Er schwieg - bis jetzt
"Leute hängen dran": Stefan Mross äußert sich zu "Immer wieder sonntags"-Aus
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von Julia W.Stefan Mross bei der Jubiläums-Tournee von "Immer wieder sonntags" im März 2026. Diesen Sommer soll die Ära der Traditionsshow enden.
Bild: Imago Images / Panama Pictures
Mehr als 30 Jahre lief "Immer wieder sonntags" im Ersten – doch im Sommer 2026 wird die Ära der sommerlichen Schlagershow enden. Nach anfänglichem Schweigen hat sich Moderator Stefan Mross nun zum Aus der Show zu Wort gemeldet.
Am 31. Mai startet die letzte "Immer wieder sonntags"-Saison
Nachdem dem überraschenden Aus der ARD-Traditionssendung "Immer wieder sonntags" hielt sich Stefan Mross zunächst bedeckt. Nun bricht der Moderator sein Schweigen – wenn auch vorsichtig.
Mross wollte sich zunächst nicht äußern
"Ich wollte mich dazu ja nicht äußern, und ich darf es auch nicht", sagt Mross im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung". Ganz verstummen will der 50-Jährige aber nicht.
Mit Blick auf die kommende - letzte - Staffel betont er: "Ich habe wirklich eine tolle Zeit gehabt und wir haben jetzt noch 13 Sendungen vor uns." Die Vorfreude überwiege für ihn klar: "Es werden wieder Millionen Leute begeistert sein und wir werden eine saugeile Staffel hinlegen wie jedes Jahr."
Wie geht es für Mross nun weiter?
Die Entscheidung, die Show einzustellen, hatte der Südwestrundfunk Mitte März bekannt gegeben. Nach über drei Jahrzehnten endet die traditionsreiche Open-Air-Show damit im Sommer 2026. Die finale Staffel wird im Europa-Park produziert, diesmal mit einer zusätzlichen Ausgabe.
Wie es für Mross danach weitergeht, ist offen. Konkrete Pläne verrät er gegenüber der "Süddeutschen Zeitung" nicht – lediglich, dass er sich dazu in der ersten Sendung der Abschiedssaison am 31. Mai äußern wolle. Zuvor hatte sich der Moderator bereits mit einem nachdenklichen Foto an seine Fans gewandt.
Show-Aus stößt auf Widerstand
Dass die Sendung eingestellt wird, stößt beim Publikum auf Widerstand: Gleich zwei Petitionen setzen sich für den Erhalt von "Immer wieder sonntags" ein. Für Mross ist das ein Zeichen der Wertschätzung:
Dann hat man alles richtig gemacht.
"Wenn die Leute abschalten würden oder die Sendung nicht mehr laufen würde, würde ich denken: Da habe ich was falsch gemacht. Aber die Leute hängen dran und von den Quoten her ist es eine der erfolgreichsten Shows im Marktanteil."
Tatsächlich verzeichnete "Immer wieder sonntags" in den vergangenen Jahren gute Quoten - umso größer ist der Unmut vieler Zuschauer:innen über das plötzliche Ende. Der SWR begründet den Schritt mit Sparmaßnahmen – und verweist darauf, künftig stärker in digitale Unterhaltungsangebote investieren zu wollen.
Auch von Schlagerkollegen kommt Kritik. Mross’ Ex-Frau Stefanie Hertel bezeichnet das Aus der Sendung als "sehr schade" und ordnet die Entscheidung in einen größeren Trend ein: "Das Fernsehen verändert sich, das lineare TV wird immer weniger."
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