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Karriere-Aus ohne Absturz?

H7-25 aus den Bud-Spencer-Filmen: So geht es Kinder-Star Cary Guffey heute

Aktualisiert:

von Katharina von Freyburg

Seinen zweiten Schauspieleinsatz hatte Cary Guffey (l.) an der Seite von Action-Legende Bud Spencer (r.) in "Der Große mit seinem außerirdischen Kleinen".

Bild: picture alliance/United Archives


Mit Stupsnase, Grübchen und blondem Wuschelkopf wurde er Ende der 70er-Jahre als kindlicher Sidekick von Bud Spencer plötzlich weltberühmt. Wo ist der außerirdische Junge mit den ungewöhnlichen Fähigkeiten inzwischen gelandet?


Mit Science-Fiction zum Durchbruch

Wie gut die Kombi Kinder und übernatürliche Kräfte funktioniert, hat zuletzt die Hit-Serie "Stranger Things" mit den Nachwuchstalenten Millie Bobby Brown, Gaten Matarazzo und Maya Hawke bewiesen. Als eine der wichtigsten Inspirations-Quellen nennen die Macher der Show, die Duffer Brothers, Regie-Legende Steven Spielberg. Dieser inszeniert häufig jugendliche Protagonist:innen in Science-Fiction-Settings - und schrieb damit Filmgeschichte.

Unvergessen ist etwa die herzerwärmende Freundschaft zwischen der jungen Drew Barrymore und dem schrumpeligen Alien mit den Kulleraugen im Klassiker "E.T. - Der Außerirdische" (1982). Einige Jahre zuvor hatte bereits der damals vierjährige Cary Guffey mit seinem emotionalen Auftritt in Spielbergs "Unheimliche Begegnung der dritten Art" (1977) die Kinofans begeistert.

Der TikTok-Account "iusedtowatchthis" hat eine prägende Filmszene mit Guffey gepostet:

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Der Kinderschauspieler blieb dem Genre treu, wechselte allerdings die Rollen: Für die Bud-Spencer-Abenteuer "Der Große und sein außerirdischer Kleiner" (1979) und "Buddy haut den Lucas" (1980) verkörperte er das junge Alien H7-25 - und eroberte mit seiner Darstellung an der Seite des beliebten Action-Helden ein Millionenpublikum. Trotz seines Erfolgs kehrte er der Schauspielindustrie nur wenig später den Rücken und schlug eine völlig andere Laufbahn ein.

Dampfhammer und Mini-Alien

In den beiden Sci-Fi-Komödien mit Bud Spencer spielt Guffey H7-25, einen jungen Außerirdischen aus dem Sternbild Pegasus, der aufgrund eines technischen Defekts in einer amerikanischen Kleinstadt gestrandet ist. Im ersten Teil nimmt sich der Sheriff (Bud Spencer) des Jungen an, der nicht nur Telekinese beherrscht, sondern auch Tiere zum Sprechen bringen kann. Der fiese Captain Briggs (Raimund Harmstorf) bekommt Wind davon und will den Kleinen in seine Gewalt bringen. Auch in der Fortsetzung ist dem ungleichen Duo das Militär weiter auf den Fersen, allerdings kommt hier noch eine außerirdische Bedrohung hinzu.

Dieses Film-Highlight mit Bud Spencer solltest du dir nicht entgehen lassen

Vom glücklichen Kinderstar zum Finanzexperten

Cary Guffeys Stern strahlte zwar nicht lange am Leinwandhimmel, er entging dafür dem Schicksal früher Versuchungen, das viele seiner jungen Kolleg:innen ereilte: unter anderem auch Spielberg-Entdeckung Barrymore, die der frühe Hollywood-Ruhm als Teenagerin in die Alkohol- und Drogensucht trieb. Erst nach jahrelangem Kampf konnte sie ihre psychischen Traumata überwinden und ihr Comeback feiern.

Erfahrungen, die Guffey erspart blieben. Anders als seine berühmte Zeitgenossin wuchs er in behüteten Verhältnissen auf und geriet eher zufällig an seine erste Rolle. Er ging mit der Nichte von Spielbergs Casting-Direktorin Shari Rhodes in die Vorschule. Die sah ihn zufällig eines Tages im Klassenzimmer - und wollte ihn unbedingt für "Unheimliche Begegnung der dritten Art" besetzen.
Laut Guffey pures Glück, wie er in einem Interview mit der britischen Boulevard-Zeitung "Daily Mail" erwähnt: "Ich war einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort."

Der Podcast "Go Fact Yourself" hat ein Interview mit Guffey auf ihrem TikTok-Kanal hochgeladen:

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Nach seiner überzeugenden Performance ließen weitere interessante Angebote nicht lange auf sich warten. Er stand mit Hollywood-Größen wie Burt Reynolds, Charlton Heston und Patrick Swayze vor der Kamera.
Und er hätte an der Seite von Jack Nicholson in einem der bekanntesten Horrorfilme aller Zeiten spielen können, doch seine Eltern sagten den Part in Stanley Kubricks "Shining" ab. "Meine Eltern haben meinen Agenten mit der Menge an Arbeit, die wir abgelehnt haben, in den Wahnsinn getrieben", verriet der ehemalige Kinderstar gegenüber dem amerikanischen Fernsehsender "CNBC". Seine Mutter, eine Englischlehrerin, wollte nicht zulassen, dass seine schulische Ausbildung litt. Das Drehen blieb so eher Hobby als Berufswunsch und auf die Ferienzeiten begrenzt.
Nach seinem Wirtschaftsstudium ging er in die Finanzberatung - und ist bis heute in diesem Bereich tätig. Kein bisschen abgehoben, sondern ganz bodenständig!

Ab dem 15. Juni Filme mit Bud Spencer und Terence Hill bei Kabel Eins ansehen


TV-Sendezeiten und -termine für die "Bud Spencer"-Reihe bei Kabel Eins

Am 27. Juni 2026 jährt sich Bud Spencers Tod zum 10. Mal. In Gedenken an den Schauspieler sendet Kabel Eins deshalb ab dem 15. Juni mehrere Filme mit ihm und seinem Film-Kumpanen Terence Hill. Diese Highlights kannst du direkt im TV oder kostenlos im Joyn-Livestream verfolgen.

  • 15. Juni 2026 um 20:15 Uhr: "Zwei Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle"

  • 15. Juni 2026 um 22:30 Uhr: "Zwei außer Rand und Band"

  • 16. Juni 2026 um 0:50 Uhr: "Zwei Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle" (Wiederholung)

  • 16. Juni 2026 um 2:45 Uhr: "Zwei außer Rand und Band" (Wiederholung)

  • 22. Juni 2026 um 20:15 Uhr: "Buddy haut den Lukas"

  • 22. Juni 2026 um 22:15 Uhr: "Zwei Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle" (Wiederholung)

  • 23. Juni 2026 um 0:20 Uhr: "Wenn man vom Teufel spricht..."

  • 23. Juni 2026 um 2:15 Uhr: "Zwei Supertypen in Miami - Die Schöne mit dem kleinen Tick"

  • 28. Juni um 12:05 Uhr: "Zwei Supertypen in Miami - Die Schöne mit dem kleinen Tick" (Wiederholung)

  • 28. Juni um 13:45 Uhr: "Wenn man vom Teufel spricht..." (Wiederholung)

  • 28. Juni um 16:05 Uhr: "Zwei außer Rand und Band" (Wiederholung)

  • 28. Juni um 18:25 Uhr: "Buddy haut den Lukas" (Wiederholung)


Schau dir die Filme mit Bud Spencer und Terence Hill bei Kabel Eins an


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