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Neue Hauptfigur

"Bettys Diagnose"-Star Antonia Jungwirth: Diese Serie machte sie berühmt

Veröffentlicht:

von Johanna Beißel

Antonia Jungwirth ist die zukünftige Schwester Betty in der Aachener Karlsklinik.

Bild: ZDF/Julia Feldenhagen


Bei "Bettys Diagnose" steht ein Schichtwechsel bevor: Antonia Jungwirth übernimmt als Betty Fuchs die Hauptrolle der ZDF-Reihe. TV-Fans könnten die Schauspielerin allerdings schon aus einer anderen Serie kennen.


"Bettys Diagnose" immer freitags um 19:25 Uhr im ZDF


Antonia Jungwirth wird die vierte Schwester Betty

Seit 2015 dreht sich in "Bettys Diagnose" alles um den turbulenten Alltag auf der Aufnahmestation der fiktiven Karlsklinik in Aachen. Im Frühjahr 2027 bekommt das Team Verstärkung: Antonia Jungwirth steigt zum Ende der 13. Staffel als Betty Fuchs ein und tritt damit die Nachfolge von Henrike Hahn an. Die neue Betty soll temperamentvoll und direkt sein - Eigenschaften, mit denen sie laut ZDF durchaus aneckt, die ihr im turbulenten Klinikalltag aber auch zugutekommen dürften.

Ab der für Herbst 2027 geplanten 14. Staffel übernimmt Antonia Jungwirth regulär die Hauptrolle. Für die Schauspielerin ist es der nächste große Schritt ihrer TV-Karriere.

Viele kennen sie aus "Rote Rosen"

Wer regelmäßig deutsche Vorabendserien schaut, könnte Antonia Jungwirth wiedererkennen. Eine ihrer bekanntesten Fernsehrollen spielte sie nämlich mehrere Jahre lang in "Rote Rosen".

Im Oktober 2020 stieg Jungwirth als Sara Herzberg in der ARD-Telenovela ein. Ihre Figur war die Adoptivtochter von Mona Herzberg, gespielt von Jana Hora-Goosmann. Rund 380 Folgen lang gehörte Jungwirth zum Ensemble und war über drei Staffeln hinweg in der Serie zu sehen. Im Juni 2022 verabschiedete sie sich schließlich aus Lüneburg.


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Daneben stand sie unter anderem für "SOKO Wismar" vor der Kamera und wirkte in der Web-Serie "Freelancers" mit. 2023 übernahm sie in "MeToo im Barock - Der Fall Artemisia Gentileschi" die Hauptrolle der italienischen Malerin.

Dass das Fernsehen einmal einen so großen Teil ihrer Karriere ausmachen würde, hatte Jungwirth nicht erwartet. Im Interview mit "Gala" verriet sie:

Nach den Jahren am Theater jetzt vor der Fernsehkamera zu stehen - das hatte ich wirklich gar nicht auf dem Schirm.

Antonia Jungwirth

Schauspielerin zu werden, war schon früh ihr Traum

Schon als Schülerin ging Antonia Jungwirth gern ins Theater und blickte zu den Schauspieler:innen auf der Bühne auf. "Genau dort zu stehen, das wollte ich auch", erinnerte sie sich im Gespräch mit "Gala". Dass sie nach ihrer Ausbildung tatsächlich ihren Lebensunterhalt auf der Bühne verdienen konnte, bezeichnete sie rückblickend als "wundervoll".

Bevor Jungwirth die Schauspielerei zum Beruf machte, studierte sie an der Goethe-Universität unter anderem Germanistik, Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Philosophie und Romanistik. Anschließend absolvierte sie bis 2018 ihre Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg.

Ihre Begeisterung für Sprache blieb Während ihrer Arbeit am Theater absolvierte Jungwirth noch ein Masterstudium. "Bei mir muss das Hirn immer in Bewegung bleiben", erklärte sie.

Auf der Theaterbühne begann ihre Karriere

Schon während ihrer Ausbildung sammelte sie Bühnenerfahrung, unter anderem am Deutschen Schauspielhaus Hamburg. Ab der Spielzeit 2018/19 gehörte sie schließlich fest zum Ensemble des Theaters Konstanz.

Seit 2020 arbeitet Jungwirth als freie Schauspielerin und stand unter anderem am Staatstheater Mainz, am Thalia Theater Hamburg und am TAK Theater Liechtenstein auf der Bühne. Dass sie später verstärkt vor der Kamera landen würde, war für sie damals noch nicht abzusehen.

Dass Karrierewege nicht immer nach Plan verlaufen, sieht Jungwirth allerdings positiv. "Man hat Pläne und Ziele, wirft sie dann aber doch wieder um", sagte sie im "Gala"-Interview. Manchmal könne daraus sogar "etwas viel Schöneres" entstehen, als man es sich ursprünglich vorgestellt habe.

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