So dramatisch war der Abschied

Dr. Maria Weber ist tot! So reagieren die "In aller Freundschaft"-Fans auf die Folge

Veröffentlicht:

von Annalena Graudenz

Dr. Kai Hoffmann (Julian Weigend, li.) und Dr. Ilay Demir (Tan Caglar, mi.) sorgen sich um Dr. Maria Weber (Annett Renneberg).

Bild: MDR/Sebastian Kiss


Der Schock nach der gestrigen Folge sitzt tief beim Publikum der beliebten ARD-Serie "In aller Freundschaft". Dr. Maria Weber ist tot. Mit der emotionalen Abschiedsfolge verliert die Sachsenklinik eine ihrer prägendsten Figuren. Nun äußern sich die Fans zum dramatischen Ende.

Über neun Jahre war Dr. Maria Weber (Annett Renneberg) ein wichtiger Teil der Sachsenklinik. Sie ist sowohl den Fans als auch ihrem Team als Chefärztin der Chirurgie ans Herz gewachsen. Natürlich besonders ihrem Ehemann Dr. Kai Hoffmann (Julian Weigend).


"In aller Freundschaft" läuft dienstags um 21 Uhr


Ein Abschied, der unter die Haut geht

Obwohl die Serienmacher den Ausstieg von Maria Weber über mehrere Wochen vorbereitet hatten, kam der Tod dann doch für viele sehr plötzlich. Die Ärztin kämpfte im Verborgenen mit einem Hirntumor, dessen Konsequenzen schließlich in einem herzzerreißenden Moment gipfelt.

Kurz vor ihrem Tod erlebt Maria noch eine besonders schöne Zeit: Sie sagt "Ja" zu Kai, die beiden fahren in die Flitterwochen. Umso härter trifft sie und auch die Fans der darauffolgende Schicksalsschlag. Während der gemeinsamen Tage am Wasser bricht Maria plötzlich zusammen. Was zunächst nach einem Unfall aussieht, entpuppt sich später als Folge einer Hirnblutung.

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Dramatische Wendung in der Sachsenklinik

In der Sachsenklinik spitzt sich die Lage dramatisch zu. Die Ärzt:innen erkennen schnell, dass es sich nicht um einen gewöhnlichen Notfall handelt. Die Diagnose ist so eindeutig, wie erschütternd: Maria wird für hirntot erklärt. Ein Schock, der ihren Mann, ihren Sohn, die Fans (und uns) zu Tränen rührt. Für Kai beginnt ein verzweifelter Kampf gegen die Realität. Er will den Gedanken nicht akzeptieren, dass es keine Hoffnung mehr gibt. Ein Schmerz, den viele Fans am Fernseher mitverfolgen und mitfühlen.

Die emotionale Intensität der Episode spiegelt sich vor allem in den sozialen Medien wider. Viele Zuschauer:innen schildern, wie sehr sie der Abschied getroffen hat. "Die gestrige Folge hat mich zutiefst berührt … auch wenn wir uns in den letzten Wochen langsam darauf einstellen konnten […] hat es mich gestern trotzdem mitten ins Herz getroffen", schreibt eine Userin auf Instagram. Auch andere Kommentare zeigen, wie betroffen das Publikum ist und loben die Arbeit der Schauspieler:innen. "Sehr ergreifend. Die schauspielerische Leistung von Annett Renneberg, Julian Weigend und Bernhard Bettermann und Can Taglar und auch von Andrea K. Loewig haben mich persönlich am meisten gepackt. Toll Toll Toll", lautet ein weiterer Kommentar.


"In aller Freundschaft - Die jungen Ärzte" donnerstags um 18:50 Uhr


Ein Abschied, der Leben schenkt

So dramatisch die Folge auch ist, so tröstlich wird ihr Ende. Maria trifft noch zu Lebzeiten eine Entscheidung, die über ihren Tod hinaus von Bedeutung ist. Sie möchte anderen Menschen helfen und hinterlässt eine Patientenverfügung. Ihre Organe sollen nach ihrem Tod gespendet werden. Die Serie deutet an, dass Marias Vermächtnis unmittelbar dazu beitragen könnte, ein anderes Leben zu retten – eine Wendung, die viele Fans ermutigend finden. "Maria Weber wird als Figur unglaublich fehlen, aber es ist tröstlich zu wissen, dass sie selbst in ihrem Tod noch helfen konnte", kommentiert ein Fan.

Denn zuletzt hatte sich der gesundheitliche Zustand von Jakob Heilmann (Karsten Kühn) verschlechtert. Um weiterzuleben braucht er dringend ein Spenderherz. Zum Ende der Folge erfahren er, Lisa und Kathrin dann, dass ein Herz verfügbar ist. Auch, wenn nicht ausgesprochen wird, woher das Spenderorgan kommt, ist die Antwort doch eindeutig. Marias Herz schlägt also weiter und bleibt ein Teil der Sachsenklinik – auch wenn die Fans ihre Rolle schmerzlich vermissen werden.

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