Neue ZDF-Serie
"Irgendetwas liegt da in der Luft": "Einfach Elli"-Star Lucas Reiber verrät Details zur Serie und deutet Romanze an
Veröffentlicht:
von C3Lucas Reiber als Notarzt Jasper Graf in der neuen ZDF-Serie "Einfach Elli".
Bild: Future Image
Die neue ZDF-Serie "Einfach Elli" verbindet Rettungseinsätze mit persönlichen Geschichten. Schauspieler Lucas Reiber verrät, was die Produktion für ihn so besonders macht.
Notarzt-Rolle mit Tiefgang
In der neuen ZDF-Serie "Einfach Elli" steht eine Notfallsanitäterin (Klara Deutschmann) im Mittelpunkt, die mit ADHS lebt und in ihre Heimat im Karwendel zurückkehrt. Dort erlebt sie nicht nur anspruchsvolle Einsätze, sondern auch persönliche Herausforderungen. Schauspieler Lucas Reiber übernimmt die Rolle des Notarztes Jasper Graf und verrät in einem Interview mit "RUHR24":
Das Besondere ist, dass wir echte Charaktere haben mit authentischen Dialogen und realistischen Problemen, die in der Serie behandelt werden.
Gerade diese Mischung aus dramatischen Einsätzen und zwischenmenschlichen Konflikten sorgt für Spannung, ohne die Leichtigkeit zu verlieren. Für ihn ist es eine Produktion, bei der sich das Publikum am Ende "einfach gut fühlen kann".
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Herausforderung am Set
Besonders gereizt habe ihn die Rolle des Notarztes selbst. Die Vorbereitung sei intensiv gewesen, vor allem wegen der medizinischen Fachsprache, die er sich eigenständig erarbeiten musste. Ein Praktikum im Krankenhaus habe er zwar nicht gemacht, dennoch sei es für den 32-jährigen eine Herausforderung gewesen, glaubwürdig zu wirken.
Unterstützung bekam das Team am Set von einem echten Notfallsanitäter, der mit seiner ruhigen Art half, die Abläufe realistisch darzustellen. Gleichzeitig habe ihm gerade die Unterschiedlichkeit zu seiner eigenen Persönlichkeit Spaß gemacht - laut dem Schauspieler sei Jasper schlagfertig, selbstbewusst und manchmal auch etwas arrogant.
Zwischen Nähe und Distanz zur Figur
Parallelen zwischen ihm und seiner Rolle sehe Reiber vor allem im respektvollen Umgang mit anderen Menschen.
Ansonsten ist mir die Rolle doch relativ fern. Gerade deshalb hat es so großen Spaß gemacht, weil Jasper doch anders drauf ist als ich privat.
Gerade diese Distanz mache für den "Einfach Elli"-Star den Reiz aus, sich in eine Figur hineinzuversetzen und sie zum Leben zu erwecken. Der erste Drehtag sei für ihn dabei immer ein besonderer Moment: Unsicherheit, Neugier und die Frage, ob alles funktioniert, würden dazugehören.
Und es hat funktioniert. Alle waren zufrieden und happy.
Unterschiede zu anderen Produktionen
Im Vergleich zu seiner Arbeit bei der Krimiserie "Ein starkes Team" erlebe Reiber bei "Einfach Elli" eine ganz andere Dynamik. Im Interview betont er, dass das Krimi-Format auf langjährige Routinen zurückgreift, während bei "Einfach Elli" vieles neu und entsprechend aufregend war.
Auch die Figuren unterscheiden sich deutlich: Während seine Kommissaren-Rolle eher locker und unbeschwert sei, wirke Jasper deutlich selbstbewusster und teilweise überheblich - zeige aber ebenfalls emotionale Tiefe.
Dreharbeiten in den Bergen
Ein großer Unterschied liegt auch an den Locations, an denen gedreht wird. Während Berlin für den Krimi eine düstere Atmosphäre bietet, sorgen die Alpen für eine ganz andere Stimmung. Reiber, der sich selbst als naturverbunden beschreibt, hat die Dreharbeiten in der Berglandschaft besonders genossen.
Das Wetter hat sehr oft mitgespielt - traumhafter Sonnenschein, Bergpanorama. Das wirkt schon auf mich.
Neben der Kulisse sei ihm vor allem die Arbeit im Team in Erinnerung geblieben. Gerade Szenen, in denen viele Figuren aufeinandertreffen, seien für den jungen Schauspieler herausfordernd gewesen - schließlich sollten Beziehungen glaubhaft wirken, obwohl sich die Darsteller:innen zum Teil kaum kannten.
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Emotionale Momente
Neben humorvollen Situationen, etwa bei Outtakes am letzten Drehtag, gab es auch Szenen, die Lucas nachhaltig beeindruckt haben. Besonders eine Situation zwischen Elli und ihrem Ersatzvater Leo hat ihn persönlich sehr bewegt.
Als Elli ihren Ziehvater schwer verletzt vorfindet, bleibt sie trotz des Schocks handlungsfähig und zeigt ihre Gefühle erst später.
Wie stark muss ein Mensch sein, um dieser Situation gewachsen zu sein!
Blick hinter die Kulissen der Medizin
Durch die Arbeit an der Serie ist dem ehemaligen "Fack ju Göhte"-Star noch einmal bewusst geworden, wie anspruchsvoll medizinische Berufe sind. Der Umgang mit kranken oder verletzten Menschen hat ihm viel abverlangt, sowohl fachlich als auch emotional.
Reiber hofft, dass die neue ZDF-Serie genau das vermittelt: die Bedeutung und Härte dieser Arbeit, die oft im Alltag unterschätzt wird. Auch die Beziehung zwischen Elli und Jasper entwickelt sich im Laufe der Serie weiter. Der 32-Jährige deutet an, dass sich zwischen den beiden etwas anbahnen könnte. "RUHR24" erzählt er:
Irgendwas liegt da ja in der Luft.
Gerade ihre Gegensätze könnten eine wichtige Rolle spielen und für zusätzliche Spannung sorgen. Die Zuschauer:innen dürfen also gespannt sein, wohin die Reise zwischen Elli und Jasper führt.



