"Es waren Raketen im Spiel"
Gefährliche Action: Fabian Köster lässt es in der Neuauflage von "Nicht nachmachen!" krachen
Aktualisiert:
von Linn P.In seiner neuen Show lässt es Fabian Köster als Teil des Moderations-Teams wortwörtlich krachen.
Bild: ZDF/Ben Knabe
Fabian Köster, bekanntes Gesicht der "heute show", moderiert mit Lutz van der Horst und Mai Thi Nguyen-Kim die Neuauflage der Kultsendung "Nicht nachmachen!". Im Interview erzählt er von seiner Begeisterung für die Show und woher er seine Schlagfertigkeit nimmt.
Zum Jahresende darf's krachen: "Nicht nachmachen!" am 31. Dezember um 20:15 Uhr
Sie treten bei "Nicht nachmachen!" in die Fußstapfen von Wigald Boning und Bernhard Hoëcker. Wie fühlen Sie sich als Nachfolger, und was möchten Sie anders machen?
Fabian Köster: Es ist eine wahnsinnige Ehre, weil ich die Sendung schon in meiner Jugend als Fan verfolgt habe. Deswegen will ich eigentlich gar nicht so viel anders machen. Die beiden sind große Vorbilder.
Können Sie schon verraten, was einer Ihrer Lieblingsmomente war?
Fabian Köster: Schwer zu sagen, es gab so viele. Jeden Tag ist irgendetwas in die Luft geflogen - meistens geplant. Besonders mochte ich die alltagsnahen Experimente. Zum Beispiel: Wie öffnet man eine Weinflasche, wenn man keinen Korkenzieher hat? Sagen wir so: Es waren Raketen im Spiel.
Bei den Dreharbeiten gab es hoffentlich keine Unfälle?
Fabian Köster: Nee, alles ist gut gegangen. Wir hatten ein großartiges Team, das alle Sicherheitsvorkehrungen getroffen hat. Klar, es macht beim Zusehen Spaß - aber wo Thermit (Anmerkung der Redaktion: ein Gemisch aus Eisenoxid und Aluminiumpulver) im Spiel ist, ist es eben auch nicht ungefährlich.
Zwar kein Chemie-Genie, aber mit Leidenschaft dabei
Wie war es für Sie, das Wissen aus dem Chemieunterricht wieder rauszukramen?
Fabian Köster: Gegenfrage: Welches Wissen aus dem Chemieunterricht soll das sein? (lacht) Ein paar Sachen sind einem natürlich wieder eingefallen. Aber ich sag' mal so: Als stolzer nordrhein-westfälischer Abiturient lehne ich mich da besser nicht zu weit aus dem Fenster.
Du möchtest Fabian Köster in seinem Element erleben?
Experte der Schlagfertigkeit
Beim Drehen mussten Sie viel improvisieren, ähnlich wie in Ihren politischen Interviews für die "heute-show". Vielen Politiker:innen merkt man an, wie sie sich winden, wenn sie vor Ihnen stehen. Bereiten Sie solche Momente minutiös vor oder entsteht vieles spontan?
Fabian Köster: Das ist eine Mischung. Alles hat eine klare inhaltliche Grundlage, die bereite ich natürlich vor. Es gibt bei vielen Politiker:innen Momente, wo ich persönlich denke: "Nicht nachmachen." Aber man kann eben nur die erste Frage wirklich planen. Danach schaue ich, wohin sich das Gespräch entwickelt. Wichtig ist, die nötigen Fakten im Kopf zu haben - denn wenn Politiker eins können, dann ausweichen.
Ist Improvisation etwas, das Sie sich antrainiert haben, oder fiel Ihnen das von Anfang an leicht?
Fabian Köster: Eine gewisse Grundschlagfertigkeit hatte ich wohl schon früher. Sicher nicht aus dem Chemieunterricht, aber vielleicht von vor der Tür vor dem Chemieunterricht (lacht). Übung macht bekanntlich den Meister.
"Schlag den Star" mit Fabian Köster auf Joyn kostenlos streamen
Mehr entdecken

Ab 12. Januar im Free-TV
"Ku'damm 77" im ZDF: Diese Neuen stoßen in Staffel 4 dazu

Neue Abenteuer ab 12. Januar im ZDF
"Ku'damm 77" im ZDF gestartet: So ging die letzte Staffel zu Ende

Vierte Staffel startet am 12. Januar
Rückkehr nach Serientod: Sabin Tambrea ist in "Ku'damm 77" zurück

Neue Abenteuer in der Tanzschule Schöllack
Überraschender Serientod bei "Ku’damm 77": Darum fehlt diese Figur
Nachkriegs-Saga kehrt zurück
Überraschung für "Ku'damm 77"-Fans: ZDF ergänzt die Trilogie um eine Backstage-Doku

Hinter den Kulissen
Auf den Spuren des "Bergdoktors": Diese Drehorte kannst du besuchen

Die Schauspielerin im Porträt
"Lindström"-Star Klara Deutschmann privat: Diese Werte sind ihr wichtig

"Ein Taunuskrimi"
Nele Neuhaus: Inspiration aus ihrem Umfeld für Figuren der Bestseller-Autorin

Personalwechsel beim ZDF
Neue Moderation beim "auslandsjournal": Sie übernehmen künftig das ZDF-Magazin

