Queere Filmperlen
Pride Month Juni 2026: Das sind die besten LGBTQIA+-Filme
Aktualisiert:
von Vivien Ulm; Nicola Schiller"Billy Elliot", "Lil Nas X: Unlikely Cowboy", "Ammonite" und viele andere diverse Filme und Dokus jetzt auf Joyn entdecken.
Bild: 2026 PLAION PICTURES GmbH, NBC UNIVERSAL International GmbH, OUTtv Media B.V.
🏳️🌈 Filme schaffen Raum für Perspektiven, die sonst oft übersehen werden. Diese sieben Highlights erzählen queere Geschichten mit Tiefe, Würde und Mut - und machen sichtbar, was oft unsichtbar bleibt. Für mehr Verständnis, Respekt und Vielfalt. 🏳️🌈
Was ist der Pride Month?
Die Ursprünge des Pride Month gehen auf die Stonewall-Aufstände im Juni 1969 in New York City zurück, als die LGBTQ+-Community gegen Polizeigewalt protestierte. Im Jahre 1999 von Bill Clinton in den USA initiiert, findet der Pride Month jedes Jahr im Juni statt, um den Kampf der LGBTQIA+-Community für ihre Rechte zu würdigen. Weltweit werden Veranstaltungen und Märsche abgehalten, um die Errungenschaften und Herausforderungen dieser Gemeinschaft zu feiern.
Obwohl Fortschritte im Kampf um Gleichberechtigung und Akzeptanz erzielt wurden, bleibt die Diskriminierung gegenüber LGBTQIA+-Personen bestehen. Der Pride Month steht daher für die Förderung von Respekt und Toleranz und erinnert an die historischen Ereignisse, die zur Entstehung und Stärkung der LGBTQIA+-Bewegung geführt haben.
Warum queere Filme so wichtig sind
In den vergangenen Jahren hat die Film- und Fernsehindustrie verstärkt LGBTQIA+-Projekte hervorgebracht, wobei viele dieser Geschichten von Dramatik und Schwere geprägt sind. Trotz einer verbesserten Repräsentation in Filmen sowie der Anerkennung bei renommierten Festivals wie Cannes, Berlin und Venedig, sowie bei den Oscars, besteht weiterhin ein deutlicher Bedarf an mehr Vielfalt und Akzeptanz. Dabei spielen Filme und Serien eine bedeutende Rolle, indem sie dazu beitragen, LGBTQIA+-Inhalte zu produzieren, die nicht nur die gesellschaftliche Toleranz fördern, sondern auch die Sichtbarkeit dieser Gemeinschaft erhöhen.
"Lil Nas X - Unlikely Cowboy"
Lil Nas X, mit bürgerlichem Namen Montero Lamar Hill, ist einer der bekanntesten Rappern weltweit. Gleichzeitig ist er einer der wenigen, der offen zu seiner Homosexualität steht. Seine Kindheit und sein Weg an die Spitze waren alles andere als einfach. Dennoch stand er trotz aller Steine im Weg immer zu seiner Queerness und blieb sich selbst treu.
Erfahre in dieser bewegenden Doku, wie er es trotz aller Umstände an die Weltspitze geschafft hat.
Ein absolutes Must-watch!
"Eva und Candela"
Eva (Silvia Varón) und Candela (Alejandra Lara) lernen sich durch ihren gemeinsamen Lebenswunsch kennen, im Filmgeschäft Fuß zu fassen. Diese Vision schweißt die beiden jungen Frauen in dieser berührenden Romanze nicht nur geistig, sondern auch körperlich zusammen. Was einst elektrisierend war, droht jedoch im Alltag zu verblassen. Ist das Ende ihrer Liebe der Anfang von etwas Echtem?
"Der Sommer mit Anaïs"
In dieser pikanten französischen Komödie lebt Anaïs (Anaïs Demoustier), ein chaotisch-charmantes Energiebündel Anfang 30, im Hier und Jetzt. Sie hat keine großen Pläne für die Zukunft. Alles scheint schiefzugehen: Sie hat Mietrückstände und überlegt, sich von ihrem Freund zu trennen.
Auf der Suche nach Inspiration für ihre Abschlussarbeit stürzt sie sich von einer Affäre in die nächste. Doch als sie auf den Buchverleger Daniel (Denis Podalydès) trifft, ist er von ihrem bezaubernden Wesen fasziniert und verliebt sich sofort in sie. Das Problem: Daniel lebt mit der erfolgreichen Romanautorin Émilie (Valeria Bruni Tedeschi) zusammen, zu der sich Anaïs nach einer zufälligen Begegnung immer intensiver hingezogen fühlt …
Sommerliche Romanze aus Frankreich
"Billy Elliot - I Will Dance"
