Seine Fußstapfen sind "zu klein"
"Tatort"-Zukunft geklärt? Das sagt Harald Krassnitzer zu Hans Sigl
Aktualisiert:
von Julia W.Für Harald Krassnitzer bricht bald das letzte Jahr als "Tatort"-Kommissar Moritz Eisner an.
Bild: Imago Images / Future Image
Noch ermittelt er als Moritz Eisner in Wien, doch das "Tatort"-Ende rückt näher. In einem Interview hat Harald Krassnitzer nun verraten, wie er mit dem nahenden Abschied umgeht – und was zu einem Hans Sigl als "Tatort"-Kommissar sagt.
An diesem Sonntag (14. Dezember) ermitteln Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) und Bibi Fellner (Adele Neuhauser) im "Tatort: Der Elektriker" wieder in Wien – eines der letzten Male. Das Ermittler-Duo hatte im April bekannt gegeben, die TV-Dienstmarke nach über 15 Jahren Ende 2026 an den Nagel zu hängen.
Obwohl das letzte Jahr für Bibi und Moritz näher rückt, hat sich Schauspieler Harald Krassnitzer offenbar noch nicht mit seinem "Tatort"-Abschied auseinandergesetzt.
"Ich bin nie jemand gewesen, der sich in Sentimentalitäten und Rückblicken bewegt hat", sagt Krassnitzer im Interview mit "t-online". "Wenn es so weit ist, mache ich das, was ich immer gemacht habe: Ich hebe den Fuß zum Klettern erst, wenn ich am Zaun stehe."
Hans Sigl als "Tatort"-Nachfolger in Wien?
Es ist nicht das erste Mal, dass Harald Krassnitzer eine große Rolle an den Nagel hängt: Auch dem "Bergdoktor" sagte er 1997 nach rund einem Jahr Lebewohl. Später übernahm Hans Sigl in der ZDF-Serie die Rolle des Bergdoktors Dr. Martin Gruber, die er bis heute spielt.
Aus diesem Grund wurde Sigl auch als potenzieller Nachfolger im Wiener "Tatort" gehandelt. Dieser winkte jedoch ab: Er könne nicht schon wieder in Krassnitzers Fußstapfen treten, sagte er laut "t-online". Darauf angesprochen, erwiderte Krassnitzer im Interview nun:
Ich glaube nicht, dass Hans je in meine Fußstapfen getreten ist.
Diese seien für Sigl "zu klein" – denn dieser habe beim "Bergdoktor" größere Fußstapfen hinterlassen als er selbst. "Er hat es wunderbar und äußerst erfolgreich geschafft, diese Rolle zu prägen und etwas Eigenes zu kreieren", sagte Krassnitzer und fügte hinzu: "Darum habe ich sehr großen Respekt vor Hans. Er hat so viel Energie und muss nicht verglichen werden."
Nachfolger für den Wien-"Tatort" stehen fest
An Spekulationen darüber, ob Sigl ein geeigneter "Tatort"-Kommissar geworden wäre, will sich Krassnitzer allerdings nicht beteiligen. "Das ist nicht angebracht", sagte der Schauspieler. Bei der Besetzung des "Tatorts" werde "auf so vielen Ebenen gespielt", da habe er keine Einblicke. "Ich mache mein Ding und freue mich auf alles, was nach mir kommt."
Die Frage nach Hans Sigl stellt sich beim "Tatort" ohnehin nicht mehr: Kürzlich gab der ORF bekannt, dass Miriam Fussenegger und Laurence Rupp künftig die Kriminalfälle in Wien lösen werden.
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