Mit Luftmatratze abgetrieben
Todesangst im Kindesalter: "Tatort"-Star Axel Prahl wäre "fast gestorben"
Aktualisiert:
von C3 NewsroomAxel Prahl: Interview in "Brisant" über beinahe lebensbedrohlichen Vorfall.
Bild: picture alliance / Geisler-Fotopress
Der "Tatort"-Schauspieler Axel Prahl hat über eine dramatische Erfahrung aus seiner Kindheit gesprochen, die ihn beinahe das Leben gekostet hätte. In der ARD-Sendung "Brisant" schilderte der 66-Jährige, wie er auf aufs offene Meer hinaustrieb und sich nur mit letzter Kraft retten konnte.
Das Münster Duo und andere Kommissare in Aktion sehen
Am Ufer erschien alles "klitzeklein"
Seit mehr als zwei Jahrzehnten steht Axel Prahl als Hauptkommissar Frank Thiel im Münster-"Tatort" in filmischen Gefahrensituationen vor der Kamera. Nun berichtete der Schauspieler im Gespräch mit Brisant-Moderatorin Kamilla Senjo von einem Kindheitserlebnis, bei dem er "fast gestorben" wäre. Er sei damals etwa zehn oder zwölf Jahre alt gewesen und habe sich auf einer Luftmatratze aufs Meer treiben lassen. Ohne die starke Strömung zu beachten, entfernte er sich schnell vom Ufer.
Aufgewacht sei er erst, als die Matratze Luft verlor und er realisierte, wie weit er schon draußen war. Die Menschen am Ufer hätten nur noch "klitzeklein" gewirkt. Panik sei in ihm aufgestiegen, doch schließlich habe er angefangen zu paddeln. "Mit allerletzter Kraft und wackeligen Knien" sei es ihm gelungen, zurück ans Land zu gelangen. "Mir hatte alles geschlottert", erinnerte sich Prahl. Sein Unterkiefer sei noch "am Bibbern" gewesen, als er das rettende Land erreicht hatte: "Das war wirklich Todesangst".
Montags bis freitags um 16 Uhr, samstags um 17:15 Uhr und sonntags um 17 Uhr
Tiefe Verbundenheit zum Meer
Jedoch betonte Axel Prahl, dass ihn das Erlebnis nicht dauerhaft belastet habe. Bis heute gehe er gern schwimmen und fühle sich im Wasser wohl. "Wenn man am Meer groß geworden ist wie ich […] dann trägt man das Wasser dann doch irgendwie in sich", sagte der im norddeutschen Neustadt in Holstein aufgewachsene Publikumsliebling.
Derzeit müsse er seine Stimme etwas schonen, nachdem sie bei einer jüngsten Produktion stark beansprucht wurde. "Da habe ich einen ganz furchtbaren Nazischergen gespielt, der wahnsinnig viel rumschreien musste", so Prahl. Inzwischen gehe es ihm jedoch wieder besser.
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