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"Tatort"-Stars privat

Mit dieser Schauspielerin ist Sabin Tambrea zusammen

Veröffentlicht:

von Lars-Ole Grap

Sabin Tambrea gehört zu den gefragtesten Schauspielern der deutschen Filmszene.

Bild: picture alliance / SZ Photo | Rainer Unkel


Ob in aufwendigen Epochen-Dramen oder vielschichtigen Krimis: Sabin Tambrea hat sich fest als einer der profiliertesten Charakterdarsteller des Landes etabliert. Seit 2018 ist er verheiratet - mit einer Schauspielkollegin, die Krimi-Fans bestens vertraut sein dürfte.


Der "Tatort" im Ersten sonntags um 20:15 Uhr


Sabin Tambrea und Alice Dwyer: Das Power-Paar des deutschen Films

Sabin Tambrea gehört seit mehr als einem Jahrzehnt zu den gefragtesten Schauspielern des deutschen Films. Geboren 1984 im rumänischen Târgu Mureș und aufgewachsen im westfälischen Hagen, gelang ihm 2012 mit der Titelrolle im Kinofilm "Ludwig II." der Durchbruch - eine Leistung, die ihm unter anderem auch den Bayerischen Filmpreis einbrachte. Besondere Aufmerksamkeit erregte er zuletzt mit seiner Hauptrolle als Franz Kafka im Kinofilm "Die Herrlichkeit des Lebens" (2024), in der Serie "Deutsches Haus" (2023) sowie als Jules Tannberg im prominent besetzten Psychothriller "Sebastian Fitzeks Der Heimweg" (2025). Auch in der erfolgreichen ARD-Krimireihe "Tatort" stellte er sein Können bereits unter Beweis.

Sein privates Glück hat Sabin Tambrea mit einer Frau gefunden, die diese Leidenschaft für die Schauspielerei teilt: Seit 2018 ist er mit der Berliner Schauspielerin Alice Dwyer verheiratet. Während Tambrea seinen Durchbruch als Erwachsener feierte, zog es Dwyer schon als Kind vor die Kamera. Sie bewarb sich mit neun Jahren eigenmächtig - anfänglich gegen den Willen ihrer Mutter - bei einer Schauspielagentur und debütierte 2000 im Alter von elf Jahren als Titelheldin des Films "Anna Wunder". Beim Filmfestival Max Ophüls Preis 2008 wurde sie als beste Nachwuchsdarstellerin ausgezeichnet - für ihre Rollen in den Filmen "Die Tränen meiner Mutter" und "Höhere Gewalt".

Im "Tatort"-Universum ist die Schauspielerin seit 2006 in verschiedenen Projekten präsent. Zu ihren bemerkenswertesten Auftritten zählt der Kölner Fall "Dicker als Wasser" sowie der Dresdner "Tatort: Déjà-vu", in dem sie als Lebensgefährtin eines pädophilen Täters eine psychologisch extrem komplexe und vielschichtige Rolle übernahm.

Im ZDF ermittelte sie ab 2018 in der Krimireihe "Herr und Frau Bulle" als Kriminalhauptkommissarin Yvonne Wills; 2021 übernahm sie die Hauptrolle im Thriller "Schwarze Insel". In der Disney-Miniserie "Deutsches Haus" (2023) standen Dwyer und Tambrea wieder gemeinsam vor der Kamera.

Das Schauspieler-Paar Alice Dwyer und Sabin Tambrea lernte sich vor über zehn Jahren bei Dreharbeiten kennen.

Bild: picture alliance/dpa | Britta Pedersen


Sabin Tambrea privat: Ehe mit Alice Dwyer und erstes gemeinsames Kind

Kennengelernt haben sich die beiden bei den Dreharbeiten zum österreichischen Psychothriller "Ma Folie" von Regisseurin Andrina Mračnikar, die von Mai bis Oktober 2013 überwiegend in Wien und Paris stattfanden. In dem Film spielt Tambrea einen eifersüchtigen, zunehmend bedrohlichen Liebhaber. Wie beide in Interviews berichteten, habe sich aus der intensiven Zusammenarbeit eine echte Liebesgeschichte entwickelt - aus dem filmischen Verhältnis sei, noch während der Dreharbeiten, eine private Beziehung geworden. Im Herbst 2018 heirateten sie, ohne die Verlobung zuvor öffentlich gemacht zu haben.

Viele Kollegen posten Fotos von ihrer Hochzeit. Wir wollten das nicht, denn dieser Tag hat nur uns und unseren Liebsten gehört.

Alice Dwyer gegenüber "Gala"

Im Juli 2024 bestätigte das Management von Tambrea gegenüber "Bunte", dass das Paar erstmals Eltern geworden ist. "Alle sind wohlauf und genießen das Kennenlernen", hieß es in dem Statement.

Wie tief die Verbundenheit des Paares ist, deutete Tambrea auch schon in einem früheren "Bunte"-Interview an: Seine Frau bestätige ihn nicht in seiner Kleinheit, sondern unterstütze ihn im Wachstum - sie erweitere seinen Blick auf das Leben um ihre Perspektive, was er als das größte Geschenk empfinde, das ihm als Mensch gemacht werden könne.


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