Wie geht es in Berlin weiter?
Berliner "Tatort" ohne Corinna Harfouch: Mark Waschke äußert sich zur Nachfolge
Aktualisiert:
von C3 NewsroomVergangenheit: Susanne Bonard (Corinna Harfouch, li.) und Robert Karow (Mark Waschke, re.) als Ermittler-Duo in Berlin.
Bild: rbb/ Gordon Muehle
Noch steht die Nachfolge für Corinna Harfouch aka Susanne Bonard im Berliner "Tatort" nicht fest. Karow-Darsteller Mark Waschkes hat eine klare Favoritin - allerdings müsste dafür eine Tote auferstehen.
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Eine Umarmung, die Frage "Und wie geht's mit dir jetzt weiter?", dann läuft sie mit einem einsamen Wolf aus dem Bild. So verabschiedete sich Kommissarin Bonard (Corinna Harfouch) nach sechs Folgen "Tatort"-Mörderjagd von ihrem Kollegen Karow.
Den Entschluss einer Kollegin, nicht mit 71 Jahren weiterhin als "Tatort"-Kommissarin zu ermitteln, respektiere er, erklärte der 53-jährige Karow-Darsteller Mark Waschke jetzt in einem Interview mit dem Portal "web.de": "Es gibt Cis-Männer, die das gemacht haben, bis ihnen die grauen Haare vom Sack abgefallen sind." Auch der reale Abschied von der Kollegin war offensichtlich rundum gelungen: "Wir haben bis tief in die Nacht getanzt. Das war schön".
Schwere Suche nach Nachfolge
Der Blick in die Zukunft des Berliner "Tatort" bleibt offensichtlich auch für ihn selbst bisher unklar und spannend. Im nächsten Berliner Kriminalfall, so ließ der zuständige RBB wissen, ermittelt Karow zunächst alleine. Und dass die parallel dazu laufende Suche nach einer Nachfolger:in kein Kinderspiel wird, liegt laut Waschke auf der Hand.
Herausforderung Karow
Eines der Probleme bei der Besetzungsfrage ist auch der schwer einzuschätzende Charakter Karows. Er prägt den Berliner "Tatort" und lässt dabei gleichzeitig viel Raum. Waschke, der den queeren Ermittler seit 2015 spielt, betont: "Die Figur ist noch nicht auserzählt." Und weiter: "Aber es hängt natürlich auch davon ab, wer die Nachfolge antritt, was dann im Zusammenspiel passiert."
Ein Name fällt sofort
Er würde sich über eine Partnerin freuen, die Karow herausfordert, an seine Grenzen bringt - und umgekehrt. Die Antwort auf die Frage, wen er am liebsten hätte, kam wie aus der Pistole geschossen: Meret Becker.
Sie starb als Nina Rubin nach 15 gemeinsamen Fällen in "Das Mädchen, das allein nach Haus' geht" in Karows Armen. Ihr tödliches Serienende mache eine Rückkehr zwar unmöglich, doch so die Begründung Waschkes: "Meret und Corinna Harfouch boten einen schönen Gegenpol zu meiner Figur."
Wie Karow gehen soll - und wie nicht
Für seinen eigenen "Tatort"-Abschied hofft der Darsteller auf eine angemessene Umsetzung. Waschkes Wunsch? Karow eröffnet eine Kneipe oder leitet eine Sicherheitsfirma. "Oder er gründet eine Schwulensauna in Luxemburg".
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