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"Tatort"-Star Andreas Lust: Das ist seine berühmte Lebenspartnerin
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von teleschauSowohl Andreas Lust als auch Karin Lischka hatten bereits die Chance auf einen Oscar.
Bild: picture alliance / Robert Newald / picturedesk.com
Andreas Lust ist einer der bekanntesten Schauspieler Österreichs. Aber auch seine Lebenspartnerin ist berühmt. Ein verbindendes "dienstliches" Element: Beide waren bereits im Rennen um einen Oscar.
Andreas Lust hat es in den "Club der Hunderter" geschafft. Seine Rolle im Zweiteiler "Mutter ist die Best(i)e" mit Adele Neuhauser war für den Österreicher seine 101. Beteiligung an einer Kino-, TV- oder Serienproduktion. Am Dienstag, 21. Juli, wiederholt das BR Fernsehen um 20:15 Uhr den "Tatort: Die ewige Welle", in der Lust den leidenschaftlichen Eisbach-Surfer Mikesch Seifert spielt.
Lust war insgesamt neunmal im "Tatort" im Einsatz, immer in neuen Rollen und in "guten" wie in "bösen". 2023 feierte seine Lebenspartnerin im "Tatort: Bauernsterben" Premiere und setzte die "Familientradition" fort. Lusts Partnerin ist Karin Lischka, ebenfalls gebürtige Wienerin. Und die beiden Schauspieler haben noch weitere berufliche Gemeinsamkeiten: Beide spielten früher am Wiener Volkstheater und waren für den Oscar für den "besten fremdsprachigen Film" im Rennen. Allerdings zu einer Zeit, als sie einander noch nicht kannten.
Sieh Andreas Lust am Dienstag um 20:15 Uhr im BR-Livestream auf Joyn

Die ewige Welle
Mit dem Oscar klappte es für beide nicht
Andreas Lust, 1967 in Wien geboren, war Anfang der 1990er-Jahre am Wiener Volkstheater und debütierte 1994 als Schauspieler vor der Kamera in dem Spielfilm "Ich gelobe". Gleich diese erste Produktion wurde ein österreichischer Kandidat auf eine Nominierung als "Bester fremdsprachiger Film" bei der Oscarverleihung 1995. Allerdings wurde der Film am Ende weder nominiert noch ausgezeichnet - Lust öffnete er dennoch die Türen. Er etablierte sich in Kino und Fernsehen. Und 2009 schaffte es doch noch ein Film mit ihm zum Oscar. Das österreichische Werk "Revanche" wurde als "Bester fremdsprachiger Film" nominiert, musste sich aber "Nokan - Die Kunst des Ausklangs" aus Japan beugen.
Zwei Jahre später fieberte Karin Lischka (1979 in Wien geboren) beim Nominierungsverfahren mit. Denn Österreich schlug "Atmen" als Beitrag für den "Besten fremdsprachigen Film" vor. Doch es ging Lischka wie Andreas Lust 1995 - der Film wurde nicht nominiert. "Atmen", Lischkas erste Kinohauptrolle, wurde dennoch zum Durchbruch für die Schauspielerin.
Mit Kind und Vater zu den Dreharbeiten mit Hape Kerkeling
Nach "Atmen" war die Tochter eines Juristen und einer Finanzbuchhalterin in Serien wie "Schnell ermittelt", "Die Detektive", "SOKO Donau", "Vienna Blood - Die letzte Séance" oder "SOKO Kitzbühel" zu sehen, spielte 2022 in Til Schweigers Film "Lieber Kurt" eine Nebenrolle und agierte 2023 in der Serie "Club Las Piranjas" an der Seite von Hape Kerkeling und Rick Kavanian.
Zu diesem Zeitpunkt hatten Andreas Lust und Karin Lischka längst zueinander gefunden. Bei den Dreharbeiten der Comedy-Serie, die 2022 drei Monate lang auf Mauritius stattfanden, hatte Lischka eine besondere Begleiterin: die 2020 geborene, damals 18 Monate alte gemeinsame Tochter. Vater Andreas Lust war nicht dabei, aber dafür Karins Vater. "Mein Vater hat mich mit einem Kindermädchen begleitet. Für mich war das schon auch eine neue Erfahrung, so ein Projekt mit kleinem Kind zu machen, aber es war toll. Alle Kollegen haben auch meinen Papa und meine Tochter herzlich aufgenommen", verriet sie dem "Kurier".
Wie ihr Kind heißt oder wann und wie sich Lust und Lischka kennenlernten, ist nicht bekannt. Denn die beiden halten ihr Privatleben weitestgehend unter Verschluss. Es ist lediglich bekannt, dass die Familie in Wien lebt. Ob sie mittlerweile verheiratet sind - man weiß es nicht. Andreas Lust hatte bereits eine längere Partnerschaft hinter sich. Aus dieser stammt ein weiteres Kind, der 2010 geborene Sohn Eduard.
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Sie spielten in der gleichen Krimiserie - aber in unterschiedlichen Folgen
Zwei Schauspielende in einer Familie. Gibt's da Stress? Im Gegenteil, sagte Lischka im Gespräch mit dem "Kurier": "Man spricht schon über die Arbeit und tauscht sich aus. Man kann schon einmal seine Meinung sagen, aber ich finde es auch wichtig, dass jeder seinen Weg findet und seinen Zugang hat. Wenn es gefragt ist, dann kann man darüber reden, aber man drängt es nicht auf."
Gemeinsam gedreht haben die beiden noch nicht. Neben "Tatort" und Burgtheater steht aber auch die britisch-österreichische Krimiserie "Vienna Blood" in beider Portfolios. Lischka wirkte 2019 in der Episode "Die letzte Séance" mit, Lust im selben Jahr in der Nachfolge-Episode "Königin der Nacht".
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