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Überraschung: Der "Zürich-Krimi" wird nicht komplett in Zürich gedreht
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von teleschauEin bisschen Idylle geht immer: Thomas Borchert (Christian Kohlund) ermittelt im "Zürich-Krimi" auch im Umland der Metropole.
Bild: ARD Degeto Film/Graf Film/Sava Hlavacek
Während sich Fans des Formats 2026 auf zwei neue Episoden freuen können, zeigt das Erste am 21. und 28. Mai einen "Zürich-Krimi"-Zweiteiler von 2024. Doch finden die Dreharbeiten des beliebten Formats um Hauptdarsteller Christian Kohlund tatsächlich in der Schweizer Metropole statt?
In Zürich geht die Angst um. Bereits vier Morde hat ein mysteriöser Serienkiller in der idyllischen Metropole verübt, doch die Polizei steht immer noch vor einem Rätsel. Zumal es zwischen den Opfern - einem Studenten, einem Koch, einer Polizistin und einer Politikerin - keine erkennbaren Verbindungen gibt.
Am 21. und 28. Mai zeigt das Erste den 20. "Zürich-Krimi" aus dem Jahr 2024. Thomas Borchert (Christian Kohlund), der Rechtsanwalt ohne Lizenz, wird in "Borchert und die Stadt in Angst" nicht nur mit einem geheimnisvollen Killer konfrontiert. Auch modernste Ermittlungsmethoden Marke KI verstören ihn in diesem Zweiteiler. Die eigens engagierte Profilerin Ayla Deniz (Oona Devi Liebich) füttert akribisch ihre Rechner mit Ermittlungsdaten - jedoch ohne Erfolg. Borchert und seine Kanzleichefin Dominique Kuster (Ina Paule Klink) stellen eigene Ermittlungen an. Und begeben sich in akute Lebensgefahr.
Streame den "Zürich-Krimi: Borchert und die Stadt in Angst" am 21. Mai auf Joyn

Borchert und die Stadt in Angst (1)
Altstadt, Grossmünstertürme, Hans-Waldmann-Statue: Zürich ist allgegenwärtig
Zürichsee, Bergpanorama, historische Gebäude: Es schwingt immer ein bisschen Idylle mit, wenn es im "Zürich-Krimi" ans Eingemachte geht. Wahrzeichen der Finanzmetropole, wie etwa die Grossmünster-Türme oder das Hans-Waldmann-Denkmal an der Münsterbrücke, sind ebenso immer wieder im Blickfeld wie die Altstadt. "Borchert und die Stadt in Angst" zeigt zudem hin und wieder echtes Alpenflair, denn zwei wichtige Figuren, das Geschwisterpaar Dolmas (Anne und David Bennent) wohnt in den Bergen außerhalb von Zürich.
Auch das Domizil der Hauptfigur Thomas Borchert, ein silberner Wohnwagen im Garten einer großen Villa, vermittelt einen herrlichen Blick auf die Finanzmetropole. Doch hier wird seit jeher ein bisschen getrickst. Die Villa ist mehr als 600 Kilometer von Zürich entfernt zu finden.
Viele Szenen werden in und um Prag gedreht
Sie befindet sich in Karlova Huť, einem Ortsteil der tschechischen Kleinstadt Králův Dvůr, knapp 40 Kilometer südwestlich von Prag. Der Hintergrund wird per Nachbearbeitung in die Szenen eingefügt, sodass der Eindruck entsteht, die Villa sei in Höhenlage mit Blick über Stadt und Zürichsee im Zürcher Stadtteil Hottingen gelegen.
Viele Außen- und Innenaufnahmen werden in der tschechischen Hauptstadt gedreht. Schauplätze waren unter anderem schon die Technische Universität, die Justizbehörden, das Krematorium Motol, 10 Kilometer westlich, oder die Reha-Klinik Malvazinky.
"Wir können ja leider nicht dauernd in Zürich drehen, die meisten Innenaufnahmen entstehen tatsächlich in Prag", verriet Regisseur Roland Suso Richter 2024 in einem Interview mit "Watson". "Die Produktion würde gerne - auch aus Kostengründen - noch mehr in Prag drehen, da wir leider keinerlei Schweizer Beteiligung oder Förderung erhalten", fügte er hinzu. Der Dreh in der osteuropäischen Metropole wird dagegen durch den Tschechischen Staatsfonds der Kinematografie gefördert.
"Zürich-Krimi" in Prag: Der Regisseur sieht's mit einem lachenden und einem weinenden Auge
Die gestiegenen Produktionskosten machen diesen Schritt nötig, so der Regisseur. "Alles ist teurer geworden, die Gagen sind höher, andere Kosten steigen ebenfalls." Trotzdem hätten die Donnerstags-Krimis seit Jahren ungefähr das gleiche Budget. "Daraus resultiert dann, dass man einen Krimi, der in Zürich spielt, nur dank Drehtagen in Prag realisieren kann, wo es etwas billiger ist."
So könne man weiterhin gute Qualität abliefern. Hin und wieder würden dem Team aber auch mal kleine Schnitzer passieren, wie Roland Suso Richter verrät: "Wir geben uns natürlich große Mühe, aber man darf nicht immer ganz genau hinschauen, denn da könnten auch schon mal tschechische Preise an der Wandtafel stehen. Diesen kleinen Tod muss man sterben."
Ginge es nach ihm, würde die Produktion häufiger am eigentlichen Ort des Krimiformats stattfinden. "Wir freuen uns als Team aber immer sehr, wenn wir in Zürich sind. Denn in Zürich gibt es einfach alles: schöne Menschen in einer sehr schönen Stadt an einem unglaublich schönen See." Auch die Kontraste in der Stadt würden einiges hergeben: "Eine reiche Stadt mit Ecken, an denen sie aber plötzlich nicht mehr reich ist."
Zwei weitere "Zürich-Krimis" sind bereits im Kasten
Inzwischen hat Thomas Borchert alias Christian Kohlund 24 Fälle gelöst. Für 2026 sind zwei brandneue Episoden angekündigt: "Der Zürich-Krimi: Borchert und das bedrohte Paradies" und "Der Zürich-Krimi: Borchert und der Tod auf dem Gleis". Die Dreharbeiten wurden im Herbst 2025 abgeschlossen.
"Der Zürich-Krimi: Borchert und die Stadt in Angst" läuft am 21. Mai und 28. Mai jeweils um 20:15 Uhr im Ersten. Zur selben Zeit ist der Zweiteiler im kostenlosen Livestream auf Joyn verfügbar.
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