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Wo bleibt das Ende der Serie?

Ruffy könnte schon jetzt zum One Piece segeln - oder?!

Veröffentlicht:

von Martin Haldenmair

Irgendwo auf der Grand Line liegt das One Piece - und wir kennen den Kurs dorthin!

Bild: Adobe Firefly


Auf der Insel Raftel auf der Grand Line liegt das One Piece. Alle suchen danach. Aber ein paar könnten eigentlich schon in die richtige Gegend segeln, wenn sie ein bisschen Mathe machen würden. Oder hat Raftel noch ein Geheimnis?

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One Piece

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Der junge Monkey D. Ruffy stellt eine Mannschaft zusammen, um nach dem legendären Schatz One Piece zu suchen. Die Strohhutpiraten erleben auf ihrer Jagd jede Menge Abenteuer.

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30 riesige Würfel sind auf der Welt von "One Piece" versteckt. Uralt und so gut wie unzerstörbar. Glücklicherweise, denn auf ihnen sind Informationen eingraviert, die so manche gerne ausradieren würden. Poneglyphen heißen diese klugmachenden Klötze. Vier davon sind nochmal ganz besonders. Sie sind rot und zeigen jeweils einen Punkt auf der Weltkarte. Erst alle zusammen ergeben den Weg zur letzten Insel - und somit zum One Piece.

Drei dieser Road-Poneglyphen haben die Strohhüte schon gefunden und kopiert. Das im Walbaum auf der Insel Zou, das in Big Moms Schatzkammer in Totland und das in einer Höhle im überfluteten Berg Fuji unterhalb von Wano Kuni. Das vierte befand sich auf der Fischmenscheninsel, aber ist nun verschwunden (wenn du es haben solltest, schick es bitte an uns!). Doch eigentlich reichen drei Koordinaten. Was also hindert die Strohhüte, hinzusegeln?


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Das "One Piece" liegt auf einem Dreieck

Zuerst der Spaß mit der Geometrie: Eigentlich brauchen wir vier Punkte, haben aber nur drei. Was machen große Navigator:innen? Sie verbinden die drei und spannen damit ein Dreieck auf. Und dieses Dreieck schippern sie einfach ab. Mindestens eine der Verbindungen zu ihm muss das Dreieck schneiden. Auf dem Schnittpunkt liegt die Insel Raftel mit dem One Piece.

Natürlich wäre es leichter, die genauen Koordinaten zu kennen, aber trotzdem ist das ein Riesengewinn. Aus allen Ozeanen der Welt als Suchgebiet sind nun drei Linien geworden. Und wenn man noch theoretisch eine Flotte Verbündeter an der Hand hat - und Ruffy hätte eine! -  ginge das Ganze ratzfatz.

Egal, wohin das vierte Poneglyph zeigt, der Schnittpunkt liegt auf einem Dreieck zwischen den bekannten drei.

Bild: Adobe Firefox; Adobe Stock



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Worauf wartet Ruffy noch?

Wahrscheinlich versteht Ruffy nichts von Mathematik, aber sowohl Navigatorin Nami als auch Archäologin Robin, die die Poneglyphen übersetzt hat, könnten es. Warum also schlagen sie ihrem Käpt'n nicht vor, loszusegeln? Wir können uns folgende Gründe denken:

1. Das Gebiet ist trotzdem zu groß

Möglicherweise liegen die Ankerkoordinaten einfach so weit auseinander, dass sie ein einfach riesiges Dreieck aufspannen, vielleicht eines, bei dem eine Seite die ganze Grand Line abdeckt. Auf der Grand Line selbst ist die Navigation wegen der wechselnden Magnetfelder eine Wissenschaft für sich und nur wirklich stabile Schiffe überstehen die zum Teil schwere See. Außerdem sind dort die stärksten Piraten (sowie die Marine) unterwegs, durch deren Gebiete einfach so zu schippern Ärger bedeuten könnte. Mal ganz abgesehen davon, dass es auffällt, wenn plötzlich eine Flotte ein bestimmtes Gebiet abgrast.

2. Die Poneglyphen enthalten noch ein weiteres Geheimnis

Inseln müssen in dieser Serie nicht einfach so im Meer liegen. Wir haben schon welche besucht, die im Himmel schwebten, oder eine, die auf einem sehr großen Elefanten herumgetragen wird. Möglicherweise stehen auf den Poneglyphen also auch Informationen, wie man diese Insel wirklich erreichen kann. Vielleicht liegt sie unterirdisch oder wieder in der Luft oder ist nur an Dienstagen sichtbar - der Autor Eiichiro Oda hat ein gewisses Faible für Absurditäten und will es sicher seinen Heldinnen und Helden nicht zu einfach machen.

3. Sie sind Verräterinnen - oder Fans

Es kann natürlich auch sein, dass Nami und Robin einfach keine Lust haben, jetzt schon ans Ziel zu kommen. Entweder, weil sie das One Piece für sich haben wollen, oder weil sie wünschen, dass die Reise und die Abenteuer noch ein bisschen weitergehen. Das würde sie entweder zu den größten Verräterinnen machen oder zu den größten Verbündeten von uns Fans. Wir wollen, wenn wir ehrlich sind, schließlich auch nicht, dass die Geschichte endet. Also sag auch du bitte Ruffy nichts davon!

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