Prominente Doppelgängerin?
"Tatort"-Darstellerin Carol Schuler: Diesem Weltstar sieht sie ähnlich
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von teleschauCarol Schuler in der "Tatort"-Folge "Kammerflimmern": Seit 2020 ist sie als Zürcher Kommissarin Tessa Ott zu sehen.
Bild: ARD Degeto Film/SRF/Sava Hlavacek
Wir kennen sie als forsche und rebellische "Tatort"-Kommissarin Tessa Ott. Carol Schuler wusste schon als Kind, dass sie Schauspielerin werden wollte. Ihre erste Hauptrolle hatte die Schweizerin bereits mit zwölf Jahren.
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Das Zürcher "Tatort"-Duo Isabelle Grandjean (Anna Pieri Zuercher) und Tessa Ott (Carol Schuler) ist in der neuen Folge "Frei wie ein Adler" gleich gefordert: Nachdem die Wäscherei-Besitzerin Sophia Cancellara (Jeanne Devos) erschlagen aufgefunden wurde, haben die Kommissarinnen sogleich deren Ex-Mann im Verdacht: Der ehemalige Rockerchef Simon Bärfuss (Ronald Zehrfeld) wurde kürzlich aus dem Gefängnis entlassen. Seinetwegen wollten Sophia und ihre Tochter Nadja (Stella Alraun) aus Zürich fliehen.
Während Isabelle Grandjean im Umfeld des ebenfalls verdächtigen Jacob (Benjamin Raue) ermittelt - der junge Mann mit Down-Syndrom hatte Sophia tags zuvor tätlich angegriffen -, nimmt Tessa Simon ins Visier. Die beiden gehen nicht zimperlich miteinander um.
Schau den neuen Fall aus Zürich am Sonntag um 20:15 Uhr im ARD-Livestream auf Joyn

Frei wie ein Adler
Tessa Ott entwickelt im neuen "Tatort" Beschützerinstinkte für die Tochter des Mordopfers
"Tessa begegnet Simon nicht grundlos kritisch", erklärt Carol Schuler im ARD-Pressedossier zur neuesten "Tatort"-Folge. "Er wird Tessa gegenüber schon bei der ersten Begegnung gewalttätig. Außerdem bewegt er sich im Rockermilieu, was von patriarchalen Strukturen geprägt ist und in dem Misogynie und Ausbeutung von Frauen an der Tagesordnung sind."
Tessa kümmert sich intensiv um die traumatisierte Tochter des Mordopfers, eine Einladung zum gemeinsamen Schreien auf einer Brücke inklusive. "Das ist für mich ein sehr körperlicher Moment von Solidarität zwischen zwei Frauen", erklärt Schuler.
Schauspiel ist für Carol Schuler zuerst Körpersprache
Seit 2019 steht Carol Schuler für den Schweizer "Tatort" vor der Kamera. "Frei wie ein Adler" ist der zwölfte Fall des Duos Grandjean/Ott. Dabei war die am 23. Januar 1987 in Winterthur geborene Darstellerin zunächst skeptisch. "Ich war eher auf Figuren, die auf der anderen Seite des Gesetzes standen, abonniert und fand die auch immer spannender", sagte sie 2025 in "Blickpunkt:Film".
Wenn sie indes in eine Rolle eintaucht, dann mit Haut und Haaren. "Ich schaff' mir jede Rolle erst mal körperlich drauf", erklärte Schuler 2021 in "Deutschlandfunk Kultur". "Ich geh' eigentlich immer von außen nach innen. Ich überleg' mir immer zuerst, wie bewegt die sich, was hat die für 'ne Körperlichkeit, wie tanzt sie, wie spricht sie."
Im Clip auf Joyn: Tödliche Abschiede im "Tatort"
Carol Schuler ist auch Sängerin - von gleich zwei Bands
Mit sechs Jahren stand Carol Schuler erstmals auf der Theaterbühne. Und spürte sofort die Magie. "Das ist eine Energie, die ist mit nichts zu vergleichen, wenn man vor ein Publikum tritt." Bereits ein Jahr zuvor wurde sie Mitglied des Kindertanztheaters ihrer Tante Claudia Corti, ab 1993 erhielt sie Unterricht in Ballett und Stepptanz, ab 1998 auch Gesangsstunden.
Sie sei gerne Rampensau, betonte sie in "Deutschlandfunk Kultur". "Ich hatte eigentlich nie einen Plan B. Ich habe schon immer gesagt, ich will schauspielern, ich will Musik machen und that's it." Denn auch Singen ist eine große Leidenschaft der Schweizerin. Sie tritt heute regelmäßig als Sängerin auf, etwa mit ihrer Soul-Boogaloo-Band El Cartel und mit ihrer 20er-Jahre-Swingband Chloé et les Enfants Terribles.
2001: erste Hauptrolle, erste Auszeichnung - und schlechte Laune
Seit ihrem zwölften Lebensjahr ist Carol Schuler als Film- und Fernsehschauspielerin tätig. Ihre erste Hauptrolle spielte sie im Fernsehfilm "Lieber Brad". Damit verbindet sie nicht nur ihre erste Auszeichnung (Schweizer Filmpreis als beste Darstellerin), sondern auch ihren ersten Kuss vor der Kamera, wie sie 2019 dem Schweizer Nachrichtenportal "Nau.ch" verriet: "Der Kuss stand im Drehbuch und ich wusste, ich muss das machen. Ich war den ganzen Tag schlecht gelaunt, weil ich den Jungen, den ich küssen musste, nicht besonders gut mochte."
Trotz erster Erfolge nahm sich Carol Schuler als Teenagerin eine Auszeit vom Schauspiel: Sie entschied sich mit 14, ein Jahr ins Ausland zu gehen: nach Japan, im Rahmen eines Austausch-Programms. "Ich hatte das Glück, dass ich keine karrieregeilen Eltern hatte und machen konnte, worauf ich Lust hab'", erzählte sie 2019 der "Süddeutschen Zeitung". Schulers Vater ist Ingenieur, ihre Mutter arbeitet als Fitnesstrainerin.
Ein Nebeneffekt: Sie lernte neben Japanisch auch die Karaoke-Kultur kennen und lieben. Ein Hobby, dem sie heute noch nachgeht, wenn sie nicht gerade mit ihren Bandprojekten beschäftigt ist.
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Ähnlichkeit mit Winehouse? Carol Schuler nimmt's sportlich
Bisweilen wird ihr eine Ähnlichkeit mit der 2011 verstorbenen Sängerin Amy Winehouse zugeschrieben. Das nimmt Schuler, die seit ihrem 19. Lebensjahr in Berlin lebt, manchmal zum Anlass, die legendäre Musikerin auf der Bühne zu interpretieren. Die Stimme dafür hat sie. Ein Video von 2018 ist auf ihrem Instagram-Account zu finden.
Dort postet sie vornehmlich berufliche Dinge - und eben außergewöhnliche Auftritte und Bilder. Privatleben? Fehlanzeige. Die Schauspielerin verrät nicht, ob sie liiert ist. Bekannt ist immerhin ihre Vorliebe für Käsefondue.
"Tatort - Frei wie ein Adler" läuft am Sonntag, dem 8. November, um 20:15 Uhr im Ersten. Zur selben Zeit ist die Erstausstrahlung im kostenlosen Livestream auf Joyn verfügbar.
Die Spannung geht weiter!
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