Trödel-Show

Das sind vermutlich die reichsten Händler:innen bei "Bares für Rares"

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von Claudia Frickel

Wer ist der reichste Händler oder die reichste Händlerin bei "Bares für Rares"?

Bild: ZDF/Frank Hempel, ZDF/Frank Beer, Adobe Stock


Bei "Bares für Rares" müssen Händler:innen ihr eigenes Geld ausgeben. Welche Geschäfte besitzen sie und wer hat vermutlich das meiste Geld?


60.000 Euro für einen Jaguar E Type Coupé, 21.000 Euro für einen Diamanten und 36.000 Euro für einen königlichen Teller: Die Händler:innen bei "Bares für Rares" müssen manchmal tief in die Tasche greifen, um sich einen begehrten Gegenstand zu sichern.

Die Objekte können sie anschließend in ihrem eigenen Laden weiterverkaufen. Die aktuell 22 Händler:innen führen sehr unterschiedliche Betriebe: vom großen Auktionshaus über Antiquitäten- und Juweliergeschäfte bis zu klassischen Trödelläden. Daraus lässt sich zumindest erahnen, wie gut sie wirtschaftlich dastehen. Offizielle Angaben gibt es dazu nicht, denn keine:r von ihnen legt sein Vermögen offen - und auch das ZDF sagt dazu nichts.

Hier fassen wir zusammen, was bekannt ist - und nennen die Top 4, die vermutlich zu den wohlhabendsten "Bares für Rares"-Händler:innen zählen:

Fabian Kahl

Fabian Kahl gehört zu den jüngsten Händler:innen bei "Bares für Rares" - und ist trotzdem schon seit der ersten Folge 2013 dabei. Der heute 34-Jährige fällt außerdem durch seinen markanten Style auf - mit großen Ohrringen und dem früheren Goth-Look. Zusammen mit seinem Vater und seinem Bruder führt er einen Schmuck- und Antiquitätenhandel auf Schloss Brandenstein in Ranis (Thüringen). Das Gebäude kauften seine Eltern im Jahr 2000 und sanierten es.

Fabian Kahl schrieb darüberhinaus ein Buch: "Der Schatzsucher" aus dem Jahr 2018 dreht sich um sein Leben und den Antiquitätenhandel. Außerdem ist der Vegetarier offiziell ausgebildeter Ranger in Afrika und setzt sich für den Amazonas-Regenwald ein.

Der Händler soll laut der Promi-Vermögensseite "Vermögenmagazin" inzwischen Millionär sein. Das Portal nennt allerdings keine Quellen und gilt nicht als verlässlich.

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Susanne "Susi" Steiger

Seit Staffel 2 ist Susanne Steiger bei "Bares für Rares" an Bord. Die Juwelierin und Diamantgutachterin führt zwei Juwelierläden unter ihrem Namen: einen in Kerpen und einen zweiten in Bornheim. Dort handelt sie mit hochwertigen Diamanten sowie Edelsteinen und verkauft auch eigene Kreationen. In diesem hochpreisigen Segment sind die Margen oft höher als im klassischen Trödelhandel.

Bei "Bares für Rares" ist die 43-Jährige zudem für einige der rekordverdächtigsten Gebote bekannt. 2019 kaufte sie ein Schmuckkreuz aus dem 17. Jahrhundert mit angeblichen Holzsplittern vom Kreuz Jesu für 42.000 Euro. 2018 gab sie das bisher höchste Gebot in der Sendung ab: 90.000 Euro für ein Mercedes-Benz-Cabriolet 190 SL - das war dem Verkäufer aber zu wenig.

Die Webseite "Brandenburg Bote" schätzt ihr Vermögen auf drei Millionen Euro. Die Seite gilt allerdings nicht als seriös und nennt keine Quelle.

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Wolfgang Pauritsch

Der gebürtige Innsbrucker Wolfgang Pauritsch legte eine ungewöhnliche Karriere hin: Er jobbte eigentlich als Wachmann, als er spontan die Leitung einer Auktion übernahm - und dabei entdeckt wurde. Bei "Bares für Bares" ist der 53-Jährige von Anfang an dabei. Seit dem Jahr 2000 führt er zusammen mit einer Kollegin "Antony's Kunst & Auktionshaus" in Oberstaufen im Allgäu. 2007 wurde er von der Stadt München als öffentlich bestellter Auktionator vereidigt. Nach eigener Aussage auf seiner Webseite gehört er zu den "renommiertesten Auktionatoren im deutschsprachigen Raum". Spezialisiert ist er auf Kunstgegenstände und Kraftfahrzeuge.

Pauritsch hält einen ungewöhnlichen Weltrekord: Als Auktionator gab er den Zuschlag für eine extrem seltene Leica. Mit Aufgeld ergab sie einen Gesamtpreis von 14,4 Millionen Euro - die teuerste Kamera, die je versteigert wurde. Sie gehörte ihm aber nicht, er leitete lediglich die Auktion. Auch dieser Händler schrieb ein Buch, das erschien 2018: "Der Auktionator - Mein Leben zwischen Trödel, Kunst und Leidenschaft".

Zu Wolfgang Pauritschs Vermögen gibt es keine Informationen - nicht einmal spekulative.

Elisabeth "Lisa" Nüdling

Auf hochwertigen Schmuck aus dem 19. und 20. Jahrhundert ist Dr. Elisabeth "Lisa" Nüdling spezialisiert. Zusammen mit ihrer Mutter Charlotte führt sie das "Kunsthaus Nüdling" im hessischen Fulda. Charlotte Nüdling ist seit mehr als 30 Jahren im Kunsthandel tätig.

Die 45-jährige Lisa Nüdling ist nicht nur promovierte Kunsthistorikerin, sondern zusätzlich anerkannte Edelstein-Gutachterin.

Als Händlerin bei "Bares für Rares" ist Lisa Nüdling seit 2017 am Start. Offizielle Vermögensangaben gibt es nicht. Aber Edelsteine und Diamanten gehören zu den Handelsbereichen mit hohen Margen. In diesem Segment ist viel Kapital nötig, um einkaufen zu können. Bei "Bares für Rares" hat sie schon mehrmals vier- bis fünfstellige Beträge für Schmuckstücke ausgegeben, etwa 21.000 Euro für einen Santa-Maria-Aquamarin, einen sehr seltenen Edelstein.

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