Hinter den Kulissen der neuen Daily

Vom Bodensee bis Berlin: Das sind die Drehorte von "Ein Hof zum Verlieben"

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von Johanna Grauthoff

Diana Staehly spielt die Hauptrolle in "Ein Hof zum Verlieben".

Bild: Joyn/Svenja Blobel


Idyllische Obstplantagen, ein glitzernder See und ein Neuanfang auf dem Land: In der neuen SAT.1-Serie "Ein Hof zum Verlieben" spielt der Bodensee eine zentrale Rolle. Doch gedreht wurde überraschend oft ganz woanders - wir verraten dir, wo die neue Daily entstanden ist.


Apfelduft liegt in der Luft - und ganz viel Romantik!


Neue Vorabendserie mit ländlicher Kulisse

Seit Anfang März 2026 läuft in SAT.1 und auf Joyn täglich die Serie "Ein Hof zum Verlieben", die emotionale Geschichten, familiäre Geheimnisse und persönliche Neuanfänge miteinander verbindet.

Im Mittelpunkt steht die Hamburger Anwältin Laura Albers, gespielt von Diana Staehly, deren Leben eine unerwartete Wendung nimmt. Nach dem Tod ihres Mannes erhält sie eine überraschende Nachricht: Beim Notar erfährt sie, dass sie einen Apfelhof am Bodensee geerbt hat - ausgerechnet aus der Familie ihres verstorbenen Mannes, über deren Vergangenheit sie bislang kaum etwas wusste.

Gemeinsam mit ihrer Tochter Maja (Carlotta Truman) und ihrer Mutter Henni (Gitta Schweighöfer) zieht Laura schließlich in das fiktive Örtchen Seelingen am Bodensee. Doch der Neuanfang ist komplizierter als gedacht: Alte Geheimnisse kommen ans Licht, familiäre Konflikte brechen auf - und gleichzeitig eröffnen sich neue Chancen für die Liebe und ein anderes Leben.

Drehstart für 120 Folgen

Die Dreharbeiten für die zunächst geplanten 120 Episoden begannen bereits am 5. Mai 2025 und haben ein halbes Jahr gedauert.

Die Geschichte spielt zwar in einer malerischen Gegend im Südwesten Deutschlands, doch viele Szenen entstanden überraschenderweise weit entfernt vom Bodensee.

Aber um ehrlich zu sein: Wir haben den Großteil der Serie 'Ein Hof zum Verlieben' leider nicht dort gedreht, sondern in Berlin und Brandenburg.

Diana Staehly im "Südkurier"-Interview

Drehort Brandenburg: Ein Apfelhof nahe Berlin

Ein wichtiger Produktionsort war die Gemeinde Dallgow-Döberitz in Brandenburg. Der Ort liegt im Landkreis Havelland, rund 25 Kilometer westlich von Berlin und zählt etwa 10.000 Einwohner:innen.

Hier entstanden zahlreiche Szenen, die in der Serie eigentlich am Bodensee spielen sollen. Für Staehly war die Lösung zunächst ungewohnt.

"Das ist natürlich erst mal ein bisschen weird", erzählte die Schauspielerin "Promiflash" über den Dreh fernab des eigentlichen Schauplatzes. Gleichzeitig betonte sie aber auch, dass es dort viele schöne Ecken gebe, die sich hervorragend für Außenaufnahmen eignen.

Für die Produktion hatte der Standort auch praktische Vorteile. Während der rund sechsmonatigen Drehphase konnte die Schauspielerin weiterhin in Berlin wohnen und bei ihrer Familie sein. Der tägliche Arbeitsweg sei dabei ganz normal gewesen.

Für den Weg zur Arbeit habe ich 35 bis 40 Minuten gebraucht - so wie viele andere auch.

Diana Staehly im "Südkurier"-Interview

Bodensee als Sehnsuchtsort der Serie

Trotz der Dreharbeiten in Brandenburg spielt der Bodensee natürlich eine zentrale Rolle - sowohl in der Handlung als auch visuell.

Alle Szenen, in denen der See selbst zu sehen ist, wurden tatsächlich vor Ort gedreht. Die Produktion reiste dafür mehrmals an den Bodensee nach Lindau, wo viele Außenaufnahmen entstanden. Auch Diana Staehly ist von der Region begeistert: "Ach, der Bodensee ist ein Sehnsuchtsort."

Insgesamt verbrachte das Team zwei Drehblöcke vor Ort. In dieser Zeit wurden die Szenen für zahlreiche Folgen produziert: "Wir haben zweimal eine Woche am Bodensee gedreht - das waren die Außenaufnahmen für jeweils 60 Folgen. Alles, was am Wasser spielt, haben wir in dieser Zeit fröhlich durcheinander gedreht - mit vielen Kostümwechseln", erzählte Staehly dem "Südkurier".

Morgens in den See springen vor Drehbeginn

Trotz des engen Drehplans blieb manchmal ein wenig Zeit, die Natur zu genießen. Besonders der erste Drehblock im Sommer ist der Hauptdarstellerin in Erinnerung geblieben. "Beim ersten Mal im Sommer bin ich morgens tatsächlich vor dem Dreh oft eine kleine Runde gelaufen und danach immer in den See gesprungen", berichtete sie. "Diese Möglichkeit zu haben, das ist schon was Besonderes."

Im Herbst, als das Team erneut an den Bodensee reiste, war es dafür allerdings schon zu kalt. "Aber ich fand es ganz bezaubernd dort, am Bodensee hat man wirklich fast das Gefühl, am Meer zu sein", schwärmte Diana Staehly im "Südkurier".

Dreharbeiten ohne Studio

Ein weiterer Faktor, der trotz Zeitstress für besondere Atmosphäre am Set sorgte: Die Serie wurde nicht klassisch im Studio produziert. "Es hat sich überhaupt nicht nach Fließbandarbeit angefühlt", sagte Staehly rückblickend. Das hätte vor allem daran gelegen, dass sie immer vor Ort und oft draußen gedreht haben. Diese Arbeitsweise habe der Serie einen authentischen Look verliehen und gleichzeitig das Team enger zusammengeschweißt.

Freundschaften hinter der Kamera

Auch zwischen den Schauspieler:innen entwickelte sich während der Dreharbeiten eine enge Verbindung. Laut Staehly seien sogar Freundschaften entstanden.

Mit Kollegin Susan Hoecke verbindet sie bereits eine längere gemeinsame Geschichte. Beide standen schon vor rund zehn Jahren für die Comedyserie "Triple Ex" gemeinsam vor der Kamera. "Schon damals haben wir sehr gern zusammengearbeitet, aber so richtig gefunkt hat es erst jetzt."

Die Verbindung ging schließlich sogar über das Set hinaus: Gemeinsam mit Kollegin Susan Hoecke und Schauspieler Stefan König verbrachte sie sogar zehn Tage Urlaub.

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Auch Gitta Schweighöfer, die in der Serie Lauras Mutter spielt, schwärmte bei der Premiere von der positiven Stimmung am Set. Trotz des straffen Drehplans sei viel gelacht worden.

Damit erzählt "Ein Hof zum Verlieben" nicht nur auf dem Bildschirm eine Geschichte über Neuanfänge und Zusammenhalt - auch hinter den Kulissen scheint genau das entstanden zu sein.

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