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Das wünscht er dem Täter

Stefan Mross: Diese schwere Tragödie musste er überwinden

Veröffentlicht:

von Joyn Redaktion

Stefan Mross wird nur noch zweimal durch die Kult-Sendung "Immer wieder sonntags" führen.

Bild: IMAGO/Future Image


Fünf Jahre ist es jetzt her, dass sowohl die Tante als auch die Cousine von Stefan Mross bei einem Femizid ums Leben kamen. In einem Interview hat der Schlagersänger nun bewegend darüber gesprochen, welche Spuren die grausame Tat bei seinen Angehörigen hinterlassen hat und dass er dennoch keine Rachegefühle hegt.

Es ist wahrscheinlich ein Moment, den Stefan Mross nie vergessen wird und eine Tat, die seine gesamte Familie für immer begleiten wird. "Das Schlimmste war, wie der Anruf kam von meinem Bruder", erinnert sich der Schlagersänger in einem RTL-Interview. Was danach folgte, war für seine Familie kaum zu begreifen.


Femizid erschüttert seine Familie

In der Nach vom 5. auf den 6. Mai 2021 wurden sowohl die Tante als auch die Cousine des Schager-Stars in Wals-Siezenheim bei Salzburg getötet. Seine Tante war damals 76 Jahre alt, seine Cousine 50. Besonders schwer traf der Verlust seine Mutter. Sie hatte damals innerhalb einer Nacht ihre Schwester und ihre Nichte auf brutale Weise verloren.

Stefan Mross spricht rückblickend von einer "ganz schlimmen Zeit". Die Tat habe bei seiner Mutter "bestimmt einen Knacks" hinterlassen. Doch nicht nur der unmittelbare Verlust beschäftigt den Sänger bis heute. Vor allem die Auswirkungen auf seine gesamte Familie machen ihm zu schaffen. "Das tut mir am meisten weh", sagt Mross und erklärt mit Blick auf den Täter: "Der hat eine ganze Familie zerstört."


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Mross wünscht dem Täter "Schnitzel und Pommes"

Hinter dem Mord steckte der ehemalige Privatdetektiv Gottfried O., der Expartner von Mross’ Cousine. Er wurde im Juli 2022 von einem Geschworenengericht wegen zweifachen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Nach Ausschöpfung aller Rechtsmittel wurde die Strafe im April 2023 endgültig bestätigt. Das Oberlandesgericht Linz sprach sich damals gegen eine mildere Strafe aus.

Trotz der unvorstellbaren Tragödie überrascht Mross mit seiner Einstellung gegenüber dem Mann, der für den Tod seiner Angehörigen verantwortlich ist. An Vergeltung denkt der Schlagersänger dabei keinesfalls. "Ich wünsche dem Typen trotzdem das Beste", sagt er. Der Verurteilte könne von ihm aus "jeden Tag ein Schnitzel und Pommes" bekommen. Entscheidend sei für Mross vielmehr, dass der Mann weiterhin hinter Gitter bleibt.

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Mit erstaunlicher Größe geht der Gastgeber von "Immer wieder Sonntags" durchs Leben. Die nächste Ausgabe seiner Show ist am 23. August zu sehen, bevor am 6. September dann die letzte Live-Sendung ausgestrahlt wird.

Wie es für Mross nach dem Ende von "Immer wieder sonntags" weitergeht, ist noch offen. Einen kleinen Ausblick hat der Moderator dennoch bereits gegeben. Er wolle "beim Bergdoktor vorbeischauen", sagte er im Interview mit der Zeitschrift "Neue Woche". Bis dahin genießt er aber mit Sicherheit noch die letzten Shows seiner langjährigen "Immer wieder sonntags"-Ära.

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