zur Joyn Startseite

Er singt für Österreich

"Mein Coach im Herzen": Österreichs ESC-Hoffnung Cosmó erinnert sich an "The Voice Kids"

Aktualisiert:

von Marlene Sofie Weissböck

Mit seinem Song "Tanzschein" hat Cosmó sich das begehrte ESC-Ticket für Österreich gesichert.

Bild: APA/ORF/THOMAS RAMSTORFER


Mit dem Song "Tanzschein" tritt Sänger Cosmó für Österreich beim 70. Eurovision Song Contest an. Vor vier Jahren wurde er mit "The Voice Kids" bekannt und schaffte es 2022 im Team von Alvaro Soler bis ins Finale. Jetzt sprach Cosmó über seinen "Coach im Herzen".


Warum Cosmó mit seinem "Tanzschein" für gute Laune sorgt, erfährst du bei Café Puls:


+++ Update vom 12. Mai 2026 +++

Sänger Cosmó steht vor dem größten Auftritt seiner bisherigen Karriere. Der 19-jährige Sänger und Songwriter geht beim Eurovision Song Contest - dem mit rund 170 Millionen Zuschauern größten Musikwettbewerb der Welt - für Österreich an den Start. Als Vertreter des Vorjahressieger-Landes ist er sofort für das große Finale am Samstag (16. Mai) gesetzt.

2022 wurde Cosmo einem größeren Publikum bekannt, als er bei "The Voice Kids" antrat. An der Seite seines Coachs Alvaro Soler schaffte er es bis ins Finale. In einer Instagram-Fragerunde von Eurovision.de erinnert er jetzt an seine Zusammenarbeit mit ihm und betont, dass er ohne ihn heute womöglich nicht hier stünde. Ob er denke, dass Alvaro wegen seiner ESC-Teilnahme stolz auf ihn sei, wird der 19-Jährige gefragt.

Der antwortet zunächst offen, er wisse es nicht genau, weil er schon lange nichts mehr von seinem früheren Coach gehört habe. "Falls du das siehst, meld dich doch gern", richtet sich der Sänger mit dem markanten Stern über dem Auge direkt an ihn. Und dann hebt Cosmo hervor, wie wichtig die Zusammenarbeit mit Alvaro Soler für ihn gewesen sei:

Für mich ist er immer noch mein Coach im Herzen.

Cosmó über Alvaro Soler

"Er hat mir so viel mitgegeben - Musik und das Gefühl von Musik auf der Bühne transportieren, was da alles dazugehört. Deswegen: Alvaro, der Credit geht auch an dich", betont Cosmó.

2020 hatte der heute 19-jährige Burgenländer sich schon einmal bei "The Voice Kids" beworben, war da aber nach der zweiten Runde ausgeschieden. Deutlich erfolgreicher war dann sein zweiter Anlauf 2022. Nach der Staffel trat er auch bei zwei Konzerten von Alvaro Soler in Graz und in Wien auf.


Alle verfügbaren "The Voice Kids"-Folgen auf Joyn


+++ Ursprüngliche Meldung +++

Cosmó verrät im exklusiven Interview, wie er sich auf den ESC 2026 vorbereitet

Österreich feiert derzeit den Song-Contest-Teilnehmer Cosmó. Mit seinem Song "Tanzschein" hat sich der 19-jährige Burgenländer nicht nur in die Herzen der ESC-Vorentscheid-Jury gesungen und getanzt, sondern sich auch das heißbegehrte Österreich-Ticket gesichert. Nur noch wenige Wochen trennen ihn von der großen Show. Im exklusiven Interview mit Behind The Screens spricht Cosmó darüber, wie er sich mental und musikalisch auf den ESC vorbereitet und weshalb Wien für ihn der perfekte Austragungsort ist.

Das exklusive Interview mit Cosmó

Der Countdown zum ESC läuft. Wie sieht ein Tag im Leben von Cosmó auf dem Weg zum Song Contest aus und welche Rituale geben dir dabei Halt?

Cosmó: Aufstehen, Zähne putzen, Stern aufmalen, kurz meditieren und dann Vollgas. Meditieren finde ich super zum Runterkommen und mal auch die Dinge Sortieren im Kopf. Ich finde das ganz wichtig.

Aufstehen, Zähne putzen, Stern aufmalen, kurz meditieren und dann Vollgas.

Cosmó über seine Rituale vor dem ESC.

Cosmó kehrt zurück: Der wohl bekannteste Schüler besucht das Gymnasium Neusiedl


Gibt es irgendwelche Geheimnisse rund um den ESC? Was bleibt uns Zuseher:innen verborgen?

Cosmó: Es sind drei Minuten, aber gefühlt 100 Leute arbeiten daran und es sind Monate, wenn nicht ein Jahr Planung voraus und wir sind dort nur zwei Wochen vor dem ESC vor Ort. Wir werden so viel proben, bis uns die Kraft ausgeht.


Gemeinschaft durch den "Tanzschein": Cosmo erzählt im Café-Puls-Interview von einem lang gehegten Traum.


So ein Musikspektakel bringt ja immer auch chaotische oder peinliche Momente mit sich. Hat es schon einen lustigen oder peinlichen Moment gegeben, der es nicht in die Öffentlichkeit geschafft hat?

Cosmó: Bei dem Vorentscheid habe ich mich vor der Kamera am Wasser verschluckt. Ich weiß nicht, ob das irgendwer gesehen hat. Ich wollte letztens außerdem bei einem Konzert einen Freund von hinten erschrecken. Und dann habe ich den von hinten erschrocken und es war irgendein anderer Typ und der Freund von mir stand hinter mir. Das war dann unangenehm, aber der war eh lustig drauf.

Bei dem Vorentscheid habe ich mich vor der Kamera am Wasser verschluckt. Ich weiß nicht, ob das irgendwer gesehen hat.

Cosmó plaudert aus dem Nähkästchen.

Der ESC findet ja in Österreich statt und es ist quasi ein Heimspiel für dich. Macht dich das entspannter oder steigt dadurch der Druck? Wie fühlt es sich an, in Wien auf dieser riesigen Bühne zu stehen?

Cosmó: Ich finde es super, ich werde mit der U-Bahn hinfahren und mit der U-Bahn wieder heimfahren. Also ich finde es sehr cool, weil ich fühle mich sehr vertraut hier in Wien. Ich kenne die Gegend schon und ich glaube es wird dann auch echt schön, die Tage, Wochen, Monate nach dem ESC dann in Wien zu sein und das noch ein bisschen nachklingen zu lassen. Es gibt viele perfekte Städte für den ESC, aber Wien ist halt, glaube ich, ganz cool, weil da hat man so ein bisschen die Lässigkeit von Wien, die wir im ESC einbringen.

Ich kenne die Gegend schon und ich glaube es wird auch echt schön, die Tage, Wochen, Monate nach dem ESC dann in Wien zu sein

Cosmó erklärt, warum Wien für ihn der optimale Austragungsort ist.

ESC-Stimmung auf Joyn

Neben exklusiven Interviews mit Teilnehmer:innen des Song Contests gibt es auf Joyn noch vieles mehr für alle ESC-Fans zu entdecken und das ganz ohne Ticket für das große Spektakel. Eines ist sicher: Musikbegeisterte kommen auf Joyn garantiert voll auf ihre Kosten.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.at ('Behind the Screens' Österreich) veröffentlicht.


Mehr entdecken

"Mein Coach im Herzen": Österreichs ESC-Hoffnung Cosmó erinnert sich an "The Voice Kids"