Ein Tanz auf dem schmalen Grat zwischen Anpassung und Selbstverwirklichung: Billy Elliot (Jamie Bell) wächst in diesem Coming-of-Age-Drama in einem rauen englischen Bergarbeiterdorf auf. Trotz der hohen Erwartungen seines Vaters und Bruders findet der junge Billy eine unerwartete Leidenschaft für das Ballett, als er zufällig eine Tanzstunde besucht.
Entgegen den traditionellen männlichen Rollenbildern und ausuferndem Widerstand seitens seiner Familie beginnt Billy, seine Liebe zum Tanz zu verfolgen. Diese Leidenschaft wird zu einem Anker in seinem Leben und bringt ihn an seine emotionalen Grenzen, während er sich durch Vorurteile und Widrigkeiten kämpft.
Unterstützt von seiner engagierten Tanzlehrerin, Frau Wilkinson (Julie Walters), schöpft Billy Kraft aus seiner Kunst und erkennt, dass Träume manchmal den Mut erfordern, gegen den Strom zu schwimmen.
Emotionen ohne Kitsch
"Happy Together"
Dieses Drama zeigt die Geschichte des schwulen hongkong-chinesischen Paares Ho Po-wing (Leslie Cheung) und Lai Yiu-fai (Tony Leung Chiu-Wai), deren Beziehung schon lange nicht mehr rund läuft. Dennoch ziehen sie gemeinsam nach Argentinien - was alles nur noch verschlimmert.
In dem neuen Land fallen sie in eine triste Routine und bleiben nur noch aus Gewohnheit zusammen. Lai fängt an in einer Tango-Bar zu arbeiten und Ho sucht auf dem Straßenstrich nach Arbeit. Während die Beiden sich immer weiter auseinanderleben, verliebt sich Lai in eine andere Person - die Situation droht zu eskalieren.
Einer der besten queeren Filme aus Hongkong
"Die Poetin"
"Die Poetin" spielt im New York der 1950er-Jahre. Die Dichterin Elizabeth Bishop (Miranda Otto) versucht aus ihrer kreativen Flaute herauszukommen und reist auf Anraten ihres Freundes und Mentors Robert Lowell (Treat Williams) nach Brasilien. In der Nähe von Rio kommt sie in der prunkvollen Villa ihrer ehemaligen Studienfreundin Mary Morse (Trace Middendorff) unter und lernt dabei auch deren Lebensgefährtin und Architektin Lota de Macedo Soares (Glória Pires) kennen.
Schnell entwickelt sich eine Anziehungskraft zwischen Lota und Elizabeth. Ihre aufkommende Liebesbeziehung führt zu Konflikten mit Mary. Lota überzeugt Elizabeth zu bleiben, obwohl die Spannungen zwischen ihnen eskalieren.
Privat gibt es also einige Baustellen, doch als Elizabeths Berufsleben gerade wieder Fahrt aufnimmt, droht ein aufkommender Militärputsch das Leben der Frauen nachhaltig zu verändern.
"Ammonite"
England Mitte des 19. Jahrhunderts - eine Zeit, in der es noch strenge viktorianische Rollenbilder, insbesondere für Frauen, gab. Trotz der stark männlich-dominierten Wissenschaftswelt hat es die Paläontologin Mary Anning (Kate Winslet) geschafft, große Erfolge zu feiern. Dennoch zieht sie sich jetzt in einem kleinen Dorf an der Küste Südenglands zurück. Dort schafft sie es kaum, sich und ihre kranke Mutter über Wasser zu halten. Um ihre finanzielle Lage zu verbessern, nimmt sie ein Angebot von einem wohlhabenden Mann an - auf seine schwermütige Frau Charlotte (Saoirse Ronan) aufzupassen, während er auf Reisen ist.
Zunächst tut sich Mary schwer damit, die ungewollte Gästin wirklich zu akzeptieren - doch dann erkrankt Charlotte schwer, und das verändert alles. Marys schroffe Fassade fängt an zu bröckeln und es entwickelt sich immer mehr eine leidenschaftliche Begierde zwischen den beiden Frauen.
Ein Drama mit Star-Besetzung
Das könnte dich auch interessieren
Garantiert gute Laune
"Der Prinz aus Zamunda": Den ersten Teil mit Eddie Murphy kostenlos streamen

Kult-Serie der Achtziger
"Masters of the Universe": Diese drei "He-Man"-Folgen bereiten optimal aufs Kino vor

Schlag auf Schlag
Alle Filme von Bud Spencer & Terence Hill chronologisch schauen
Gal Gadot in ihrer ikonischsten Rolle
"Wonder Woman" und "Wonder Woman 1984": Darum geht es

Hollywood extrem
Für "Cast Away" nahm Tom Hanks radikal ab: Diese Verwandlungen machten Stars für ihren Job durch

Romanverfilmung von 2015
"Er ist wieder da": Darum unterscheidet sich das Ende der Adolf-Hitler-Satire vom Buch




