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Raucht trotz Schock weiter

"Lieber Gott, bitte, bitte nicht!": Krebs-Fehldiagnose bei Schlagerstar Matthias Reim

Veröffentlicht:

von Joyn Redaktion

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Macht Schlagerstar Matthias Reim Schluss?

Videoclip • 01:15 Min • Ab 12


Wer regelmäßig zu Vorsorgeuntersuchungen geht, rechnet nicht mit einem schlimmen Befund. Als Matthias Reim bei einer dieser Untersuchungen jedoch eine beunruhigende Nachricht bekam, machte sich sofort Panik breit. Jetzt hat er erzählt, warum er plötzlich Angst vor Krebs hatte.

Regelmäßige Praxisbesuche sollen vor allem für Sicherheit sorgen oder eben im schlimmsten Fall ernstere Erkrankungen rechtzeitig entdecken. Für Matthias Reim wurde eine solche Untersuchung allerdings zum Schreckmoment. Im Podcast "Assenheimers Promitalk" mit Moderator Jörg Assenheimer berichtete der Sänger von einer Situation, in der er plötzlich um seine Gesundheit fürchten musste.

Matthias Reim ist am 22. Oktober zu Gast bei "Wer weiß denn sowas?" - im kostenlosen Livestream um 14:25 Uhr.


Auffälligkeiten auf dem Röntgenbild

Reim bezeichnet sich selbst als Hypochonder und nimmt Vorsorgeuntersuchungen entsprechend ernst. So ernst, dass er sich nach eigenen Angaben sogar alle drei Monate medizinisch durchchecken lässt. Bei einer dieser Kontrollen wurde auch seine Lunge geröntgt. Nicht ganz unwichtig als jahrelanger Raucher. Als der Arzt die Aufnahmen anschließend mit ihm besprach, entdeckte er darauf tatsächlich eine Auffälligkeit. Die Ursache stand zu dem Zeitpunkt nicht fest.

Klar war nur, dass der Mediziner Reim zu einer Computertomografie, kurz CT, riet. "Wir müssen ins CT, weil da irgendwas ist. Das kann jetzt gutartig sein, bösartig - da ist was", sagte der Arzt. Es musste also genauer untersucht werden, was auf dem Röntgenbild zu sehen war. Ein Satz, der in jedem wohl Panik auslösen würde. Auch für den Musiker war diese Nachricht ein Schock. "Lieber Gott, bitte, bitte nicht", habe Reim in dem Moment gedacht, erinnert er sich im Podcast. Plötzlich stand die Möglichkeit im Raum, an Krebs erkrankt zu sein.


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Matthias Reim bekommt Entwarnung

Eine beängstigende Vorstellung. Der Sänger bemühte sich also, schnellstmöglich einen Termin für die weiterführende Untersuchung zu bekommen. Erst das CT konnte zeigen, was wirklich hinter dem auffälligen Röntgenbefund steckte und ob Reim ernsthaft erkrankt war. Das Ergebnis brachte schließlich die erlösende Nachricht. Bei der genaueren Untersuchung ließ sich nichts Bedrohliches feststellen. "Da ist nichts", waren die Worte des Arztes.

Die vermeintliche Auffälligkeit hatte sich somit nicht als Tumor herausgestellt. Wie der Sänger im Podcast erklärte, war der Eindruck auf dem Röntgenbild durch eine Spiegelung beziehungsweise einen Fehler bei der Darstellung entstanden. Der Krebsverdacht bestätigte sich also nicht. Von Reims Schultern dürfte damit eine große Last abgefallen sein. Schließlich hatte er sich zuvor mit der Möglichkeit auseinandersetzen müssen, dass hinter dem Befund eine schwerwiegende Diagnose stecken könnte. Umso größer war die Erleichterung.

Trotz Angst vor Krebs: Matthias Reim raucht weiter

Direkt nach der Entwarnung stieg Reim in sein Auto und obwohl er gerade einen Moment großer Angst hinter sich hatte, ging sein erster Griff - richtig - zur Zigarettenschachtel. Der Sänger gab zu, dass er nach der Untersuchung erst einmal geraucht habe. Dabei sei ihm durchaus bewusst, wie schlecht diese Angewohnheit für die Gesundheit ist. Und auch der Schock einer möglichen Diagnose scheint ihn nicht von diesem Laster befreit zu haben. Bis heute hält er an seiner Gewohnheit fest.

Dem 68-Jährigen gehe es gesundheitlich weiterhin bestens. Die befürchtete Krebserkrankung bestätigte sich bei der Untersuchung nicht und der Musiker kann seiner Leidenschaft auf der Bühne weiterhin mit voller Power nachgehen. Es bleibt nur zu hoffen, dass sich solch ein Schockmoment nicht so schnell wiederholt - und Reim seine ungesunde Gewohnheit vielleicht doch irgendwann aufgibt.

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