Abschied von Publikumsliebling
Andreas Modery ist tot: BR-Sendung "Wir in Bayern" trauert um Gartenexperten
Veröffentlicht:
von Lars-Ole GrapDie Redaktion von "Wir in Bayern" verabschiedet sich von ihrem Kollegen.
Bild: BR/Markus Konvalin/Montage: BR
Für viele war er der verlässliche Begleiter durch die Gartensaison - mit dem richtigen Tipp zur richtigen Zeit und einer Herzlichkeit, die man sofort spürte. Am Ostermontag wurde bekannt, dass der Journalist Andreas Modery gestorben ist.
Andreas Modery: BR-Moderator und "Wir in Bayern"-Liebling gestorben
Mehr als zwei Jahrzehnte erklärte der BR-Moderator Andreas Modery mit echter Begeisterung, wie man Tomaten zieht, Insektenhotels baut und den Garten in eine kleine Oase verwandelt. Andreas Modery, bekannt als der "Gartenfuzzy" - ein Spitzname, den er sich selbst gegeben hatte -, ist tot. Das teilten sowohl die Redaktion der BR-Sendung "Wir in Bayern" als auch Antenne Bayern am Ostermontag mit. Einen genauen Todeszeitpunkt nannte keiner der beiden Sender.
Seit 2003 gehörte er vor und hinter der Kamera zu dem beliebten Heimat-Magazin "Wir in Bayern". Was ihn auszeichnete, war weit mehr als bloßes Fachwissen: Es war die Verbindung aus Enthusiasmus, Bodenständigkeit und einer Herzlichkeit, die das Publikum unmittelbar erreichte. Ob Pflanzentipps für den Balkon, Besuche in außergewöhnlichen Privatgärten oder praktische Bauanleitungen - er vermittelte komplexes Gartenwissen so, als würde er einem guten Bekannten etwas erklären.
Einer breiteren Öffentlichkeit dürfte er auch durch einen Auftritt in der ARD-Unterhaltungssendung "Verstehen Sie Spaß?" aus dem Jahr 2024 in Erinnerung geblieben sein - gemeinsam mit seinem Kollegen Dominik Pöll. Auch sein Dauerformat, die Suche nach "Bayerns schönster Tomate", zählte zu den beliebtesten Rubriken der Sendung.
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Nach Tod von Andreas Modery: Emotionale Reaktionen von BR, Antenne Bayern und Fans
Die "Wir in Bayern"-Redaktion verabschiedete sich mit bewegenden Worten von ihrem langjährigen Kollegen: "Auf so vielfältige Weise hat die Zusammenarbeit mit unserem 'Gartenfuzzy', wie er sich selbst immer bezeichnete, die Sendung geprägt. [...] Seine zugewandte, offene Art wird uns in der Redaktion und im Studio so sehr fehlen."
Neben seiner Arbeit beim BR war Andreas Modery ebenso im Radio zu Hause. Bei Antenne Bayern beriet er seine Hörerinnen und Hörer jahrelang rund um Pflanzen, Natur und nachhaltiges Gärtnern. Für viele war er dort nicht einfach ein Experte, dem man zuhörte, sondern eine vertraute Stimme, der man vertraute. Auch Antenne Bayern verabschiedete sich am Ostermontag öffentlich von ihm und würdigte seinen bleibenden Eindruck - als Fachmann wie als Mensch.
Danke und Servus an unseren geschätzten Kollegen und feinen Menschen, Andreas Modery.
Besonders berührend ist die Reaktion von BR-Moderator Michael Sporer, der seine Trauer auf Facebook teilte: "Ich bin unendlich traurig, fassungs- und sprachlos. Andreas war nicht nur ein feiner Mensch, ein Vollblut-Gartenprofi und ein außergewöhnlicher TV-Experte. Er war nach so vielen gemeinsamen Jahren vor der Kamera auch und vor allem ein guter Freund. Andreas hinterlässt eine Lücke, die nicht zu schließen ist. Vor allem seiner Familie und seinen Lieben viel Kraft in dieser schmerzvollen Zeit. Mein lieber Andreas, mein Freund, ich vermisse Dich schon jetzt."
Auf Social Media meldeten sich zahlreiche Zuschauer:innen und Radiohörer:innen zu Wort und drückten ihre Anteilnahme aus.
"Wir in Bayern" von Montag bis Freitag ab 16:15 Uhr im BR
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