Offene Worte
"Promi-Büßen"-Star Olivia Jones gesteht: "Wäre lieber hetero gewesen"
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von C3 NewsroomOlivia Jones spricht auf der OMR in Hamburg offen über ihren persönlichen Lebensweg und den Umgang mit Hass.
Bild: Joyn/Nikolai Milatovic
Zwischen Glitzer, High Heels und Tausenden Menschen wird Olivia Jones plötzlich ganz persönlich. Auf der OMR spricht die Dragqueen offen über Zweifel, Ausgrenzung und warum sie sich als Jugendliche ein leichteres Leben gewünscht hätte. Ihre Worte gehen vielen unter die Haut.
Olivia Jones gnadenlos: Promis zittern in der "Runde der Schande"
Bunte Outfits, hohe Schuhe und jede Menge Aufmerksamkeit: Olivia Jones zog auf der OMR in Hamburg alle Blicke auf sich. Zwischen rund 70.000 Besucher:innen wurde die bekannte Dragqueen aber plötzlich ganz ernst und sprach so offen wie selten über ihr Leben.
In einem Panel-Talk mit Moderatorin Janin Ullmann erzählte Olivia, wie schwer ihr Weg oft gewesen ist. Besonders ihre Jugend habe sie geprägt. "Das, was ich bin, habe ich mir nicht ausgesucht. Das ist eine Veranlagung. Ich bin anders, ich versuche aber, das Beste daraus zu machen." Die 56-Jährige ergänzt:
Wenn ich die Wahl gehabt hätte zwischen homosexuell und heterosexuell. Ich hätte, wie wahrscheinlich jeder andere Jugendliche auch, hetero gewählt. Weil das der einfachere Weg ist.
"Promi-Büßen"-Star richtet Appell an Eltern
Für sie steht fest: Junge Menschen brauchen ein Umfeld, in dem sie sich angenommen und unterstützt fühlen können. "Wenn man diese Veranlagung hat, dann braucht man einfach Unterstützung und Liebe und muss immer seinem Herzen folgen", erzählt sie Janin Ullmann. Die "Promi-Büßen"-Moderatorin richtet sich mit einer wichtigen Botschaft an Eltern und alle anderen Menschen:
Ich hoffe, dass das ein Denkanstoß für viele Eltern ist, ihre Kinder zu unterstützen. Denn Gewalt gegen Schwule steigt wieder, das macht mir große Sorgen
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Hass im Netz? Olivia Jones bleibt stark
Auch mit Anfeindungen musste Olivia Jones immer wieder umgehen. Vor allem Social-Media-Plattformen wie Instagram und TikTok hätten vieles verändert. Während des Talks erklärt der TV-Star, wie sie heute mit Hasskommentaren umgeht.
Hass und Shitstorms geben mir Rückenwind. Instagram ist ein interessantes Medium.
Sie ergänzt: "Es ist aber natürlich so, dass jeder da unreguliert seine Meinung äußern darf. Ich kenne ja noch die Zeiten ohne Instagram. Der Hass hat sich verändert im Laufe der Jahre. Weil man heute seinen Hass anonym ausleben kann."
Warum das Internet trotzdem geholfen hätte
Trotz aller Kritik sieht die Moderatorin soziale Medien nicht nur negativ. Gerade für junge Menschen könne das Internet eine große Hilfe sein, um sich auszutauschen und Gleichgesinnte zu finden. Olivia Jones erklärte auf der OMR, dass ihr solche Möglichkeiten in ihrer Jugend gefehlt hätten. Damals habe sie kaum Vorbilder gehabt und es sei schwierig gewesen, andere Menschen mit ähnlichen Erfahrungen kennenzulernen. Durch soziale Netzwerke und das Internet sei das heute deutlich einfacher geworden. Rückblickend glaube sie deshalb, dass ihr vieles leichter gefallen wäre.
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