Am Set der Erfolgsserie

"Bergdoktor"-Stars verraten: So läuft es wirklich hinter den Kulissen ab

Veröffentlicht:

von Annalena Graudenz

Verstehen sich vor und hinter der Kamera: Dr. Alexander Kahnweiler (Mark Keller) und Dr. Angelika Rüdiger (Annika Ernst).

Bild: ZDF und Sabine Finger Fotografie


Fans verfolgen Woche für Woche gespannt dramatische Einsätze und emotionale Familiengeschichten vor spektakuläre Alpenpanoramen. Aber wie sieht der Drehalltag eigentlich für Serien-Schauspieler:innen aus? Mark Keller und Annika Ernst gewähren einen seltenen Einblick in ihre Arbeit.

Sie stehen vor der beeindruckenden Kulisse Ellmaus, im Hintergrund Berge und Wälder. Das löst direkt "Bergdoktor"-Feeling aus. Dieses Mal allerdings nicht im ZDF, sondern auf Instagram. In einem Reel teilen Mark Keller und Annika Ernst Insights aus ihrem Serienalltag: mit ehrlichen Antworten und natürlich einer großen Portion Humor.


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Lange Tage für Team und Schauspieler:innen

Eine der wohl häufigsten Fragen der Zuschauer:innen lautet, wie lange so ein Drehtag überhaupt dauert. Die Antwort macht deutlich, dass ein Leben am Set aufwendiger ist, als viele vermuten. Vor allem das Produktionsteam sei lange im Einsatz. Für die Crew beginnt der Arbeitstag häufig schon gegen acht Uhr morgens und endet erst am frühen Abend gegen 18 Uhr. Kameraleute, Maske, Regie und Technik sind also oft den ganzen Tag am Set beschäftigt.

Für den Cast hängt die Länge des Drehtages stark von der jeweiligen Rolle und den geplanten Szenen ab. Annika Ernst, die in "Der Bergdoktor" die Rolle der Dr. Rüdiger spielt, erklärt, dass manche Darsteller:innen tatsächlich den gesamten Tag am Set verbringen, während andere nur für einzelne Szenen gebraucht werden.

Ihr Kollege nutzt die Gelegenheit für einen scherzhaften Seitenhieb auf Ernst: "Sie kommt mittags um 13 Uhr an und ist um 14 Uhr weg. Und heute ist ein Ausnahmetag, da ist sie extrem lange da. Aber wir anderen haben immer volle Tage von 9 Uhr bis 17 oder 18 Uhr", so Mark Keller. Wer Teil einer Serie ist, erlebt durchaus ganz "normale" 9-to-5-Arbeitstage.

Wenn plötzlich ein:e Darsteller:in fehlt

Wie in jedem Unternehmen werden natürlich auch Schauspieler:innen mal krank und fallen kurzfristig aus. Während in Büros dann Kolleg:innen übernehmen, funktioniert das bei Serien natürlich nicht so einfach - oder? "Also kurzfristig ist immer schwierig. Dann versucht man, die Szenen zu retten, indem man mit den Leuten dreht, die da sind und ansonsten fällt halt ein Drehtag aus, sie müssen schieben - und dann ist das ein Fall für die Versicherung", erklärt Mark Keller.

Der Dreh in den Bergen bringt zusätzlich logistische Herausforderungen mit sich. Wetterumschwünge und sich schnell ändernde Lichtverhältnisse sorgen dafür, dass Drehorte genau geplant werden müssen.

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Neue Karrierewege für die "Bergdoktor"-Stars?

Neben organisatorischer Fragen wollte die "Rote Rosen"-Community auch wissen, welche medizinische Fachrichtung die beiden wählen würden, wenn sie im echten Leben Ärzt:innen wären. Mark Keller muss da nicht lange überlegen. "Sportmedizin", antwortet er sofort. Das passt durchaus auch zu seiner Serienfigur. Immerhin hat er es hier oft mit Verletzungen zu tun, die bei körperlichen Aktivitäten passiert sind.

Annika Ernst wollte zunächst die gleiche Fachrichtung nennen - überlegt es sich aber noch einmal, nachdem Keller ihr zuvorgekommen ist. Kinderärztin würde sie jedenfalls nicht werden, stellt sie klar. Keller hat daraufhin direkt eine - humorvoll gemeinte - alternative Idee: Urologie. Die Schauspielerin reagiert lachend und nimmt den Vorschlag spontan an: "Ich wäre Urologin. Warum nicht?"

Dieses freunschaftliche Necken kommt auch beim Publikum gut an, nach nicht einmal 23 Stunden hat das Video schon fast 6.000 Likes und zahlreiche Kommentare. "Ach herrlich. Es ist so schön, euch immer wieder zuzuschauen, ihr seid die Allerbesten", kommentiert ein User. Die Stimmung am Set von "Der Bergdoktor" scheint genauso locker, entspannt und humorvoll zu sein, wie man sie sich vorstellt - trotz langer Drehtage in den Bergen.

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