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Neue Erkenntnisse

"Aktenzeichen XY" vom 9. September: Die ersten Hinweise sind bei der Polizei eingegangen

Veröffentlicht:

von C3 Newsroom

Moderator Rudi Cerne steht im ZDF-Studio von "Aktenzeichen XY… Ungelöst" auf dem Bavaria Film Gelände.

Bild: Peter Kneffel/dpa


Nach der "Aktenzeichen XY"-Ausgabe vom 9. September erreichten die Polizei zahlreiche Hinweise. Zuschauer:innen erhöhten außerdem die Belohnungen in zwei Fällen. Besonders spannend ist ein Anruf, der Aufschluss über einen 32 Jahre alten Cold Case geben könnte.

Nach der aktuellen Ausgabe von "Aktenzeichen XY … ungelöst" im ZDF haben sich zahlreiche Zuschauer:innen bei den Ermittlungs-Behörden gemeldet. Bereits während der Sendung gingen Hinweise zu mehreren Fällen ein, darunter zu einem Vermisstenfall aus der Schweiz und einem ungeklärten Todesfall in den Niederlanden.

Für Aufsehen sorgten außerdem private Spenden: In zwei Fällen erklärten sich Zuschauer:innen bereit, die bereits ausgelobten Belohnungen für Hinweise deutlich aufzustocken. Damit soll der Druck auf die mutmaßlichen Täter:innen erhöht und die Aufklärung der Verbrechen unterstützt werden.

"Aktenzeichen XY" siehst du am 16. September um 20:15 Uhr im ZDF-Livestream auf Joyn


Mehr Geld für Hinweise zu zwei Fällen

Betroffen sind der Fall des 15-jährigen Miguel Kamdem aus Karlsruhe und der Fall eines sexuellen Missbrauchs an einem siebenjährigen Mädchen nahe Oberdürenbach. Miguel war von einer Brücke gestürzt. Die Ermittler:innen hoffen, dass die zusätzlichen Belohnungen weitere Zeug:innen dazu bewegen, sich zu melden.

Auch im Fall des Mädchens gingen nach der Ausstrahlung zahlreiche Reaktionen ein. Die privaten Aufstockungen der Belohnungen sollen dazu beitragen, mögliche Beobachtungen nachträglich zu klären und den Ermittlungsbehörden neue Ansätze zu liefern. Ob die Hinweise bereits zu konkreten Tatverdächtigen geführt haben, ist bislang nicht bekannt.


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Vermisster Andreas Portmann: Hinweise aus Deutschland und der Schweiz

Große Resonanz gab es auch zum Verschwinden von Andreas Portmann. Der 27-Jährige aus Wattwil im Schweizer Kanton St. Gallen verschwand auf dem Weg zu seiner Arbeits-Stelle. Nach der Sendung meldeten sich sowohl Menschen aus der Schweiz als auch Urlauber:innen aus Deutschland bei den zuständigen Behörden.

Einige Anrufer:innen erklärten, sich an den Vermissten erinnern zu können. Zudem gingen Hinweise und Handyvideos ein, die nun von der Schweizer Kantonspolizei ausgewertet werden.

True-Crime-Fan? Verfolge hier den spannenden Fall von Andreas Darsow

32 Jahre alter Cold Case: Anrufer erkennt möglicherweise unbekannten Toten

Besonders ungewöhnlich ist ein Hinweis zu einem Fall aus den Niederlanden, der bereits 32 Jahre zurückliegt. 1994 wurde bei Bergen ein unbekannter Mann aus der Maas geborgen. Die Ermittler:innen vermuteten damals aufgrund seiner Kleidung, die in Deutschland gekauft worden war, einen möglichen Bezug zur Bundesrepublik.

Nun meldete sich ein Mann, der den Toten anhand der gezeigten Phantomzeichnung und seiner Kleidung wiedererkannt haben will. Nach eigener Aussage könnte es sich um einen Freund handeln, der seit 1994 vermisst wird. Der Anrufer nannte den Ermittler:innen einen Namen und bot außerdem Fotos des Vermissten zum Abgleich an. Die Behörden müssen nun prüfen, ob sich der Hinweis bestätigen lässt.

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