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Sexsymbol

Zum 100. Geburtstag: Darum ist Marilyn Monroe noch heute eine Hollywood-Ikone

Veröffentlicht:

von Antje Wessels

Marilyn Monroe hätte 2026 ihren 100. Geburtstag gefeiert.

Bild: Heritage Images


Ein Jahrhundert nach ihrer Geburt ist Marilyn Monroe längst mehr als nur ein Name der Filmgeschichte. Bis heute ist sie eine der prägendsten Figuren der Popkultur. Taucht mit mir in den "Monroe-Mythos" ein, denn ich erkläre euch, weshalb es sich lohnt, die legendäre Blondine für sich zu entdecken.

Am 1. Juni wäre Marilyn Monroe 100 Jahre alt geworden. Als Jahrgang 1991 gehöre ich zu einer Generation, die sie nicht mehr als Zeitzeugin erlebt hat, sondern erst über Bilder, Filme und Erzählungen entdeckt. Und trotzdem - oder vielleicht gerade deshalb - hat sie nichts von ihrer Faszination verloren. Kaum jemand hat sich so dauerhaft in die Popkultur eingeschrieben wie sie. Passend dazu widmet Kabel Eins Classics ihr ein Special mit einigen ihrer bekanntesten Filme, darunter "Blondinen bevorzugt" und "Das verflixte siebte Jahr". Für mich ist das die perfekte Gelegenheit, ihr Werke noch einmal neu zu entdecken - und besser zu verstehen, warum sie auch für meine Generation noch immer eine der größten Ikonen der Filmgeschichte ist.

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Mehr als ein Mythos: Warum Marilyn Monroe bis heute fasziniert

Es gibt Stars - Tom Cruise, Jennifer Lawrence oder Sydney Sweeney. Und es gibt Ikonen, deren Wirkung weit über ihre Zeit hinausreicht. Marilyn Monroe gehört für mich ganz klar zur zweiten Kategorie. Auch Jahrzehnte nach ihrem Tod ist ihr Bild überall präsent. Egal ob in Mode, Musik oder Popkultur. Und trotzdem stellt sich mir immer wieder die gleiche Frage: Warum bleibt ausgerechnet sie so dauerhaft im Gedächtnis?

Ein Teil der Antwort liegt in ihrer Widersprüchlichkeit. Monroe vereinte Glamour und Verletzlichkeit, Selbstbewusstsein und Unsicherheit. Sie war Sexsymbol und zugleich ernsthafte Schauspielerin, Projektionsfläche und Persönlichkeit. Während viele Stars irgendwann auf ein klares Bild reduziert werden, bleibt Marilyn Monroe offen für neue Perspektiven. Vielleicht ist es genau das, was sie bis heute so lebendig wirken lässt.

Unvollkommenheit ist Schönheit, Wahnsinn ist Genialität und es ist besser absolut lächerlich als absolut langweilig zu sein.

Marilyn Monroe

Der Aufstieg zur Ikone: Zwischen Hollywood und Selbstinszenierung

Der Weg von Marilyn Monroe zur Ikone begann zunächst ganz klassisch im Studiosystem der späten Vierzigerjahre. Als Norma Jeane Mortenson arbeitete sie erst als Model, bevor sie von Hollywood entdeckt und schnell in ein vertrautes Bild geformt wurde: die blonde, scheinbar naive Verführerin. Rollen wie in "Niagara" zeigten jedoch früh, welches Potenzial in ihr steckte. Auch wenn sie lange auf stereotype Figuren reduziert wurde.

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Doch Monroe nahm dieses Bild nicht einfach hin. Sie begann, ihr Image aktiv mitzugestalten. Ein ungewöhnlicher Schritt für die damalige Zeit. In "Blondinen bevorzugt" spielte sie ganz bewusst mit Erwartungen und unterlief sie zugleich mit Ironie und feinem Timing. So entstand nach und nach eine Figur, die größer war als jede einzelne Rolle: Marilyn Monroe als bewusst geformtes Gesamtkunstwerk.

Zwischen Glamour und Komödie: Die Filme, die sie unsterblich machten

So sehr Marilyn Monroe als Mythos funktioniert, so sehr ist ihr Status mit den Filmen verbunden, die dieses Bild geprägt haben. In "Blondinen bevorzugt" schuf sie mit "Diamonds Are a Girl’s Best Friend" einen der ikonischsten Momente der Filmgeschichte: Glamour und Ironie zugleich. Auch "Das verflixte siebte Jahr" ist untrennbar mit ihrem Image verbunden. Die berühmte Szene über dem U-Bahn-Schacht (ihr erinnert euch an das hochfliegende Kleid!) ist längst Kult, doch es ist vor allem ihr präzises komödiantisches Timing, das den Film trägt.

Dass sie außerdem mehr konnte als Leichtigkeit und Charme, zeigte sie im Noir-Thriller "Niagara", wo sie mit ungewohnter Ernsthaftigkeit und Spannung überzeugt. Ergänzt wird das durch "Wie angelt man sich einen Millionär", in dem sie erneut ihre Selbstironie ausspielt. Und nicht zuletzt bleibt für mich natürlich "Manche mögen’s heiß" der absolute Kultfilm. Hier kommt einfach alles zusammen, was sie ausmacht: Timing, Charisma und die Fähigkeit, selbst in der Komödie eine überraschende Tiefe entstehen zu lassen.

Das Vermächtnis: Warum Marilyn Monroe für immer einzigartig bleibt

Gerade in dieser Bandbreite liegt der Schlüssel zu ihrem anhaltenden Einfluss. Während viele moderne Hollywood-Stars oft bis ins Detail durchinszeniert wirken - Social Media und Co. sei Dank - haftet Monroe etwas Unberechenbares an. Bei ihr hat man nie das Gefühl, nur eine perfekt konstruierte Oberfläche zu sehen. Stattdessen schimmert immer auch eine gewisse Verletzlichkeit durch, die nicht inszeniert wirkt, sondern Teil ihrer Präsenz war.

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