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Vor "Das große Promi-Büßen"

Vom Versicherungs-Job zu OnlyFans: Marwin Klute verrät, wie seine Eltern auf die Skandal-Karriere reagieren

Veröffentlicht:

von Lena Maier

Seinen Job als Versicherungsvertreter hat Marwin Klute zugunsten einer OnlyFans-Karriere an den Nagel gehängt. Im Herbst stellt er sich bei "Das große Promi-Büßen" 2026 seiner Vergangenheit.

Bild: IMAGO/Gartner


Im Herbst stellt sich Marwin Klute bei "Das große Promi-Büßen" 2026 seinen Taten. Doch eine seiner größten Lebensbeichten liefert er schon jetzt: Er spricht über seinen radikalen Karrierewechsel von einem soliden Job zur Erotik-Plattform - und wie seine Familie wirklich darauf reagiert hat.

Das große Promi-Büßen

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Unvergessen. Aber auch unverzeihlich? Bei "Das große Promi-Büßen" bekommen prominente Teilnehmer:innen mit turbulenter Vergangenheit die Chance, sich ihren Sünden zu stellen. Dazu geben sie jeglichen Luxus auf und ziehen in ein Camp, in dem herausfordernde Challenges auf sie warten. Doch damit nicht genug: Olivia Jones konfrontiert die Prominenten direkt mit ihren bisherigen Fehltritten. Wer kann eine Seite von sich präsentieren, die der Öffentlichkeit bisher verborgen blieb?

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Er ist einer der Kandidat:innen, die im Herbst bei "Das große Promi-Büßen" 2026 zur "Runde der Schande" antreten müssen: Marwin Klute. Bei Olivia Jones wird er sich den kontroversesten Momenten seiner bisherigen Reality-TV-Karriere stellen. Die wohl größte Veränderung fand jedoch in seinem Privatleben statt und dürfte auch dort zur Sprache kommen: Der einstige Versicherungsvertreter kündigte seinen bürgerlichen Job, um als Content Creator auf der Erotik-Plattform OnlyFans voll durchzustarten.

In einem überraschend offenen Gespräch im Podcast "Blitzlichtgewitter" packt Marwin nun aus, wie er diesen drastischen Schritt vor den wichtigsten Menschen in seinem Leben, seinen Eltern, gerechtfertigt hat und was diese heute darüber denken.

Vom Anzug zum … Nichts: "Meine Eltern wissen alles"

Auf die Frage, wie seine Familie den Tausch seines "recht angesehenen Berufs" gegen eine Erotik-Karriere aufgenommen hat, antwortet Marwin ohne zu zögern. Heimlichtuerei gab es nie. "Meine Eltern, die wissen alles von mir, ich erzähle wirklich alles, die sind aber auch supercool", erklärt er die enge Beziehung zu seiner Familie. "Ich liebe die über alles, wir sind ein Herz und eine Seele." Von Enttäuschung oder Vorwürfen keine Spur. Im Gegenteil, seine Eltern stärken ihm voll und ganz den Rücken, wie er betont:

Die stehen auch zu 100 Prozent hinter mir und die sind auch nach wie vor sehr stolz auf mich, weil ich gehe meinen Weg.

Marwin Klute

Dieser unkonventionelle Weg war für ihn eine logische Konsequenz. "Ich wusste damals schon immer, so ey, ich werde nicht für immer in diesem Angestelltenverhältnis, bis ich in Rente bin, arbeiten wollen, ich habe immer was Größeres für mich gesehen." Dass es dieser Weg wurde, war zwar nicht geplant, doch er bereut nichts: "Dass es der geworden ist, damit hätte ich nicht mehr gerechnet, aber ich bin sehr, sehr happy."

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"Eigentlich keine Grenzen": So funktioniert das Business-Modell Klute

Der Erfolg gibt ihm recht. Kritikern wie seiner Ex Melissa, die ihn als "einfach nur lächerlich" bezeichnete, wirft er vor, "absolut gar keinen Plan" zu haben. Stattdessen enthüllt Marvin Klute nun sein wahres OnlyFans-Einkommen und kontert mit konkreten Zahlen: "Ich habe in meinem ersten Monat schon über 30.000 verdient." Sein Erfolgsrezept sei harte Arbeit: "Wenn ich wirklich von morgens bis abends am Machen und Tun bin und wirklich dafür brenne und dafür lebe, dann kann man auch so viel Geld damit verdienen."

Das meiste Geld liege dabei nicht im klassischen Abo, sondern in den Privatnachrichten und sogenannten "Custom Contents", also Videos, die auf speziellen Wunsch der Fans produziert werden. Und diese Wünsche können es in sich haben. Auf die Frage, ob es für ihn auf OnlyFans Grenzen gäbe, lautet die direkte Antwort: "Eigentlich nicht."

Er sei für fast alles offen. Selbst auf die scherzhafte Anfrage, ob er sich für Geld den eigenen Fuß in den Mund stecken würde, reagiert er nicht komplett ablehnend. Seine Antwort: "Dann brauche ich dafür ein paar Monate und ich muss ein paar Dehnübungen einlegen."

Ganz ohne Regeln geht es aber doch nicht: "Ich nehme natürlich auch nichts an, was ich irgendwie nicht wollen würde oder wofür ich keine Zeit habe oder was unrealistisch ist."

Ob Marwin für diesen radikalen Karrierewechsel bei Olivia Jones zur Beichte antreten muss und ob es noch weitere Geheimnisse gibt, für die er büßen muss, wird sich im Herbst zeigen. Genügend Gesprächsstoff hat er mit dieser Veränderung definitiv geliefert.



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