Neue Folge

Lukas T. Sperber heute in neuer "Lena Lorenz"-Episode: Ist der fiese Liebhaber seine Paraderolle?

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von teleschau

Kenny Hofer (Lukas T. Sperber) drängt Sina Schumacher, zu ihm zurückzukehren.

Bild: ZDF und DoP: Willy Dettmeyer


Theater, Komödien, Krimis: Lukas T. Sperber hat mit 30 Jahren schon so ziemlich alles gespielt. Vor allem als zwielichtiger Charmeur überzeugt er immer wieder - auch in der neuen "Lena Lorenz"-Folge. Was ist über den gebürtigen Hamburger bekannt?

Es läuft einem kalt den Rücken herunter, wenn Kenny Hofer (Lukas T. Sperber) von zuckersüß auf verächtlich umswitcht. Eben war Sina Schumacher (Fanny Altenburger) noch seine große Liebe. Jetzt spottet er: "So wird das aber keine glückliche Familie." Sina ist schwanger - von ihm. Immer wieder hat er sie manipuliert, bis in die Prostitution getrieben. Sie war in eine Schutzwohnung geflohen, er spielt ihr darauf wieder den sorgsamen werdenden Vater vor.

Das alles ist zu sehen in der "Lena Lorenz"-Episode "Loverboy", die am 16. April im ZDF läuft und zeitgleich im kostenlosen Livestream auf Joyn zu sehen ist. Nicht nur in der geschilderten Szene zeigt der Schauspieler Lukas T. Sperber, was in ihm steckt. Zuletzt war er auch in der 99. Folge des Münchner "Tatorts", die im Dezember 2025 ausgestrahlt wurde, zu sehen - als charismatischer, aber grausamer Theatermime Carl Mayerkoff.


Lukas T. Sperber hat Theater im Blut: Auch seine Mutter ist Schauspielerin

Sperber wirkte bereits als Kind und Jugendlicher an verschiedenen Theaterproduktionen mit. So stand er zum Beispiel mit elf Jahren an den Hamburger Kammerspielen für das Stück "Warten auf Godot" auf der Bühne. Seine Mutter ist die Schauspielerin und Synchronsprecherin Traudel Sperber.

Als Kind war Lukas T. Sperber auch als Sprecher für Hörspiel-Produktionen tätig, etwa mit 14 Jahren bei der Hörspielserie "Teufelskicker". Sein Fernsehdebüt feierte er ab 2011 mit einer Dauer-Nebenrolle in der Comedyserie "Sturmfrei". Nach der Schule ging er nach Berlin und absolvierte von 2014 bis 2018 seine Schauspielausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin.

Auch in Film und Fernsehen zeigte er schließlich seine Vielseitigkeit. Mal als verblüffter Sohn, der in "Eltern allein zu Haus: Die Schröders" (2017) die drohende Trennung von Mama und Papa (Ann-Kathrin Kramer und Harald Krassnitzer) mit ansehen muss. Mal als Kontrollfreak und Astrophysikstudent in der Serie "In aller Freundschaft - Die jungen Ärzte" (2020). Dann wieder als tatverdächtiger Umweltaktivist in "Notruf Hafenkante" (2021). Seine manipulative Seite zeigte Lukas T. Sperber auch schon in der ARD-Serie "Bad Influencer" (2024), in der er einen Liebhaber verkörpert, der sich als eiskalter Pick-up-Artist entpuppt.

Lukas T. Sperber: "Hamburg bedeutet für mich Heimat"

"Mir ist es wichtig, die Figuren, die ich spiele, ernst zu nehmen, sie zu verstehen und zu verteidigen. Die Außenbeschreibung überlasse ich den Zuschauenden", sagte Sperber 2024 in einem Interview mit "Prisma" anlässlich der Premiere von "Bad Influencer".

Nicht nur Dreharbeiten, auch Theaterstücke führen den in Berlin lebenden Lukas T. Sperber hin und wieder zurück in seine Geburtsstadt. 2022 wirkte er dort an der Vorführung der Roman-Adaption "Alle Toten fliegen hoch - Amerika" von Joachim Meyerhoff mit. Und freute sich, mal wieder Waterkant-Luft zu schnuppern. "Hamburg bedeutet für mich Heimat", sagte er in einem Interview mit dem Online-Auftritt des Altonaer Theaters. "Hamburg riecht nach Hafen, nach Stadtparkgras und Bierlachen in St. Georg." Wenn er durch Hamburg laufe, sehe er seine Jugend: "das erste Date auf einer Parkbank an den Landungsbrücken, die erste Zigarette auf einem Fahrradständer vor einer Kiezbar, tanzen mit dem Abiturzeugnis am Berliner Tor."

Für das Theaterstück musste er sich übrigens Fertigkeiten im Basketball aneignen. Und verriet: "Ich bin nicht mit sonderlich sportlichem Talent gesegnet. Bei den Mannschaftsziehungen beim Fußball in der Schule gehörte ich stets zu der Kategorie 'Ramsch'."

Da dürfte ein bisschen Understatement mitschwingen, denn als 14-Jähriger hatte er im Rahmen der "Teufelskicker"-Hörspiele zu Protokoll gegeben: "Ich bolze in der Freizeit gerne mit Freunden, ansonsten spiele ich am liebsten Tennis." Davon abgesehen ist über Sperbergs Privatleben kaum etwas bekannt.

"Lena Lorenz - Loverboy" läuft am Donnerstag, 16. April, um 20:15 Uhr im ZDF. Zur selben Zeit ist die Episode im kostenlosen Livestream auf Joyn verfügbar.


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