"Wir lassen Bildung links liegen"
Deutschlands Schul-Problem: Linda Zervakis beleuchtet Auswege aus der Bildungskrise
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Am 24. November behandelt Linda Zervakis auf ProSieben und Joyn ein heikles Thema: Es geht um den Stand der Bildung in Deutschland.
Bild: Joyn / Nadine Rupp
ProSieben geht der Bildungskrise in Deutschland auf den Grund: In ihrer neuen Reportage untersucht Linda Zervakis die Ursachen und mögliche Lösungsansätze. Sie reist um die Welt, um von anderen Bildungssystemen zu lernen, und stellt innovative Schulen in Deutschland vor, die neue Wege gehen.
"Wir haben jedes Jahr 50.000 Jugendliche, die das Schulsystem verlassen ohne Abschluss." (Maike Finnen, Vorständin der Lehrer-Gewerkschaft GEW) "Wir lassen jeden Tag so viel Potential von unseren tollen Kindern ungenutzt liegen und das können wir uns als Land nicht leisten." (Viola Patricia Herrmann, Bildungsberaterin) Was kostet keine Bildung? Warum macht gute Bildung in Deutschland nicht Schule? Was läuft in anderen Ländern besser?
Diesen Fragen versucht Linda Zervakis in ihrer neuen ProSieben-Reportage "LINDA ZERVAKIS. Dumm, dümmer Deutschland? Raus aus der Bildungskrise!" nachzugehen – am Montag, 24. November 2025, um 20:15 Uhr auf ProSieben und kostenlos auf Joyn. Dafür reist die Journalistin zum Pisa-Studien-Primus nach Singapur, wo es nicht ungewöhnlich ist, 6.000 Euro im Monat für Nachhilfe der Kinder auszugeben.
Andere Bildungswege scheinen erfolgreicher zu sein
In Estland lernt sie von Olaf Korallus, einem deutschen Lehrer, der seit Jahren dort unterrichtet, eine komplett andere Haltung: "Estnische Schüler haben das verbürgte Recht jede negative Leistungskontrolle zu wiederholen. Das steht im Gesetz. Das System ist so angelegt, dass der Schüler das Ziel erreicht." Und Linda Zervakis findet in Deutschland Beispiele für Bildungseinrichtungen, die neue Wege gehen und Mut machen – wie zwei frühere Brennpunktschulen: die neu konzeptionierte Rütli-Schule in Berlin. Und die Alemannenschule in Baden-Württemberg, in der es für die Schüler:innen keinen Unterricht gibt.
"Wir reden die ganze Zeit über Fachkräftemangel und lassen Bildung einfach links liegen. Jedes Jahr 50.000 Schüler:innen ohne Schulabschluss – was das auch wirtschaftlich bedeutet." sagt Linda Zervakis.
Wir müssen Bildung einen komplett anderen Stellenwert beimessen. Ansonsten wird das alles nicht mehr lange funktionieren.
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