Die verstörendste Folge

"Kommissar Rex": Diese Folge mit Christoph Waltz ist nichts für schwache Nerven

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von Nina Lindemann

Diesen gruseligen Mörder spielt Hollywood-Star Christoph Waltz bei Kommissar Rex.

Bild: picture alliance / United Archives, FEROHORA, IMAGO / United Archives


Was verbindet man mit der Kultserie "Kommissar Rex"? Wahrscheinlich alles andere als Horror-Puppen und einen psychopathischen Mörder. Doch genau das gibt es in der Folge "Der Puppenmörder" von 1996 mit Mega-Star Christoph Waltz. Nicht ohne Grund gilt sie als verstörendste Folge der Serie - auch für Erwachsene ist sie nicht ganz ohne.

Darum geht es in "Der Puppenmörder"

Der Hauptschauplatz der Folge ist der Puppenladen von Martin Wolf, gespielt von dem damals 40-jährigen Christoph Waltz. Eigentlich kennen ihn alle als netten und hilfsbereiten Puppen-Verkäufer, der mit seiner großen Leidenschaft für Porzellan-Puppen nicht nur Kinder ansteckt, sondern auch Erwachsene. Doch schnell wird deutlich, dass hinter diesem zunächst unschuldig wirkenden Interesse eine dunkle Obsession lauert - eine, die tödliche Folgen hat.

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Mord im Spielzeugladen

Morde sind nichts Außergewöhnliches in Krimi-Serien, auch nicht bei "Kommissar Rex". Das Besondere an dieser Folge ist aber, dass die schrecklichen Taten an einem Ort passieren, an dem sich Kinder eigentlich wohlfühlen sollen - im süßen Puppenladen mit dem netten Verkäufer von nebenan.

Der Kontrast zwischen dieser idyllischen Vorstellung und der grausamen Realität trifft die Zuschauer:innen mit voller Wucht. Vor allem, weil eine der Protagonist:innen ein kleines Mädchen namens Angelika ist, die ungewollt Zeugin eines Mordversuches wird - und Martin Wolf sie nun zum Schweigen bringen will.

Nicht nur Martin Wolfs verstörendes Verhalten trägt zur düsteren Stimmung bei, sondern auch die Puppen selbst - mit ihren großen, leeren Augen erinnern sie eher an Horrorfilme wie "Annabelle" als an einen Vorabend-Krimi.

Besonders ins Auge sticht aber die hervorragende schauspielerische Leistung von Christoph Waltz, die stark an eine andere ikonische Rolle von ihm erinnert.


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Trügerische Fassade

Der österreichische Schauspieler ist durch den Film "Inglourious Basterds" weltweit bekannt geworden. Darin spielt er einen der interessantesten Bösewichte der Filmgeschichte: den skrupellosen Nazi-Oberst Hans Landa mit trügerisch charmanten Zügen.

Diese Rolle erinnert sehr an Martin Wolf aus "Kommissar Rex". Auch hier spielt Christoph Waltz einen zunächst freundlichen und zuvorkommenden Mann, der hinter verschlossenen Türen aber seine psychopathische und manipulative Seite zeigt.

Besonders die Szenen mit dem kleinen Mädchen Angelika lassen die Herzen der Zuschauer:innen schneller schlagen - denn sie weiß, dass der Puppen-Verkäufer etwas verbirgt, wohnt aber genau gegenüber vom Laden und schwebt somit die ganze Zeit in Gefahr. Wird sie durch seine sympathische Fassade hindurchschauen können oder schafft er es, sie zu manipulieren?

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