist, mein Kind ist jetzt zehn und wenn ich 70 bin, ist mein Kind erst 30", überlegte sie bereits vor zwei Jahren.
Laut dem Statistischen Bundesamt liegt das Durschnittsalter der Mütter in Deutschland bei einer Geburt aktuell bei 31,8 Jahren. Wenn sich ihre Tochter mit Mitte 30 dazu entscheiden sollte, eigene Kinder zu bekommen, wäre die Moderatorin bereits über 70 Jahre alt. "Werde ich überhaupt meine Enkel noch sehen", fragt sich Heinrichs. Für sie sei das ein "schwieriger Gedanke".
Die Vorteile des Älterwerdens
Dennoch blicke Matthias Killing "mit Interesse in Richtung 50". Für ihn und Karen Heinrichs habe das Älterwerden nicht nur negative, sondern auch positive Seiten zu bieten. So wären beide über die Zeit (im Privaten sowie im Beruflichen) "durch den einen oder anderen Sturm marschiert". Diese Lebenserfahrung können sie nun mit jüngeren Menschen teilen. "Das ist natürlich etwas sehr Positives. Dass die Erfahrung, die du hast, etwas wahnsinnig Schönes, etwas wahnsinnig Befreiendes und auch etwas Motivierendes sein kann", erklärt der "SAT.1-Frühstücksfernsehen"-Moderator. So sei für ihn die Aufgabe der zweiten Lebenshälfte, mit Rat und Tat anderen Personen beizustehen.
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