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Hans Sigl erklärt das Erfolgsrezept vom "Bergdoktor"
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von C3 NewsroomHans Sigl spielt den Bergdoktor Martin Gruber jetzt schon in der 19. Staffel.
Bild: ZDF / Nadine Rupp
Hans Sigl gesteht, warum er die frühen "Bergdoktor"-Folgen unoriginell findet. Wie sich die Serie zum Erfolg entwickelte, warum plötzlich alle dabei sein wollten - und welche andere Hit-Serie dafür verantwortlich war.
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Hans Sigl über den Anfang vom "Bergdoktor": "recht flach"
Schauspieler Hans Sigl behandelt im "Bergdoktor" seit rund 18 Jahren als Martin Gruber seine Patient:innen. Doch nicht nur in seinem Job geht es stets turbulent zu. Auch im Privatleben von Gruber ist immer allerlei los.
Im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" gestand Sigl nun, dass er die frühen Folgen von "Der Bergdoktor" gar nicht gut fand. "Aber das ganze Konzept war anfangs noch recht flach", sagte er. "Die Geschichten liefen ja so: Ein Junge hat ein Herzproblem, das haben wir in Minute sieben erfahren. In Minute 25 ist der Notfall, in Minute 30 wird operiert, und in Minute 42 sitzt er auf dem Baum und sagt, hurra, ich habe ein neues Herz."
Heute lebt die Serie auch von den teils prominenten Gastdarsteller:innen. Doch damals seien diese nur schwer für die Serie zu finden gewesen. Das habe sich mit dem weltweiten Erfolg von "House of Cards" geändert. Plötzlich seien Serien angesagt gewesen.
Die Dramaturgie von "Bergdoktor"
Im Interview erklärte Sigl weiter, wie die Folgen der Serie aufgebaut sind: "In einer Serie muss der Zuschauer wissen, was ihn erwartet. Um die zwanzigste Szene herum, wir sprechen von 'Bild 20', kommt die Erstanamnese, ungefähr in Bild 30 die zweite und so weiter. Das ist klar gegliedert."
Der Darsteller verriet auch, warum die Folgen so klar strukturiert sind: Das ZDF sende im Sommer Wiederholungen in gekürzter 45-Minuten-Fassung. Deshalb hätten die Geschichten "ungefähr auf der Mitte immer noch einmal einen Wendepunkt: Was hat der Patient wirklich?" An diesem "Scharnier" steige die gekürzte Fassung immer wieder ein, erklärte der Schauspieler. Deshalb wiederhole man in den späteren Szenen einer Folge auch immer Informationen, die in der Langfassung bereits erwähnt wurden: "den vollständigen Namen der Patienten, ihren Beruf oder so was."
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